68:Liam

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Sie liegt neben mir. Meine Hand auf ihrem Bauch. Ich spüre wie sie mehr Gewicht hat. Es ist früher Abend, aber da wir so viel in letzter Zeit machen, schläft Lia viel. Es tut ihr gut, sie sieht entspannt und Gesund aus.

Heute morgen bin ich fast vor stolz geplatzt. Sie schrie durchs Haus und ich eilte zu ihr und sie versuchte ihre Hose hochzuziehen und es klappte nicht. Ich musste ihr dabei helfen. Ich habe fast angefangen zu weinen. 

Bald geht es für uns zurück. Elf Tage sind wir schon hier und ich muss ehrlich sagen das es mir hier richtig gut gefällt. Hier sind alle nett und man hat seine ruhe. Keine nervigen Menschen oder Fotografen. 

Wir können Hand in Hand durch das Dorf laufen und uns einfach so fühlen wie alle andern Paare es auch machen, aber sobald wir wieder in London sind, geht der stress los. Ich habe mit Lias Vater ausgemacht das Lia zu mir zieht sobald sie mit der Uni fertig ist.

Er war davon begeistert. Leon und alle andern können sie jederzeit besuchen, aber Lia muss aus dem Schussfeld raus und das geht nur wenn sie ruhe hat. Sie hat noch viel vor und ich will sie unterstützen. 

Die Mädchen von Little Mix geben ein Konzert im Mai. Dort wird Lia hingehen. Es ist das ende ihrer Heaven Europatour, dann geht es für die Mädchen nach Asien. Für Lia geht es in ein Leben mit mir und ihrem neuen Herz.

Dieses Jahr ist ihr Jahr. Sie trifft bald die Familie von Amanda und erfüllt ihn ihre Bitte. Amanda wollte das Lia ihr Grab besucht und ein Video dreht. Amanda wird auch drin zu sehen sein, aber was genau das für ein Video sein soll, weiß ich nicht.

Lia dreht sich zu mir und die Decke rutscht ein wenig runter. Ihre Narbe ist lang und immer wieder schaue ich sie an. Nicht weil sie so groß und lang ist sondern weil ich weiß was darunter ist. Ihr Herz, ihr schlagendes, gesundes Herz. 

Mich macht das so glücklich das ich weinen könnte. Ich sehe die Bilder vor mir, wie man ihr das alte entnimmt und das neue einsetzt, wie sie dann nicht lebt und dieser ständige Piep Ton verfolgt mich bis heute. 

Er macht mir angst. Ich mag ein durchgehendes Piepen nicht. Mir hat das so eine Angst gemacht, ich war in diesem Moment wo Lia nicht lebte so geschockt. Ich konnte mich nicht bewegen und bin erstarrt wie eine Litfaßsäule. 

Ich schaue neben mich und fahre langsam ihre Narbe nach. Sie mag ihre Narben nicht, aber ich liebe sie. Denn ich weiß das jede Narbe für diese Zwölf Jahre steht in denen sie gekämpft hat. 

Ich schaue in ihr Gesicht und dann öffnet sie ihre wundervollen Augen. Sie lächelt und sieht mich mit diesem Blick an, der voller Liebe und Zuneigung ist. 

Ich kann nicht anders und küsse sie. Manchmal liegen wir einfach knutschend auf der Couch oder vor dem Kamin und dann genieße ich es einfach, sie bei mir zu haben und zu wissen das sie lebt und liebt. 

Sie setzt sich auf meinen Schoß und ihre und meine Zunge kämpfen, am ende bin ich es aber der gewinnt. Ihre Hände liegen an meinen Wagen. Gott, sie macht mich verrückt. Am liebsten würde ich mehr spüren wollen, sie endlich richtig lieben.

Doch ich habe angst sie zu etwas zu drängen. Meine Hände liegen auf ihrer Taille. Sie zieht mir das Shirt über den Kopf. Ausziehen ist nicht das Problem, sie hat nur noch ein Höschen an und Jesus verzeih mir, aber ich würde es ihr am liebsten ausziehen. 

