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Und fuck ja, es fühlte sich gut an.

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Meine zusammengepressten Augenlider, wurden sogleich lockerer, sowie auch der Rest in meinem Körper.

Alles wurde entspannter.

Meine Arme, meine Beine und mein Nacken entkrampfen sich und dieses berauschende, glatt getäubende Gefühl durchstörmte jede kleinste Ader in mir.

Es schien mir so, als hätte ich anstatt diesen drei Bier, um die zehn gehabt.

Ich war irgendwie beschwipst, doch das konnte unmöglich von dem Alkohol kommen, viel mehr von diesen weichen Lippen, die auf den meinen lagen und sich gegeneinander schmiegten.

Ich wusste nicht, an was ich in diesem Moment dachte, was ich genau fühlte oder ob ich dies überhaupt für real empfand, doch als ich spürte, wie Taehyungs Hand zu meinen Wangen wanderte und sich dort ablegte, zierte Gänsehaut meinen Körper.

Dieser Kuss war unschuldig, langsam und dennoch so intensiv, dass ich nicht anders konnte, als wegen dieser enormen Reize leicht aufzukeuchen.

Doch dieses Keuchen ging völlig unter, denn mein bester Freund nahm seine zweite Hand an meine Wange und stand plötzlich auf, ohne den Kuss dabei zu unterbrechen.

Durch seine Bewegungen aber schlug ich trotzdem ganz leicht meine Augen auf, fühlte mich plötzlich so müde und merkte wahrlich, wie meine Wangen glühten.

Ich kam mir vor, wie als wäre ich krank, hätte Fieber.

"Tae..?", kam ganz leise aus mir, als sich mir die Chance dazu bot und er mich ebenfalls auf die Beine zog. Doch ich konnte garnicht so schnell um mich blicken, da warf er sich mit mir auf mein Bett, dessen Lattenrost immer noch nicht ausgewechselt war und es sich deshalb so anhörte, als würde dieser gleich auseinander brechen.

Ich hatte keine Ahnung was mit mir los war, wo zur Hölle mein Verstand geblieben war, doch ich lachte wegen diesem Geräusch leicht auf und blickte zu Taehyung, der sich über mich positioniert hatte und mich mit weiten Augen musterte.

Er schien so, als würde er in meinen Pupillen etwas sehen, was ihn so sehr faszinierte und ihn noch röter werden ließ, als er es schon war.

Sagen tat er daraufhin aber nichts, sondern überbrückte diese Distanz zwischen uns wider und legte seine Lippen an meinen Hals, küsste diesen sanft bis zu meinem Unterkiefer.

Ich schloss erneut meine Lider, seufzte wohlig aus und genoss dieses Gefühl so sehr, wie noch nie zu vor, blendete dabei alles um mich herum vollkommen aus.

Ich war wie weggetreten, nicht ich selbst.

Die Situation gerade eben war so seltsam, so fremd und doch so vertraut, weshalb mich dies tatsächlich für ein paar Minuten vergessen ließ, dass ich Jeon Jungkook und eigentlich in einer festen Beziehung mit dem Mädchen namens Lalisa Manoban war.

Und wie als hätte man in mir schließlich einen Schlalter umgelegt, kam mein gesunder und nüchterner Verstand zurück, weshalb ich Taehyung etwas von mir drückte.

"Das hier ist nicht richtig", murmelte ich nervös gegen seine Lippen und setzte meine zitternde Hand an seine Brust.

"Ja, vielleicht hast du recht...", entgegnete er hauchend und beugte sich dabei noch mehr über mich, was mir erneute Gänsehaut verschaffte.

"... aber wieso fühlt es sich dann gerade so richtig an?"
Written by jeoonssi

Letztes Kapitel soweit erstmal :) seid gespannt auf heute Abend ;)

boyslove [taekook]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt