Days POV:

Ich spürte wie die Assistentin den Reisverschluss meines blauen Kleides zu machte.
Mein Herz pochte mal wieder wie verrückt, denn solangsam merkte ich, dass mein Leben sich nun noch mehr ändern wird.

Die Assistentin brachte mich zum nächsten Spiegel. Meine Haare und mein Makeup war bereits fertig, nun kam nurnoch der Schmuck.

Mit größter Vorsicht und Sorgfalt wurde mir das Diamantencollier umgetan. Passend zum Collier gab es die Ohrringe dazu. Ich musste mich erstmal daran gewöhnen dass ich jetzt wohl noch öfters solch teuren Schmuck tragen werde, und solche eleganten Kleider.
Ich drehte mich ein wenig zur Seite um mein Outfit von einer anderen Perspektive sehen zu können, ich konnte nicht leugnen dass es schön aussah, es war dennoch gewöhnungsbedürftig.

Das Kleid ging bis zum Boden und war dunkelblau, mit einem recht weit ausgeschnittenen Dekoltee. Mein Rücken war auch zur hälfte frei und mit einigen silber Elementen verziert. Meine Haare waren zu einem Zopf zusammengebunden, davor hatte man meine Haare aber noch geglättet, wodurch meine Haare noch länger wirkten, als wenn man sie so stark gewellt lässt. Ich strich noch ein wenig an dem Stoff und Zupfte noch am Dekoltee herum, bis ich dann bereit war.

Ich wurde von einigen weiteren Leuten zu Shawns Umkleideraum gebracht. Er drehte sich zu mir um und sofort fing er an zu strahlen. "Du siehst echt umwerfend aus." Ich musste leicht lächeln. "Danke..." Ich ging auf ihn zu und er kam mir entgegen. Sein Anzug war ebenfalls dunkelblau, sein Anzug war perfekt auf mein Kleid abgestimmt.
Ich war leicht verlegen. "Du siehst auch super aus Shawn." Er grinste breit und legte seine Arme um meine Taille. "Ich liebe es wenn du so unbeholfen bist."

Sofort veränderte sich mein Gesichtsausdruck. "Was? Wann bin ich denn mal unbeholfen?" Fragte ich ihn ernst und er fing sofort an zu lachen. "Natürlich nie, Day." Er wollte mich gerade küssen, da legte ich meinen Finger auf seine Lippen. "Das würde ich jetzt nicht machen. Ich weiß zwar nicht genau wieviele Schichten Lippenstift auf meine Lippen sind, doch es sind viele." Er zog kurz seine Augenbrauen hoch. "Es sei denn, du findest ihn so schön, dass du ihn selber gerne tragen willst." Er musste schmunzeln. "Okay, dann küsse ich dich eben nicht." Er ließ meine Taille los und griff nach meiner Hand. "Ich meine es ja nur gut mit dir."
Genau in diesen Moment ging die Tür auf und Andrew kam rein. Er war sichtlich nervös. Er rieb sich die Hände und sah hektisch zwischen Shawn und mir hin und her, es war auch für ihn ein aufregender Abend. "Shawn, Day! Seid ihr soweit?" Shawn nickte Andrew zu. "Wir kommen ja schon." Andrew drehte sich um. "Jake! Hey. Komm, es geht los!" Die Tür ging noch weiter auf und man sah Jake, wie er schon auf uns wartete.

Hand in Hand gingen wir zur Tür. Andrew fasste an Shawns Schulter und sah uns ernst an. "Ich gehe hinter euch. Wenn wir wieder aus der Limousine aussteigen, steige ich als erstes aus, danach du Shawn und direkt danach du, Day." Ich nickte. "Merkt euch: Keiner von euch beiden steigt vor mir aus." Wir willigten ein und gingen nach unten wo die Limousine schon auf uns wartete.

Jake hielt die Tür der Limousine auf und Shawn und ich setzten uns rein, danach kamen die anderen Personen die uns begleiten würden. Die Limousine setzte sich in Bewegung und ich spürte wieder mein Herz, wie es gewaltig am hämmern war. Shawn hielt die ganze Fahrt über meine Hand. Es fühlte sich so an als würde ich das erste mal auf dem Rotenteppich stehen. Shawn musterte mich die ganze Zeit voller Sorge. Ich versuchte ihn mit meinem Lächeln zu beruhigen, dass er sich keine Sorgen um mich machen musste. Ich war ja auch nur ein bisschen aufgeregt.

Und dann war es soweit... unser erster gemeinsamer Auftritt als Paar, es würde nun öffentlich werden.
Wie abgesprochen stieg Andrew als erstes aus, danach Shawn. Ich folgte ihm, er reichte mir seine Hand um mir aus der Limousine zu helfen. Mein Atem schien anzuhalten und alles an Gefühle die ich vorher vor Aufregung hatte, schienen verschwunden zu sein. Ich spürte gar nichts mehr und irgendwie war es ein schönes Gefühl. Es war absolut nichts mehr in meinem Kopf, an das ich dachte, die Aufregung war weg, ich zitterte nicht mehr. Als ich meinen Fuß auf den Boden absetzte und Shawn mich aus der dunklen Limousine, fast schon rauszog, spürte ich wie der Rest meines vorherigen Lebens weg war.

Letters [Shawn Mendes FF]Lies diese Geschichte KOSTENLOS!