Lia schaut mich an und lächelt dann. Was hat sie vor? Sie bewegt ihr Becken. Dieses kleine Biest! Ich drehe uns um, so das sie unter mir liegt. "Das sind unfaire Mittel." Sie lächelt und legt ihre Lippen auf meine. 

Sie gleitet mit ihren Sündhaften Fingern zum Bund meiner Jogginghose und zieht sie mir runter. Ich strample sie von meinen Beinen. Jetzt bin ich Nackt und sie grinst. Ich küsse sie einfach weiter und gleite mit meinen Händen runter ihr Höschen. 

"Gleiches Recht für alle." Sie hebt ihren Po und ich zieh ihr das Höschen aus. Ich schaue meinen Freundin an, lecke mir über die Lippen. Gott, beschütze mich davor in der Hölle zu landen. Ich wollte Lia und zwar ganz. 

Ohne viel zu sagen, lege ich meinen Lippen auf ihre. Ich lasse meine Finger ihren Körper erkunden und ich spüre jede einzelne Narbe. Ihre Knochen sind nicht mehr so deutlich zu sehen, sie wird Gesund.

Lia hat wohl keine Geduld, denn sie kneift mir in meinen Arsch, was mir ein grinsen entlockt. "Nicht zu schnell Love." Sie grinst bloß und beißt sich auf die Unterlippe. Ich spüre wie ich immer härter werde. "Scheiß drauf." Flüster ich.

Ich wollte es ihr besonders machen, aber Lia zu haben ist schon besonders und mit ihr das alles zu erleben, macht alles besonders. Langsam fülle ich meine Freundin aus und sieht verzieht ein wenig das Gesicht.

Auch wenn ich nicht ihr erstes mal bin, ist sie auch nicht wirklich oft von dem Männlichen Geschlecht berührt worden. "Schau mich an." Flüster ich an ihre Lippen und ihre grünen Augen schauen mich an. 

Ich lege meine Stirn an ihre und bewege mich langsam in ihr. Ich verschränke unsere Hände miteinander und halte den Augenkontakt zu ihr. Immer wieder flüster ich ihr an die Lippen das ich sie Liebe. 

Sie legt ihre Lippen auf meine und ich stoße ein wenig fester zu. Sie stöhnt in den Kuss hinein und das macht mich an. Ich setzte mich mit ihr auf und sie reitet mich. Ihre Bewegung sind fließend und geben einen deutlichen Ton vor.

Ich mag diesen Ton. Sie legt ihre Hände um meinen Nacken, drückt mich enger an sich. Ich fühle mich gerade so Lebendig wie noch nie zuvor in meinem Leben. Als hätte mich gerade jemand aufgeladen wie eine alte Autobatterie. 

Es fühlt sich unglaublich richtig an und ich fühle mich vollkommen und fühle Sachen die ich davor noch nie in meinem Leben gespürt habe. Ich habe das gefunden was ich vermisst, aber nie gesucht habe.

Mit einem mal explodieren Farben hinter meinen geschlossenen Liedern, das Gefühl von Freiheit umgibt mich und Lia fühlt dieses nur Sekunden nach mir. Als sie sich von meinen Lippen löst, geht ihr Atem stoßweise.

Ich lege eine Hand auf ihr Herz. Sie lässt sich einfach fallen und ich falle mit ihr, zwar nicht aus dem Bett aber gegen den Pfosten. Sie geht von mir runter und lässt sich ins Bett fallen, ihre Atmung immer noch unregelmäßig.

Ich lege mich neben sie und lege eine Hand auf ihr Herz. "Ganz ruhig." Sie lächelt die ganzen Zeit und greift nach meiner Hand, die auf ihrem Herz liegt. Ich lege eine Decke über uns und ziehe Lia an mich. 

Sie kuschelt sich an mich und ich muss lächeln. "All good Boys go to Heaven, Badboys bring Heaven to you." Lia grinst. "Dann bist du der Badboy, denn du hast den Himmel gerade zu mir gebracht."

Damit lege ich meine Lippen auf ihre. Ich lege meine Stirn an ihre, halt sie fest an mich gedrückt. Sie gibt mir einen Kuss auf mein Herz und ich muss lächeln. Ich bin abgekommen und das mit der schönsten Frau der Welt. Ich bin im Himmel.







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