Es klopfte.

Nachdem Zayn aus meinem Zimmer gegangen war habe ich mich auf mein Fensterbrett gesetzt und einfach nur in die Ferne gestarrt.

Mein Körper fühlte sich schwach an. Sehr schwach.

Im Moment wollte ich einfach alles vergessen, ich wollte Ryless vergessen und vor allem wollte ich Zayn vergessen!

Nur leider bin ich einer von Ryless, unfreiwillig, mehr oder weniger. "Hey Baby, nicht weinen. Alles wird gut", Josh war hinter mir. Ich wusste das es keinen Weg gab ihn jetzt noch rauszuschicken.

Seine schlirfenden Schritte wurden langsamer. Als er sich setzte, legte er seinen Arm um mich und zog mich hinter.

"Josh i-ich muss dir was sa-agen". - "Shhh schon gut, schon gut. Ich weis", flüsterte er mit sachter Stimme in mein Ohr und küsste meine Wage. "Dieses Tatto lässt du ja?", alles was ich jetzt noch verstande war Bahnhof. Verwirrt sah ich in seine Augen.

Mein Kopf lehnte ich in seinen Nacken. Immer wenn ich so an ihm gelegen hatte, zog ich den gewöhlichen Duft von seinem Aftershave ein. Es roch immer so nach ihm. Nach Zuhause. "Woher Josh?". - "Ich kenne Zayn und seine Gang schon länger. Zuerst war ich überzeugt davon, Zayn und die anderen wieder zu sehen und mit ihnen wieder zu chillen. Doch als ich hörte das sie sich "verändert" hatten, wollte ich garnicht mehr hier nach Bradford. Alles was ich immer wollte war schutz für meine Familie. Vor alle für dich aber da ich wusste das ich das nun nicht mehr kann ... Schließlich hast du Zayn und die Jungs schon kennen gelernt. Als ich sie dir vorstellte tat ich so als wenn ich sie nicht kannte. Du fragst dich bestimmt warum ich sie dir vorgestellt habe. Nun ja ich war sozusagen verpflichtet. Zayn hat mich dazu gezwungen, weil er dich haben wollte und das schon seit langem, deshalb hat er auch schon immer jeden deiner Schritte verfolgt. Seit 5 Jahren. Wenn Lou und Harry sich nicht gegen Zayn eine Weile gewährt hätten, dann wärst du schon lange in der Gewallt von ihm. Ich könnte dann nichts mehr für dich machen was ich bereuen würde. Weist du was? Ich würde mich dann umbringen oder alles versuchen, auch wenn es unmöglich ist, um dich da dann raus zu holen ....

Die Jungs waren früher alle anders. Ich mein, sie waren keine Punks. Sie waren einfach nur die Jungs aus dem Viertel von Bradford. Ich hab mich oft mit ihm getroffen. Jede Woche. Zayn fing an Straßenrenen zu fahren und Drogen zu verticken. Damit ist jetzt schluss bis auf das Rennen fahren. Das macht er heute noch", die Ansage des Tages von meinem immer geliebten Josh. Eine Frage hatte ich aber dennoch.

"Bist du einer von ihnen?". Sein Blick war leer. So überlegt. So ängstlich. So. .... anders.

"Das ist Antwort genug", ich kuschlete mich an seine Brust. "Du bist nicht sauer oder .... enttäuscht!?", seine Stimme war kratzig. Ich schüttelte den Kopf. "Du bist mein Bruder. Du warst immer für mich da. Du hast mir immer geholfen, so einfach gebe ich dich nicht auf", säuselte ich müde. Ich bin zwar erst aufgewacht, aber viel Schlaf hatte ich ja nicht. "Ich hab dich lieb", ich könnte schwören das er weinte. Eine nasse, feine Träne tropfte auf eine Haare. Ich strich die Tränen auf seiner Wange mit dem Daumen weg. "Danke das du mir nicht böse bist. Du weist ja gar nicht wie viel mir das bedeutet", nach den Worten legte ich meine Lippen an seine Wange. "Ich dich auch", jetzt kuschelte er sich mit festen Armen an meinen Körper. Ich tat es ihm gleich. Ich bin ja so froh einen Bruder zu haben, der mir die Wahrheit sagt, auch wenn er es erst Jahre später erzählt, er hat er gemacht! Ich sah jetzt wieder aus meinem Fenster, angelehnt an Josh.

