Kapitel 15- es tut mir leid...

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'Einer würde gehen müssen, und es würde weiß Gott nicht Sasuke sein!'

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Saranas Sicht: 

Ich krallte meine Hände in den weichen Stoff der Decke und unterdrückte mühesam meine Tränen. Ich wusste, würde ich diesen Weg einschlagen, gäbe es kein zurück. Aber ich war bereit, dieses Opfer zu bringen. 

"Sssarana!" zischelte eine erfreute Stimme und ein paar Sekunden später war Ryu auf meinem Bauch. "Du bisst wach! Wasss fällt dir ein mir ssso einen Schreck einzujagen!?"

"Ryu, ich habe mich entschieden" sagte ich emotionslos. 

Plötzlich ging die Tür auf und innerhalb eines Wimpernschlages standen 3 Oto-nins vor meinem Bett. 

"Sarana-sama, wir sind gekommen, um eure Antwort zu hören. Werdet ihr mit uns kommen?" fragte der mittlere Typ. 

Ich antwortete eine Weile nicht und dachte über all die vertaenen Möglichkeiten nach. Ich seufzte. "Erwartet mich außerhalb von Konoha eine Stunde nach Sonnenuntergang!" befahl ich kanpp.

"HAI!" kam sofort die Antwort und die Ninja waren verschwunden. Ich starrte ins Leere. Eine einzelne Träne lief mir über die Wange.

"Du hasst dich alssso entschieden." sagte Ryu erstaunt. "Ich hätte dasss Gegenteil erwartet"

"Ich habe noch viel zu erledigen heute..." wisperte ich und wischte mir energisch die Träne weg. "Wie spät ist es Ryu!?" 

"Zwölf Uhr mittagssss!"

Ich nickte. Ich musste mich beeilen. Die Zeit rann mir wie Sand durch die Finger. So wenig Zeit...

Plötzlich fühlte ich ein mir vertrautes Chakra und ein Klopfen war an der Tür zu hören. "Herein!" sagte ich, und die Tür wurde geöffnet.

Gaara streckte vorsichtig seinen Kopf herein und schaute mich mit Schmerz in den Augen an. "Komm rein" sagte ich und zwang ein kleines Lächeln auf meine Lippen. 

Mit gesenktem Kopf trat er ein und blieb neben meinem Bett stehen. Ryu zischte leise. "Bitte vergib mir. Ich habe dich verletzt. Das ist unverzeihlich, wenn du mich jetzt hasst, werde ich es dir nicht übel nehmen..." 

"Gaara, ich nehme dir nichts übel. Du bist mein bester Freund und ich weiß, das du mir nicht weh tun wolltest. Shukakus Fehler sind nicht automatisch deine." Ich hob meinen Arm mit dem Armband darum. "Siehst du das hier? Das bedeutet wir werden immer Freunde bleiben" sagte ich.

Gaara schaute mich erstaunt an. Dann nach einer Weile lächelte er. Ein echtes Lächeln. Ich genoss jede Sekunde davon. Ich wusste, das ich ihn nach dem heutigen Tag nie mehr so sehen würde. Das einzige was ich noch sehen werde würde dann Hass sein.

"Danke..." sagte er.

Er blieb noch eine halbe Stunde und entschuldigte sich dann, das er noch etwas zu erledigen hätte. 

Um 15:00 Uhr wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen und machte mich mit gesenktem Kopf auf dem Weg zu Sasuke. Dort angekommen klopfte ich. Als er die Tür öffnete, wurden seine Augen riesig und plötzlich war ich in seinen Armen.

"Sarana!" wisperte er und drückte mich enger an sich. Ich schlang beide Arme um seinen Nacken und unterdrückte die Tränen. "Kann ich reinkommen?" fragte ich sanft. 

Sofort trat er zur Seite und ich ging ins Haus. Drinnen ließen wir uns beide auf die Couch sinken und Sasuke erzählte, was passiert war nachdem ich ohnmächtig wurde. 

Ich war nur Teilweise bei der Sache. Mein Herz begann wie verrückt zu schmerzen, bei dem Gedanken ihn nicht mehr zu sehen. Ich wollte hier bleiben. Ich wollte ih nicht in dem Glauben lassen, das ich ihn hasste. Aber so musste es geschehen. 

(Meine) neue Welt- Die Zukunft kann man ändernLies diese Geschichte KOSTENLOS!