Kapitel 5- warum?

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Saranas Sicht:

 "S-Sarana!? Du, was machst du hier?" stotterte Gaara sichtlich überrumpelt. 

'Ok Sarana, du schaffst das, du hast es bei Sasuke und den andern geschafft, also wirst du es hier auch schaffen!' machte ich mir Mut.

"Nun, ich brauchte ein Schriftrolle" sagte ich immernoch monoton. "Das kann ich leider nicht zulassen! Ich werde dich nach Konoha zurück bringen! Aber es wäre mir lieber, wenn du freiwillig aufgeben würdest!" rief Gaara.

Ich lachte, doch nicht, weil ich glücklich war, nein. Es war ein humorloses Lachen das einem das Blut in den Adern gefrieren ließ. Und so plötzlich, wie ich angefangen hattte, war es auch wieder vorbei und meine kalte, emotionslose Maske saß wieder. "Als ob du mich zwingen könntest. Und jetzt, lass mich durch, Gaara. Ich hab noch ein paar Dinge zu erledigen und wirklich keine Zeit, jetzt mit dir zu spielen!"

"Warum bleibst du bei diesem Verräter Orochimaru, Sarana? Sag es mir! Er nutzt dich nur aus! Was hast du davon, bei ihm zu sein!? Warum bist du so geworden? Wo ist das Mädchen, das uns immer aufheitern konnte? Uns beschützt hat? Sarana, das bist nicht du, bitte, komm zurück, ich bin sicher, das wir für alles eine Lösung finden!" flehte der rothaarige und streckte seine Hand nach mir aus.

Ich schaute ihm tot in die Augen. Nichts würde mehr so sein, wie es einmal war. Nie mehr. "Es gibt eine Lösung, in der Tat. Und bis zu dem Tag, and dem ich tot vor euch auf dem Boden liege, werde ich mein Ziel weiterverfolgen. Ihr seid Narren, wenn ihr denkt ihr bedeutet mir noch etwas!" 

Gaaras Augen verengten sich. "Dann musste es wohl so kommen..." hörte ich ihn flüstern. Er hatte immernoch den Eingang blockiert und versperrte mir so den einzigen Fluchtweg. Er verschränkte die Arme und Sand begann langsam aus dem Behälter auf seinem Rücken zu sickern. Langsam kroch der Sand auf mich zu.

Ich streckte beide Hände aus und die Schatten um uns erwachten zum Leben. Riesige Klauenhände formten sich und griffen nach dem Kazekagen, der jedoch wurde immer wieder durch seinen Sandschild beschützt. 

'Kind, beeil dich bevor jemand Verdacht schöpft!' zischte Minoru ungeduldig. 'Hai' 

Plötzlich explodierte der Sand um Gaara herum und zerstörte meine Schatten, dann, schneller als ich gucken konnte, raste der Sand auf mich zu und schlang sich um mich. "Sandsarg!" hörte ich Gaaras dumpfe Stimme rufen.

Ich seufzte. Und ich hatte gehofft, seine Kräfte nicht brauchen zu müssen. 'Minoru!' 'Schon dabei' flötete der Drache und keine Sekunde später stöhmte das finstre Chakra des Schattendrachen durch mich hindurch. Mein Fluchmal regte sich und ich konnte die Schattenartigen Schwingen fühlen, die sich auf meinem Rücken entfalteten. 

Der Sand wurde von der immensen Kraft verdrängt und ich war wieder frei. Kalt sah ich in Gaaras erschrockenes Gesicht.

"Du hättest mich durchlassen sollen" hörte ich mich sagen. Dann stürzten sich die Schatten auf ihn. Er verdrehte die Augen und stieß einen erstickten Schrei aus. Die Schatten waren vergleichbar mit dem Tsukuyomi, mit dem Unterschied, das man bei den Schatten nicht entscheiden konnte, was das Opfer sah. 

Ich glitt mit sanften Flügelschlägen zu dem sich am Boden windenen Kazekagen. Ich spürte, wie die Flügel sich langsam wieder auflösten, als ich mich über Gaara beugte. Verzweifelt versuchte ich die Tränen zurück zu halten als ich ein Kunai aus meiner Tasche zog.

"ssssarana, wasss tust du?" fragte Ryu und glitt zu mir. "Ryu, such Suigetsu und Kimimaro, ich komme nach!" sagte ich mit zittriger Stimme. "Aber..." "SOFORT!" "Zu Befehl, Prinzesssssin"

Ryu verschwand und ich war mit Gaara alleine. "Du hättest heute nicht hierher kommen sollen, du hast alles zu nichte gemacht" sagte ich bitter.

Die Schatten hatten sich wieder zurück gezogen und ich sah, wie Gaara blinzelte. Schnell hob ich das Kunai und wollte es hinter mich bringen. Gaara sah mich kurz verdutzt aus seinen blau-grünen Augen an, dann wurde sein Gesichtsausdruck traurig.

Ich biss mir auf die Lippe. Die Tränen drohten überzulaufen. Ich holte tief Luft und schloss die Augen. 

"Es... ist ok...." flüsterte Gaara leise. "Du bist trotzdem noch meine beste Freundin..."

Ich riss die Augen auf und schaute ihn entgeistert an. "W-was!?" Gaara lächelte leicht. "Ich habe gesagt, es ist ok, wir sind trotzdem noch Freunde"

Das...warum? Warum waren sie alle so verdammt gutherzig!?

Mit einem wütenden Aufschrei sauste das Kunai durch die Luft und prallte klirrend an der gegenüberliegenden Wand ab. Meine Tränen liefen mir nun wie Wasserfälle über die Wangen. Ich kroch rückwärts von Gaara weg bis ich gegen eine Wand stieß, dort schlang ich die Arme um die Knie und verbarg mein Gesicht schluchzend  an meinen Knien.

"Ich kann das nicht. Ich kann das nicht. Warum bist du heute hier her gekommen? Du hast alles zu Nichte gemacht, verdammt! Warum? Ich war so kurz davor es zu schaffen. Ich kann das nicht, ich kann euch nicht so verletzen, ich kann euch nicht töten, ich kann es einfach nicht!" weinte ich. 

"Oh Gott, bitte lass mich sterben, ich will das nicht mehr machen!" wisperte ich, doch mein Gebet wurde nicht erhört, noch nicht....

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So, sorry das es so kurz ist, aber ich habe grade wirklich kaum Zeit zum schreiben. >.<

Ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen!

Danke an alle Leser! :D

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(Meine) neue Welt- Gefrorene HerzenLies diese Geschichte KOSTENLOS!