76:Harry

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Die Treffen mit Tristan wurden immer mehr, auch immer gewagter. Ich habe meine bedenken, jetzt hat er auch wieder etwas vor. Er schrieb heute morgen nur das ich ein paar Sachen packen soll. Wir würden verreisen. 

Ich habe keinen Schimmer wo es hingeht und ehrlich gesagt bin ich davon noch nicht ganz überzeugt. Ich wusste ja das er Urlaub hat, ich wusste nur nicht das er den mit mir verbringen will. Ich habe echt schiss.

Ich will nicht gerade in er Presse stehen. Harry Styles Datet Mann. Das will ich echt nicht lesen, mir reicht es schon das ich immer noch diese Larry Stylinson Sache am Arsch kleben habe und ich mein Leben lang damit zurecht kommen muss. 

Sobald es an der Tür klingelt öffne ich sie und Tristan steht davor. "Was ziehst du den für ein Gesicht? Bist du fertig mit packen?" Ich schüttle den Kopf. "Ich weiß nicht was ich einpacken soll."

Tristan läuft an mir vorbei und eilt die Treppen nach oben. Ich ihm hinterher. Er steht vor meiner Reisetasche und legt Shirts, Hosen und ein paar Pullover rein. Nichts was ich jetzt anziehen würde in der Öffentlichkeit. 

Noch Zwei Paar Schuhe und dann geht es auch schon los. "Hast du deinen Reisepass?" Ich nicke und damit geht es los. Ich setzte mich neben ihn ins Auto und er fährt los. Er hat einen schlichten Mercedes mit getönten Scheiben. 

Der Weg zum Flughafen ist ruhig. Ohne aufzufallen, laufen wir durch die Halle und Checken ein. Keinen scheint es zu stören das ich Harry Styles bin. Als wir auch durch den Zoll sind, geht es direkt zum Gate. Wir checken ein und dann geht es auf unsere Plätze.

"Ich weiß schon gar nicht mehr wann ich Economy geflogen bin." Tristan lacht. "Du bist einfach dran gewöhnt First Class oder was anderes zu fliegen." Ich nicke und setzte mich dann auf meinen Platz. Tristan neben mich. 

Erst jetzt erfahre ich wohin es geht. Es geht in die Schweiz. Was zum Teufel wollen wir den da? "Jetzt sag nicht das du gerne Bergsteigen magst?" Er lacht. "Nein, meine Familie wohnt da und ich habe da ein Haus. Hat mir mein Opa vererbt."

Ich nicke und lehne mich zurück. Der Flug geht nur Zwei Stunden somit ist es ziemlich angenehme. Ich schaue aus dem Fenster und sehe wie die Welt immer kleiner wird. 

Die Landung hat Tristan verpennt. Ich wecke ihn und er wartet bis alle aus dem Flieger sind. Dann erst steigt er aus und ich folge ihm. Schweigend laufen wir erst durch den Zoll und dann zum Gepäckband. 

Draußen ist es nicht besonders warm. Ich dachte in Zürich wäre es ein wenig wärmer. Tristan läuft zu einem Auto und schließt es auf. Ich laufe ihm einfach nach und lege vorher meine Reisetasche in den Kofferraum. 

"Du kommst also aus der Schweiz." Er schüttelt den Kopf und stellt das Navi ein. "Nein, nur die Eltern meiner Mutter kommen hier her. Ich bin in Windsor geboren und lebe seit dem auch in London. Ich bin nur jedes Jahr an Weihnachten mit meiner Familie hier hergekommen.

Nach dem aber mein Opa starb sind wir nicht mehr hergekommen. Meine Oma weiß auch nicht das ich hier bin. Ich und sie verstehen uns nicht so gut. Sie ist der Meinung Schwul sein wäre eine Krankheit." 

Ich schaue ihn schweigend an. "Das tut mir leid." Er zuckt die Schultern. "Meinem Opa war es egal. Er war ein sehr Toleranter Mensch. Genauso wie meine beiden Brüder und meine Eltern. Die Eltern meines Vaters sind ein wenig verklemmt. Sie Akzeptieren es, reden tuen sie nicht darüber." 

Ich nicke und schaue aus dem Fenster. "Hast du mich jemals gegoogelt?" Frage ich ihn und er nickt. "Ja, einmal. Lia hatte von dir erzählt und den Song Medicine laufen lassen. Ich konnte mir beim besten willen nichts unter deinem Namen vorstellen. 

Briefe von Liam PayneWhere stories live. Discover now