11:Liam

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Die Tour geht weiter und eine Antwort habe ich noch nicht. Wir sind in Shanghai und rennen von Interview zu Interview. Jedes dieser Interviews hat etwas an sich was ich verrückt finde. Ich habe ehrlich gesagt sehr viel Angst das Lia mir nicht zurückschreibt.

Sie kennt mich nicht. Die muss doch denken das ich einen Knall habe. Zumindest habe ich das Gefühl das ich einen Knall habe. Während wir hier sitzen, in einem Raum voller Menschen, will ich am liebsten weg und eine Rauchen.

Aber das geht nicht, da wir ein Interview haben und das für ein Amerikanische Ausgabe der Rolingstones ist. Ich bin echt nicht scharf drauf die gleichen Fragen immer wieder neu zu Beantworten.

Als der Typ endlich kommt, gibt er uns die Hand und fängt mit den Fragen an. Meist Antwortet Harry oder Niall ab und zu auch Louis. "Liam, du machst bei dem Projekt Write Secret mit, wie gefällt es dir?" Ich nicke.

"Ist Unglaublich was ich zu lesen bekommen. Mein Buddy ist echt ein Kämpfer, hat ein unglaubliche stärke, muss man wirklich echt bewundern." Der Typ nickt. "Hat dein Buddy dich schon erraten?" Ich lache.

"Nein, wir sind ja noch am Anfang, den ersten Brief bekam auch erst am Anfang der Europatour. Der nächste kam dann in der Mitte, also haben wir noch eine Menge zu schreiben, so viel weiß sie auch noch gar nicht. Wäre ja sonst langweilig."

Der Typ schaut mich fragend an. "Du hast gesagt Buddy, jetzt ist es auf einmal eine Sie?" Ich nicke. "Ich schreibe mit einem Mädchen. 

Sie hält sich aber mit ihren Informationen auch hinter dem Berg auf. Also es ist schon sehr cool was man erfährt, auch ziemlich beängstigend. Manches was ich lese, da läuft es mir kalt den Rücken runter."

Dieser Typ nickt und stellt weiter fragen. Gott, der regt mich auf. Das ist echt nicht mehr Normal. "Liam du und Cheryl seid getrennt, wie geht Bear damit um?" Ich schaue ihn an. 

"So wie jedes andere Kind auch damit umgeht, er stellt fragen und wir versuchen ihm zu erklären das wir nicht mehr zusammen kommen. Dennoch geben Cheryl und ich uns die größte Mühe für unsern Sohn dazu sein. Somit braucht er keine Bedenken zu haben." 

Der Typ nickt bloß und führt das Interview dann weiter. Mit der letzten Frage geben wir mal wieder eine Standard Antwort und dann springe ich auf und verlasse den Raum. Eilig laufe ich die Treppen runter und setzte mich draußen auf die Treppen und rauche eine.

Gott, wie ich das gerade alles hasse und nichts auf die Reihe bekomme. Richtig nervig wie Hilflos ich mich fühle. Der Rauch meiner Zigarette hilft mir einen klaren Gedanken zu fassen. Als sich neben mich jemand setzt schaue ich nicht auf.

"Was ist den los?" Höre ich Louis fragen. "Ich bin einfach derzeit nicht in der Lage irgendetwas anderes zu machen als das was nötig ist. Ich will einfach meine ruhe und nicht in dummen Interviews sitzen mit immer den gleichen Fragen und dem ganzen scheiß."

Louis drückt meine Schulter. "Dann geh nach dem Rauchen hoch ins Zimmer. Wir schaffen die andern Interviews auch ohne dich. Paul ist auch der Meinung du bist zu nichts zu gebrauchen. 

Wenn Fragen über dich kommen beantworten wir sie und geben Lia keine Chance dich zu erraten. Es ist so ziemlich das einzige was dich noch bei Laune hält."  

Als ich fertig bin, stehe ich auf und laufe die Stufen zu meinem Zimmer nach oben. Ich hole die Schlüsselkarte auf meiner Hosentasche und schließe auf. Das Zimmer liegt komplett im dunkeln was für mich derzeit am besten ist.

Sobald ich im Bett liege, lasse ich leise Musik laufen. Klavier ist derzeit das einzige was mich nicht aus der Haut fahren lässt. Leise läuft einfach die Musik und ich halte ein Stofftier in der Hand. Ein kleinen Hund, er erinnert mich noch an meine Kindheit und an meine Zeit in der Klinik. 

Briefe von Liam PayneWhere stories live. Discover now