57:Tailor

723 39 1


Sobald wir bei mir daheim sind, zieht mich Bryan die Treppen hoch. Ich bin froh das meine Eltern und Lia nicht da sind. Er reißt meine Tür auf und drückt mich dann gegen die geschlossene.

Seine Lippen drückt er hart auf meine, ohne viel Gefühl zieht er mir die Jacke aus und auch mein Shirt lernt fliegen. "Brauchst du alles nicht." Flüster er rau. Damit fummelt er mir an der Hose herum und legt seine Lippen wieder auf meine. 

Er packt mich am Arsch und trägt mich zum Bett, jetzt lieg ich hier und er steht zwischen meinen Beinen. Seine Augen verraten das er große Lust hat und sehr wütend ist. Er zieht mir die Hose aus.

Sein Oberteil lernt fliegen und dann beugt er sich über mich. Seine Lippen liegen auf meinen. Seine Hände gehen unter meine Shorts und massiert mein halb erregtes Glied. Bryan gibt gerne den Ton an, besonders beim Sex.

Er liebt es beim Sex ein etwas härteren Ton anzuschlagen und wenn er wütend oder traurig ist, merkt man das beim Sex. Ich höre wie er seine Hose runterlässt und seine Lippen meine streifen. "Ist da jemand in Gedanken?"

Seine dunkeln Augen schauen direkt in meine. Ich höre nur wie was raschelt und dann liege ich auf dem Bauch und meine Boxershorts hängt mir an den Knöcheln. Das kalte Gleitgel spüre ich an meinem Po.

Aber irgendetwas verändert sich bei Bryan, er wirkt nicht mehr wütend sondern in Gedanken. Langsam schiebt er sich in mich, das er kein Gummi an hat spüre ich sofort. Sein erster stoß ist dominant, jeder weitere Stoß ist es ein wenig mehr.

Bryan ist beim Sex der Dominante, aber in der Beziehung bin ich dominanter. Er hält sich viel zurück, überlässt mir die Entscheidungen. Seine Lippen spüre ich an meinem Nacken, leichte küsse verteilt er auf meiner Schulter.

Seine Hand gleitet zwischen meine Beine, massiert mein Glied. Ich schließe meine Augen, Farben explodieren hinter meinen Lidern. Ich höre nur ein rauschen in meinen Ohren, spüre nur Bryan.

Sein Stöhne dringt durch das Rauschen zu mir durch. Seine Lippen spüre ich an meinem Hals. Mein Glieder explodiert förmlich in Bryans Hand, ein raues lachen dringt durch das Rauschen. Ich komme in die Realität zurück. 

Bryan zieht sich aus mir raus, zieht mich an sich. Er hält meine Hände ganz fest. "Bryan, was ist los?" Er schaut mich an, seine Augen füllen sich mit Tränen. "Ich habe das Gefühl wie meine Mum sich gefühlt hat, ich sehe Lia und weiß wie meine sich gefühlt haben muss.

Ihre Mitschüler haben sie nicht mal erkannt, sie haben sie aus Spot zur Ballkönigin gewählt. Wie erbärmlich muss man sein? Ich meine, sowas ist echt gemein und richtig scheiße. Wir waren auch keine Engel, aber wir haben niemanden nieder gemacht der schon am Boden lag."

Ich drücke Bryan fest an mich. Er löst sich von mir und geht ins Bad. Ich höre die Dusche. Ich setzte mich auf und schaue zur Badezimmertür. Ohne Vorwand springe ich aus dem Bett und öffne leise die Tür.

Bryan sitzt in der Dusche, lässt das Wasser einfach auf sich hinab rieseln. Ich steige in die Dusche und nehme ihn von hinten in den Arm. Drücke meine Lippen auf seinen Nacken. Ich halte ihm meine Hände hin und er verschränkt seine Finger mit meinen. 

"Sie haben sie nicht erkannt. Haben so getan als würden sie nicht wissen was passiert ist. Was sie ihr angetan haben, sie stand einfach da und jedes Wort was sie sprachen tat ihr weh. Jeder Satz war wie eine schallende Ohrfeige. Sie macht sich selber krank und merkt es nicht mal."

