Harry Edward Styles

„Zoé?“

Sobald die dominante Stimme verklungen war verstummte Pilars Lachen und sie strich sich die Haarsträhnen, die sie störten, aus dem Gesicht, ehe ein Mann mit dunklem Teint und einer großen Ähnlichkeit zu Zoé Pilar zu uns trat.

Seine Arme hatte er in die Hüften gestemmt und er diskutierte lautstark mit Pilar, allerdings auf Spanisch, sodass ich kein einziges Wort verstand.

Irgendwann wendete er sich schließlich mir zu, schüttelte kurz meine Hand und fragte:

„Sie kommen aus England, richtig?“

Unbeholfen nickte ich.

„Ja, Sir.“

„Lass das Sir weg, wir sind hier in Barcelona und nicht in in deiner Heimat.“, entgegnete er in einem harschen Ton und fügte schließlich noch schnaubend hinzu:

„Zum Glück.“

„Dad!“

Pilars Wangen, die sowieso noch ein wenig vom vorherigem Lachen gerötet waren, hitzten sich noch ein bisschen mehr auf und sie legte ihre Hand zurückhaltend auf den Arm ihres Vaters.

„Was hast du da eigentlich auf dem Kopf, Zoé?“

Ihre Hand fuhr auf ihren Kopf, auf dem noch mein Hut saß, und schnell setzte sie ihn ab und drückte ihn in meine Hände.

„Ach, das ist sein Hut?!“, stellte Onio, ihr Vater, den ich ja bereits an meinem ersten Abend hier halbwegs kennengelernt hatte, fest und warf mir einen eigenartigen, vielleicht sogar missbilligenden Blick zu, bis Pilar ein wenig an seinem Shirt zog.

Sein Blick fuhr herum, sodass er schließlich wieder auf seiner Tochter lag, und leise bat sie ihn:

„Können wir mal kurz reden?“

Er nickte und zuckte gleichzeitig mit den Schultern, ehe die beiden sich ein wenig von mir entfernten, nachdem Pilar mir noch einen entschuldigenden Blick zugeworfen hatte.

Verwirrt drehte ich meinen Hut in meinen Händen, während ich die Diskussion beobachtete, von der ich, da sie auf Spanisch geführt wurde, leider nichts verstand, bis Alessandro irgendwann wieder neben mir auftauchte.

„Na, wie läuft’s?“, fragte er gut gelaunt und schirmte sich mit der Hand an der Stirn die grellen Sonnenstrahlen ab, sodass sie ihn nicht allzu sehr blenden konnten.

Zum Glück hatte ich meine Sonnenbrille.

„Sorry, aber irgendwie hatte kaum jemand Interesse.“, murmelte ich abwesend, da meine Aufmerksamkeit immer noch auf Pilar und Onio lag – oder vielleicht auch nur auf Pilars unglaublich langen Beinen, die mir wirklich jegliche Konzentration stahlen.

„Lag bestimmt an deinem Hut.“

„Was hast du gegen meinen Hut?“

„Keine Ahnung, er könnte auch einem Reisfarmer gehören. Trägt man sowas zur Zeit in Großbritannien?“

Ich schmunzelte nur still vor mir hin, den Kopf schüttelnd, und wendete meinen Blick Alessandro zu, der mich mit hochgezogenen Augenbrauen musterte.

„Hast du eigentlich eine Freundin?“, fragte er mich völlig unverhofft und ich schüttelte zur Antwort den Kopf.

„Hätte ich auch nicht erwartet.“

„Wie meinst du das?“

Alessandro wank ab, indem er eine wegwerfende Handbewegung machte, und ich fragte schließlich zurück:

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