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Kapitel 33-Anne-&Baba's Geschichte

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'Also, dein Vater und ich waren auf der gleichen Grundschule gewesen. Er kam dann auf das Gymnasium und ich auf die Gesamtschule. In der Zeit haben wir nichts voneinander gehört. Dann wollte ich auf das Gymnasium wechseln , damit ich dort mein Abi machen konnte -' sprach meine Mutter.

'Hättest du ja auch auf der Gesamtschule machen können.' stoppte ich sie, während sie erzählte.

Anne : Ich wollte es aber auf dem Gymnasium machen.

Ich : Versteh ma einer die Frauen ( sagte ich lachend)

Anne: Sus. Also ja, ich hab dann auf das Gymnasium gewechelt, welches bei uns in der Nähe war und dann hatte ich viele Kurse mit deinem Vater. Wir sind uns näher gekommen, also freundschaftlich, haben über die alten Zeiten geredet, halt die schöne Zeit von damals. Wir haben dann viel miteinander unternommen und viele dachten wir wären ein Paar, was nicht stimmt nur gute Freunde.

Ich : Und dann habt ihr euch verliebt, wart zusammen und dann habt ihr geheiratet und habt dann drei wunderbare Kinder bekommen.

Anne: Nicht ganz. Also hör mir doch einfach zu und sei leise. Wir waren halt gute Freunde und ja dann hat er mir so Geschenke gemacht und deine Tanten meinten, dass er mich liebte. Ich lachte sie aus und glaubte ihenen nicht, doch irgendwann gestand er mir die seine Liebe und ja ich wollte nichts von ihm. Mit der Zeit jedoch , merkte ich, dass er mir fehlte, da ich nicht mehr so engen Kontakt wollte. Ich gestand ihm ebenfalls meine Liebe und wir kamen zusammen.

Ich : Boah baba hätte ja kämpfen können. ( sagte ich gespielt genervt)

Anne : Hätte er, hat er aber nicht gemacht. Aber ja wir waren dann zwei jahre zusammen ich war 19 und dein baba 20 und das Thema heiraten fing an oder allgemein Zukunft. Also und  er wollte kommen und um meine Hand anhalten kommen. Ich war glücklich und traurig zu gleich.

Ich : Wieso?

Anne : Weil dein Opa einen Marokkaner wollte. Als er das erfahren hatte, meinte der ich sei eine schande und sowas -

Ich : Hätte ich nicht erwartet.

Anne : Hmh..also ja, ich durfte nicht mehr alleine raus, da er die Befürchtung hatte, dass ich mich mit Kaan treffen würde. Dein Vater versuchte alles, meinen Vater umzustimmte.

Ich: Maymi tiga hana walou? ( Wieso hat oma nichts gemacht?)

Anne: sie kam nicht gegen ihn an, also ja, ich hab immer zu ALLAH gebetet und meine Hoffnung nie verlohren. Eines Tages kam dein Opa in mein Zimmer und guckte in mein verheultes Gesicht. Er setzte sich neben mich hin und fing dann an zu sagen " Meine wunderschöne Tochter, bitte weine nicht wegen mir. Ich will dich nicht traurig sehen, deine Augen sollen strahlen. Ich kann nicht sehen, wie mein Fleisch und Blut heult und das nur wegen mir, weil ich so stur bin." waren seine Worte, die mich wieder zum heulen brachten.

Ich guckte mein Mutter an und sah das sie Tränen in den Augen hatte, jedoch stark blieb. Ich umarmte sie von der Seite und gab ihr Küsse auf die Wange, ich selber hatte auch Tränen in den Augen, ich wusste nicht, dass es so war. Ich dachte sie sahen sich, verliebten sich und heirateten dann, aber nichts wird dir im Leben geschenkt , für alles musst du kämpfen. Kämpfst du nicht, hast du schon alles verlohren.

Anne : Er wollte ihn kennenlernen und das machte mich so gücklich. Ich rief direkt deinen Vater an und er freute sich richtig, war auch gleichzeitig nervös, weil er angst hatte, dass mein Vater ihn nicht mochte. Yemma hatte ihm zu Essen eingeladen und ja, er verstand direkt gut mit baba, es war so als würden sie sich lange kennen. Mein Vater stimmte der Verlobung zu. Mit seinen Eltern, also von deinem baba, verstand ich mich auch gut, deshalb verlobten wir uns. Als wir reif genug waren, auf eignen Beinen zu stehen, heirateten wir und sieh uns an, wir sind immernoch glücklich wie am ersten Tag, in sha allah bleibt das auch so.( sagte sie glücklich.)

Ich :  Amin. Krass Yemma, hätte nicht gedacht, dass ihr so ein großes Problem hattet.

Anne: Dachten viele. Aber Jasmin, du darfst nie die Hoffnung verlieren, denn ALLAH ist immer bei dir. ALLAH weiß was gut für dich ist und was nicht.

Ich : Ich weiß yemma, ich weiß.

Der Junge von ASKLies diese Geschichte KOSTENLOS!