Ich nicke. "Deshalb gibt es ja Dr. Winter und dich, die sich darum kümmern. Es gibt immer schwierige Tage und ich finde du hast das Super gemacht. 

Es gibt manchmal solche Tage, aber denk dran. Irgendwann wird Lia entlassen und dann denkst du an diese Momente zurück und sagst dir, jetzt habe ich es geschafft."

Bryan schaut mich an. Seinen Tränen laufen einfach seine Wange hinab. Ich wische sie ihm Weg, was eigentlich total bescheuert ist, aber mir egal. 

Seine Stirn legt sich an meine. "God Boys go to Heaven, Bad Boys bring heaven to you. Hat das Lia nicht in ihren Song geschrieben?

Wir bringen den Himmel zu dir. Deine Mutter ist unglaublich stolz auf dich. Sie ist immer bei dir, egal wo du bist. Sie passt auf dich auf und beschützt dich. Lia beschützt dich!"

Bryan nickt, ich schaue in seine Augen. Sie haben die dunkle Farbe und jedes mal wenn ich rein schaue denke ich ans Universum. So sehr verliert man sich darin. Ich lege meine Stirn an seine. "Alles wird gut." 

Damit trockne ich mich ab. Ich ziehe mich Ansatzweise an und kümmer mich dann um meine kleine Schwester, die gerade mit meinen Eltern angekommen ist. Ich ziehe ihr die Jacke und Schuhe aus, sowie die Mütze. 

Ich nehme sie aus ihrer Babyschale und sie lächelt. "Ja, jetzt ist sie wieder stolz. Hauptsache ihr Bruder ist bei ihr." Ich lache. "Hast du Probleme gemacht?" Frage ich gespielt geschockt. "Sie hat die ganze Zeit gejammert und geschrien." 

Ich lache, gebe ihr einen Kuss auf den Kopf. "Auf geht es, du musst Baden und Mum und Dad müssen eine Pause haben, die fallen ja gleich um vor Müdigkeit."

Damit laufe ich nach oben und ziehe sie aus und setzte sie in ihre Badewanne. Sie hat eine Babybadewanne bekommen in Pink und sie liebt es zu baden. 

Lia lacht die ganze Zeit und spielt mit dem Schaum. Ich weiß warum ich mir kein Oberteil angezogen habe. Sie plantscht und macht gefühlt das halbe Bad nass, aber Hauptsache sie hat Spaß. 

Die Tür geht auf und mein Dad steht in der Tür. Er lächelt und gibt mir die Klamotten für meine Schwester. Er drückt meine Schulter. "Deine Mutter und ich gehen jetzt schlafen. Kannst du sie ins Bett bringen, die Flasche hat Bryan schon." Ich nicke.

Damit verschwindet mein Dad und Lia lacht. Nach dem Baden trocken ich sie ab und wickle sie. Der Rosa Strampler mit Elefant drauf sieht an ihr richtig niedlich aus. 

Leise laufe ich mit ihr ins Zimmer. Bryan hat die Flasche in der Hand und ich gebe ihm meine kleine Schwester, während ich das Bad abtrockne und es wieder in ein Bad verwandle anstatt in ein Pool.

Als das Bad wieder wie ein Bad aussieht, laufe ich in mein Zimmer. Lia liegt schlafend auf dem Rücken im Bett und Bryan liegt neben ihr. Er hat die leere Flasche auf dem Tisch abgestellt und schläft Seelenruhig.

Leise nehme ich meine Schwester auf den Arm und lege sie in ihr Zimmer. Ich gebe ihr den Schnuller und lege ihr noch ihr Lieblingskuscheltier in den Arm, dann decke ich sie zu. 

Ich verlasse das Zimmer, lasse die Tür aber einen Spalt offen. Ich lege mich in mein Bett und decke vorher Bryan zu. Dieser kuschelt sich bloß in seine Decke und sieht seelenruhig aus, was mich beruhigt. Ich liebe diesen Mann. 


Briefe von Liam PayneWhere stories live. Discover now