52:Lia

908 44 2


Die Tür meines Zimmers öffnet sich und Bryan kommt mit Dr. Collins und einem weiteren Arzt rein. "Lia, dass ist Dr. Winter er wird sich deinem Psychischen Zustand nun vornehmen." Ich nicke und gebe ihm die Hand.

"Ich schlage vor wir gehen in einen andern Raum." Ich nicke und stehe auf. Langsam laufe ich mit Bryan und Dr. Winter mit. Als wir in einem etwas dunkleren Raum ankommen, setzt sich Bryan schweigend nach hinten auf einen Stuhl.

Ich setzte mich auf einen Sesel und mache es mir bequem. "Also Lia, ich bin Dr. Winter. Ich bin für Patienten zuständig die sehr lange im Krankenhaus verbracht haben. Ich soll schauen ob sie zurecht kommt in der Außenwelt, ob sie Hilfe brauchen oder ob man dich Therapieren muss."

Ich nicke. "Ich fange einfach an, korrigiere sie mich wenn ich etwas falsch auffasse. Ich möchte nur das du Gesund hier raus kommst." Ich nicke. "Also Lia Hathaway, Einzel Kind, Eltern sind in der Scheidung. 

Du bist 23 Jahre alt, hast dein Leben lang in dieser Klinik verbracht. Durch Briefe mit Liam Payne hast du den ersten Schritt in die Freiheit getan. Ich habe mit Mr. Payne gesprochen und durfte mir die Briefe durchlesen. 

Sie schreiben sehr viel über ihren Zustand haben nie wirklich viel über ihren Charakter gesprochen. In ihrem Zimmer ist alles sehr schlicht gehalten, Freunde besitzen sie kaum welche, nur Männliche. 

Vertrauen besitzen sie keines. Ihre Mutter ist für sie keine Bezugsperson. Sie sind ein Papakind. Ist das alles soweit richtig?" Ich nicke. 

Dr. Winter nickt. "Fangen wir von vorne an, wann hast du realisiert, dass der Tod dein bester Freund ist? Alle Sachen die ich aufgesagt habe, lassen darauf schließen das du nie Angst vor dem Tod hattest, für dich war er ein Freund. Dir war er ein Begleiter."

"Als ich Sechs war. Ich hatte einen Anfall, mein Herzkrampfte und die Medikamente wirkten ab diesem Zeitpunkt immer weniger." Dr. Winter nickt. "Mit Sechs geht es für alle andern in die Schule und für dich wieder in die Klinik. Was hat dich seit diesem Zeitpunkt begleitet?" 

"Der Tod, die Angst, Einsamkeit." Dr. Winter nickt. "Alle andern durften raus und du nicht. Du hast keine Freunde gehabt, mit Elf hast du dann dein Spenderherz bekommen und was ist dann passiert?" Ich schlucke. 

"Es hat mein Körper nicht so gut aufgefasst. Ich war Tod, wurde zurück geholt." Dr. Winter nickt. "Das war das erste mal wo du realisiert hast das es nicht das Ende war. Da ging der Kampf dann richtig los. Du wurdest verlegt und hast dann Vier mal das Herz abgelehnt, wieso?"

Ich atme tief durch. "Ich hatte Angst." Dr. Winter nickt. "Das du wieder diese schmerzen hast. Als eine Schwester dich fragte wie schlimm die Schmerzen sind hast du gesagt Acht, dabei war es eine Zehn, warum?"

"Ich wollte mir die Zehn aufheben, für die letzten Sekunden von meinem Leben, wo meine Eltern mich ansehen und weinen. Mich für immer verlieren."

"In den ganzen Briefen versteckt sich eine Botschaft, du beschreibst dich selber als Feigling. Warum?" Ich zucke die Schultern. "Hätte ich besser gekämpft und wäre egoistisch gewesen, wäre ich jetzt nicht hier." Dr. Winter nickt. 

"Weißt du Lia, Zwölf Jahre haben dich sehr still gemacht. Was geht in die vor wenn du die Zwölf Jahre in deinem Kopfs Revue passieren lässt, was ist das was du in Erinnerung behalten hast?" Ich muss nicht denken um das zu wissen. 

"Ich habe geschrien, aber keiner hat mich gehört. Mich haben sie aufgegeben und das tut verdammt weh. Sie alle haben mich aufgegeben, mich alleingelassen. An mich hat keiner mehr geglaubt." 

"Du hast mal einen Brief geschrieben an dich selber. Es war dein 18 Geburtstag. Du wolltest um Mitternacht die Maschinen abstellen lassen wenn du Einundzwanzig bist, aber das haben die Pfleger nicht gemacht."

Briefe von Liam PayneLies diese Geschichte KOSTENLOS!