Kapitel 1- Die Seelen der Toten

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Saranas Sicht:

"Sar...ime....wac....uf......ater....echen...."

Murrend zog ich mir ein Kissen über den Kopf und blendete diese nervtötende Stimme aus. 

"Geh weg, ich bin müde..." lallte ich. 

Dann war es endlich still und ich war kurz davor wieder einzuschlafen doch natürlich wurde mir das verwehrt als plötzlich:

"SARANA! BEWEG DEINEN KÖNIGLICHEN HINTERN AUS DEM BETT! OROCHIMARU-SAMA WILL DICH SPRECHEN!"

schrie Kabuto so laut das meine Ohren weh taten.

"Arg! Nii-san, was sollte das!?" fragte ich wütend und hielt mir die Ohren. Ich konnte schwören dass sie gleich zu bluten anfingen wegen dem Geschrei.

Kabuto schob sich seufzend die Brille zu recht. "Man sollte doch meinen dass du dich nach drei Jahren mal an die Routine gewöhnt hast!"

Ich verdrehte die Augen. "Jaja, du mich auch... Wo wartet er auf mich?"

"Im Labor. Beeil dich! Achso, dein Vater meinte wir würden bald wieder zu einem anderen Versteck umziehen. Ich schlage vor dass du schon anfängst etwas zu packen."

Mit diesen Worten verließ Kabuto mein Zimmer und ich ließ mich mit einem Seufzen zurück aufs Bett fallen. 

Es war nun gute drei Jahre her seit ich zu meinem Vater gegangen war und hier lebte. In dieser Zeit habe ich gelernt, das es den Tod bedeuten kann jemandem hier zu vertrauen. Glücklicherweise tötet Orochimaru jeden der auch nur versucht, mir einen Kratzer zuzufügen außerhalb des trainings. 

Doch jetzt musste ich mir keine Sorgen mehr machen. Ich war stark. Mindestens so stark wie Sasuke es geworden wäre wenn er zu Orochimaru gegangen wäre. 

Ich fragte mich täglich wie es denen in Konoha ergang, wie meine Freunde ohne mich zu recht kamen. Ich hatte gehört das Gaara Kazekage geworden war.

Ich spielte gedankenverloren mit meinem Armband wo immernoch die kleinen Anhänger befestigt waren die mir Naruto, Sasuke und Gaara gegeben haben. Meine Finger stoppten an dem Uchihasymbol. 

Die Zeiten in denen ich sie alle meine Freunde nennen durfte war vorbeu. Ich lebte nun in der Finsternis. Ich musste lernen herzlos zu sein. Ich ballte meine Hände zu Fäusten und stand auf.

Sie alle hassten mich und wenn ich ihnen wieder über den Weg laufen würde, müsste ich versuchen sie zu töten. Ich war nicht mehr die selbe.

Ich ging zu dem Schrank und holte mir mein typisches Outfit heraus. Dies bestand aus einem schwarzen Netzshirt und einem weißen Überhemd, wie Sasuke es in Shippuden trug. 

Meine Hose hatte ich etwas umgestaltet um mich besser bewegen zu können. Sie war nun etwas Jeansartig aber elastisch, saß hauteng an und war, natürlich, lila. Das weiße Hemd ging mir bis zur Mitte meiner Oberschenkel und wurde an meiner Taille mit einer lilanen Schleife zusammengehalten. 

Dann band ich mir mein Katana auf den Rücken.

Meine schwarzen Haare fielen mir bis zur Mitte meines Rückens und hing mir an einigen Stellen ins Gesicht.

Meine Augenumrandungen waren wieder dunkler geworden und dieses mal hatte ich Ryu nicht gebeten sie wieder verschwinden zu lassen. Sie waren hellblau mit einem leichten lilanen Schimmer. 

Meine Augenfarbe selbst hatte sich auch etwas verändert. Um meine schlitzartige Pupille zog sich nun ein heller, karamellfarbener Ring. Dies hatte jedoch wahrscheinlich etwas mit meinem Kekkei-Genkai zu tun das ich während meines Aufenthaltes hier erlangt hatte.

(Meine) neue Welt- Gefrorene HerzenLies diese Geschichte KOSTENLOS!