Days POV:

Während Shawn weg war unterhielt ich mich mit denjenigen, die auch noch übrig geblieben sind.
Shawn war praktisch den ganzen Tag mit Geoff, Scott und Teddy unterwegs. Zunächst dachte ich das Teddy es ihnen vielleicht schon erzählt hatte... doch das hatte sie nicht, den plötzlich, gegen 16:30 Uhr, kam Shawn auf die Veranda gelaufen, doch er blieb nur im Türrahmen stehen und beobachtete mich, wie ich völlig entspannt auf der Liege lag. "Ich habe dich schon gehört, Shawn." Sagte ich ruhig ohne meine Augen dabei zu öffnen.

Ich hörte wie sich seine Schritte sich mir langsam näherten. Er stand vor meiner Liege und nahm mir so die Sonne. "Hey..." Sagte ich während ich meine Augen ein bisschen öffnete. Er zog seine Augenbrauen hoch. "Was 'hey'?" "Warum nimmst du mir die Sonne?" Er lächelte. "Weil ich dich brauche, Day." Ich setzte mich nun gerade hin. "Wofür denn?" Fragte ich ihn schon leicht besorgt, doch ihn schien mein leicht besorgter Unterton etwas zu amüsieren, weswegen ich merkte wie meine Wangen etwas wärmer wurden.

Er reichte mir seine Hand. "Das erste Lied ist bereit aufgenommen zu werden. Ich möchte gerne dass du dabei bist, weil du mir Kraft gibst..." Ich nickte ruhig und griff nach seiner Hand. Er zog mich von der Liege und ging mit mir zum Studio, welches ich noch gar nicht so richtig von innen gesehen habe.
Teddy drehte sich mit einen breiten Grinsen zu mir um. "Ahh, Day! Unterstützt du uns?" Fragte sie. "Ja natürlich, wo ich nur kann." Da holte mir Shawn schon einen Hocker und stellte diesen neben seinem. "Hier, dann kannst du sitzen, wenn du sitzen möchtest." Er bat mir an, mich direkt erstmal hinzusetzen. Shawn setzte sich neben mich und nahm meine beiden Hände in seine und schaute mir daraufhin tief in die Augen. "Day... dieses Lied ist sehr, ehrlich. Doch ich will dass du weißt, bevor du es hörst, dass es mir gut geht." Ich runzelte meine Stirn. "Wovon redest du Shawn?" Er sah kurz zu Boden und sah dann wieder zu mir. "Wir hatten mal darüber gesprochen, weißt du noch, als du nach Weihnachten aus Deutschland wieder kamst und wie ich darüber erzählt habe, dass ich manchmal Angst habe irgendetwas falsch zu machen, oder dem ganzen nicht mehr gerecht zu werden und so weiter?" und ab da machte es bei mir Klick.

"Du hast über diese Gefühle ein Lied geschrieben?" Er nickte. "Ja und ich werde es jetzt aufnehmen, ich will einfach nur dass du meine Hand hältst. Mehr brauchst du nicht machen. Aber du sollst wissen: Es geht mir gut, ich bin nicht kurz vorm Selbstmord." Ich atmete erleichtert aus, da es schon ziemlich furchteinflößend ist, wenn dir jemand sowas im vorhinein sagt. "Okay, dann ist ja gut." Er gab mir einen ruhigen sanften, aber dennoch schnellen Kuss auf meine Lippen. "Danke..." Hauchte er schon fast gegen meine Lippen. Daraufhin drehte er sich zu den Anderen um. "Seid ihr soweit?" "Jap." Antwortete Geoff ihm knapp. "Na dann, fangen wir an." Teddy reichte mir schnell noch ein paar Kopfhörer, damit ich die ganzen Klänge besser wahrnehmen konnte.

Das Lied baute sich langsam auf und als Shawn anfing die ersten Zeilen zu singen, fing er an, fester nach meiner Hand zu greifen. Er drückte sie fester. Unsere Finger ordneten sich automatisch anders an, sie verwebten sich miteinander. Ich sah zu Shawn, er heilt die ganze Zeit seine Augen geschlossen, dennoch sah man deutlich seine Emotionen die er in diesem Lied reinsteckte.

Ab einen gewissen Zeitpunkt, stand er auf und ich folgte ihm. Vorsichtig berührte ich auch mit meiner anderen Hand seinen Arm um ihn zu stützen. Ich wusste dass er alt und stark genug war um alleine zu stehen, doch es fühlte sich in diesem Moment einfach richtig an, für ihn eine Stütze zu sein. Doch dann kam die erste High Note "It isn't in my blood!"

Ich reiste meine Augen weiter auf, weil ich nicht so wirklich mit dieser Kraft gerechnet hatte, die hinter dieser High Note steckte. Doch irgendwie, wollte ich mich näher an ihn ran stellen, einfach um ihn näher zu sein.
Ich spürte wie sich ein dicker Kloß in meinem Hals bildete und ich merkte wie mir die Tränen hochkamen. Denn dieser Text, weswegen ich verstand wieso er mir vorher gesagt hatte dass es ihm gut geht, weil ich mir sonst wirklich Sorgen um ihn gemacht hätte..

