62:Lia

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Angezogen und schon von allen so gut es geht verabschiedet, packe ich die letzten Sachen in meinen Koffer. Ich nehme die Blumen noch die mir Ronja gestern geschenkt hat und schaue ein letztes mal ob ich alles habe.

Als alles leer ist, ich nehme meinen Koffer und die Blumen und schaue ein letztes mal zu meinem Zimmer, zum Bett wo ich Jahrelang drin lag. Ich muss echt schlucken. 

Langsam wende ich mich ab. Cole nimmt mich in den Arm genauso wie Alex. "Ruf an wenn du plaudern willst." Ich nicke und dann verlasse ich die Station.

Jack steht mit seinem Koffer schon vor meiner Station. Für ihn ist das deutlich leichter als für mich. Ich nehme seine Hand und dann geht es in den Aufzug. Er drückt auf das Erdgeschoss und dann geht es nach unten.

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich traurig und auch ein wenig verängstigt. Als wir vor dem Eingang stehen nehme ich Jack in den Arm. Mein Dad hat mir ein Handy besorgt und ich habe die Nummern von allen eingespeichert. 

"Wir wohnen nur Zwanzig Minuten voneinander weg." Ich nicke. "Ich weiß, dennoch wird es komisch sein." Er nickt. "Pass auf dich auf." Ich nicke. "Immer schön brav bleiben und drück Riven von mir."

Damit trennen wir uns. Wir verlassen die Klinik und mein Dad und Melinda stehen vor der Klinik. Ich muss schlucken und atme tief durch. Ich schaue ein letztes mal zur Klinik bevor ich meinen Dad in den Arm nehme. 

Melinda nehme ich auch in den Arm. Ich winke Jack nochmal zu, der seinen Sohn auf dem Arm hat. Er eilt mit ihm zu mir. Ich gebe Melinda die Blumen und nehme Riven auf den Arm. Ich höre ein klicken und Jack lächelt. "Dann fällt es leichter."

Ich nicke und gebe ihm Riven wieder. Dann geht es zum Auto. Mein Dad packt meinen Koffer in den Kofferraum und dann geht es schon los. Ich schaue aus dem Fenster und sehe zur Klinik bis ich sie nicht mehr sehen kann.

In mir macht sie Angst breit, jetzt geht es in ein Leben was ich nicht planen kann, wo ich nicht weiß was passieren wird. Ich habe echt schiss davor und ein wenig Panik. 

Ich schaue einfach aus dem Fenster und leise höre ich das Radio. Als wir im Stau stehen, fängt es an zu regnen und ich muss lächeln. Ich hole mein Handy raus und mache ein Foto davon und schicke es Liam. 

Er schreibt bloß einen Smiley zurück. Er weiß nicht das ich entlassen wurde, die letzten Wochen über hat er ziemlich viel zu tun gehabt und ehrlich gesagt bin ich froh das es ohne wenig Tränen zum Abschied gekommen ist.

Ich werde ihm es noch sagen, aber jetzt bin ich ehrlich gesagt auch froh. Als wir vor dem Haus ankommen muss ich echt staunen. Es ist ziemlich groß und wir haben einen Garten. 

Als ich aussteige, nehme ich die Blumen und laufe Melinda nach. Als ich in Haus komme ist alles ordentlich und hell. Ich ziehe meine Schuhe aus und stelle sie ins Regal. Melinda nimmt mir die Blumen ab und legt sie in die Küche.

"Komm ich zeig dir alles." Ich nicke und wir betreten nach der Küche, die Hell ist, das Wohnzimmer. Eine dunkle Eck Couch und ein Sessel dominieren das Wohnzimmer. Ein großer Fernseher steht auf einem weißen Schrank. 

Alles ist ziemlich stillvoll eingerichtet. Mit dem Esszimmer ist es dasselbe. Hier ist ein großer Esstisch in Braun und ein Schrank. Mit der nächsten Etage kommt das Zimmer von Leon zum Vorschein.

Er mag Autos und hat einige Bilder von eine Mann und ihm an der Wand hängen. Auf der Etage gibt es noch ein sehr großes Bad mit Dusche und Badewanne. Das nächste Zimmer ist ein Gästezimmer und das nächste ist dann wohl meins.

Bevor ich es anschaue geht es eine Etage nach oben. Hier ist auch ein Bad und das Schlafzimmer von Dad und Melinda, sowie ein Büro und eine Abstellkammer mit Putzzeug und anderem Kram, wie Weihnachtsschmuck. 

Briefe von Liam PayneWhere stories live. Discover now