Draußen flogen Vögel hin und her. Ein Eichhörnchen krachselte den Baum in unsere Garten herauf. Schwalben jagten in Flug Mücken und anderen Insekten hoch in der Luft hinterher. Mein Dad sagte immer "wenn die Schwalben hoch am Himmel fliegen, wird der nächste Tag ein schöner". "Meinst du Zayn mag mich?", meine Stimme war leise vor Müdigkeit. "Wie meinst du das?". - "Er küsst mich manchmal auf die Stirn und-.", Josh unterbrach mich. "Warum so leise?", ich dachte er würde nicht so ruhig reagieren. "Ich dachte das du sauer bist". Er atmete hörbar aus. "Zayn ist zwar ein Player, aber ein Mädchen verletzten das er mag ... so würde ich ihn nicht kennen. Weist du warum er dich immer im Auge hatte?". - "Hm?". - "Weil er dich mag. Er mochte dich schon seit er dich das erste mal gesehen hatte, nur leider konnte ich nichts dagegen machen", er küsste erneut meine Stirn.

"Josh es ist ja nicht deine Schuld das Zayn so ist". - "Schon aber-". - "Josh wie bist du eigentlich einer von Ryless geworden?". - "Ich habe wie ja schon gesagt immer schon viel mit de Jungs gemacht und irgendwann hat Zayn dann gemeint er muss eine Clique gründen, die alle fürchten, jeder soll Respekt haben und und und ... Ich hab also gesagt das ich da mitmache und so kam das dann", so langsam kam ich immer näher an die Vergangenheit meines Bruders. Ich nickte zwischen durch mal wieder. Josh erzählte mir noch mehr von dem was sie alles so machten. Z.B. fuhren sie illegale Autorennen, was sie ja heute immer noch machten. Sie vertickten Drogen, wie schon gesagt. Die Jungs kommen immer wieder in Schwierigkeiten mit der Polizei oder mit anderen Gangs. Mehr kann ich dir gerade nicht sagen, sonst komme ich in Schwierigkeiten", seine Worte waren wie eine Droge, denn ich wollte umbedingt wissen was da alles so los war.

"Danke das du mich aufgeklärt hast", ein letzter Kuss und ich stand auf. "Wo gehst du hin?". - "Ich geh was essen. Kommst du mit?". Josh nickte und nahm mich am Arm. Ich sah ihn verwirrt an, doch dann wusste ich was er machen wollte. Mit einem Ruck war ich auf seinem Rücken. Josh lief auf die Tür zu. Als er sie runter gedrückt hatte, versuchte ich sie augzuziehen. Es klappte ziemlich gut. Doch als wir Niall und Louis vor der Tür standen und uns finster ansahen, bekam ich wieder ein mulmiges Gefühl.

"Du hast es ihr erzählt!", maulte Niall und packte Josh am T-shirt und zog ihn zu sich. „Warum habt ihr auch gelauscht?! Es geht euch nichts an was ich Amy erzähle außerdem ist sie eh einer von uns!", Josh war sauer. Doch Niall war das wohl noch ein bisschen mehr, denn er schubste meinen Bruder zurück so das er mach hinter schaukelte.  Ich konnte mich nicht mehr halten und fiel nach hinten auf den Boden. Lou stand da und sah mich emotionslos an. Ich blickte schmerzvoll auf meine Hand. Ich habe sie verknachst. Mist tat das weh! Und Lou stand in der Tür mit einem hassenden Blick auf mich herrab.

Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!