Im letzten Teil des Liedes, als es kurz ruhiger wurde, spürte ich wie er seinen Griff etwas lockerer machte. Ich streichelte leicht über seinen Handrücken, bis das Lied zu Ende war und er aufhörte zu singen.
Er hatte die ganze Zeit über seine Augen geschlossen und machte sie jetzt nun, endlich wieder auf. Sein Blick traf auf meinen. Ein kleines Lächeln huschte über seine Lippen. Da ließ ich einfach seine Hand los und nahm ihn in meine Arme. Überrascht erwiderte er diese Umarmung. "Alles gut, Day?" Fragte er mich. Ich nickte einfach nur stumm und ließ meine Arme um seinen Nacken geschlungen. "Wirklich?..." Er ließ mich vorsichtig los doch hielt seine Arme immer noch um mich. "Wenn du willst gehe ich auch mit dir spazieren." Ich schüttelte meinen Kopf. "Ach was..." Brachte ich nun endlich einen Ton raus. "Das Lied und die ganze Situation hat mich einfach nur berührt. Aber auf keine schlechte Art und Weise." Er zog mich erneut dichter an sich ran, dieses mal ruhten seine Hände an meinem Hals. Sanft zog er meinen Kopf etwas zu sich hoch. Ich ging auf Zehenspitzen und ließ meine Stirn von ihm Küssen. Danach drückte er mich nochmal an ihn ran. Erneut schlang ich meine Arme um seinen Oberkörper und genoss einfach nur seine Nähe.

Bis ich plötzlich ein. "Seid ihr jetzt fertig mit Kuscheln?" Von Geoff hörte. "Heute Abend habt ihr mehr als genug Zeit zum kuscheln." Immer noch in dieser Umarmung umschlungen, schauten wir beide zu Geoff und grinsten ihn an, er wiederum zwinkerte uns beiden zu.

Ich löste mich von ihm und schaute zu ihm auf. "Ich werde dann mal das Abendessen vorbereiten, solange wie ihr hier noch am rumhantieren seid." Er strich eine Strähne hinter mein Ohr, während er mich ansah und mir sagte, dass ich es nicht machen brauchte. "Doch, mach ich aber, und dabei werde ich dir noch die ganzen anderen Leute hier rein schicken." Shawns Hände ruhten auf meine Schultern. "Okay... die anderen könnten wir wirklich solangsam gebrauchen."

Ich gab ihn nochmal einen Kuss auf seine Lippen und ging daraufhin aus dem Studio. "Bis zum Abendessen." Sagte ich noch, bevor ich die Holztür hinter mir schloss.

Und beim Abendessen saßen wir alle wieder zusammen, der erste Tag war rum und das erste Lied wurde auch schon gemacht. Doch auch Shawn wusste, so wie ihm heute die Ideen kamen, so... naja... "Einfach" Würde es die nächsten Tage und Wochen nicht gehen. Denn die nächsten Tage wurden sehr anstrengend, intensiv und auch emotional... denn 4 Wochen schweißt eine Gruppe schon zusammen, vorallem wenn soviele Gefühle im Raum standen... und noch soviele Dinge nicht geklärt oder gesagt waren.
Oder einfach die Einsicht, dass es gewisse Gefühle gibt, die man einfach nicht beschreiben kann...

Das kam alles auf uns zu, und das heute, war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das was uns noch erwarten würde.

Hej! 🐨

Ich melde mich wieder zurück!
Ich bin mal wieder im Urlaub (Fragt mich nicht warum ich im Urlaub immer darauf komme, Kapitel zu posten😅... ich weiß es selber nicht. Ist anscheinend ganz inspirierend, dort wo ich immer hinfahre👌)
Falls es jemanden interessiert, ich bin momentan wieder in meiner zweiten Heimat (Dänemark🐟) in meinem kleinen Häuschen und freue mich darauf, die ganze Inspiration die meine zweite Heimat bereithält zu nutzen um beim schreiben die nächsten Tage Vollgas zu geben...

Ich habe praktisch eine Woche darauf gewartet endlich hier loslegen zu können.🌸😄

Das war hier nur der Einstieg, morgen gibt es dann mehr, und das auch von meinen beiden anderen Geschichten, also in den nächsten Tagen wird höchstwahrscheinlich einiges Kommen.😘

Nichts desto trotz hoffe ich, dass euch dieses Kapitel gefallen hat und würde mich über einen Kommentar oder einen Vote von euch sehr freuen!😍

Also dann, bis morgen meine Schnuggis💞

Eure Kiana🌹

Letters [Shawn Mendes FF]Lies diese Geschichte KOSTENLOS!