Kapitel 11- Fluch

4.9K 320 70

Saranas Sicht:

Alles war schwarz. Die Finsternis wurde geprägt von Schmerzen, die in Wellen über mich zusammen brachen. Ich schrie und meine Stimme durchschnitt den leeren Raum. "All das kann aufhören..." lockte eine Stimme.

"WIE!?" rief ich unter Qualen. 

"Nimm die Macht an, und all deine Schmerzen werden vergehen. Du wirst herschen, alle werden sich vor dir verbeugen, vor Angst erzittern..." 

Ein lilanes Leuchten erschien vor mir, in der endlosen Dunkelheit. Darin wirbelten 3 Kommaartige Zeichen. Das Fluchmal. Langsam bewegte ich mich auf das erlösende Licht zu. Die Mordlust, die Gier nach Blut, schreckte mich nicht ab.

"Nie mehr leiden..." flüsterte die Stimme verführerisch. "Die Zukunft in deiner Hand...." Die Zukunft in meiner Hand. Es war das, was ich wollte. 

Ich hob meine Hand und wollte sie in das Licht tauchen, zögerte jedoch. War dies die richtige Entscheidung...?

Bevor ich den Gedanken beenden konnte rollte eine weiter Welle von Schmerz über mich hinein und ohne weiter zu überlegen, warf ich mich den lilanen Flammen entgegen.

Ich schlug die Augen auf. Ich fühlte, wie die Energie in mir freigesetzt wurde und das Fluchmal sich über meine Haut legte. Es ziebte und brannte, aber die Schmerzen wurden verdrängt durch das Gefühl absoluter Kraft und Boshaftigkeit. 

Das verfluchte Chakra wirbelte in lilanen Flammen um mich herum, und ich richtete mich langsam auf. Das Gefühl von Macht und Mordlust verdrängte alle anderen Gefühle. Wie durch einen Schleier, sah ich auf die Lichtung vor mir. Sakura war zusammengesackt und war schwer verwundet, Sasuke stand noch, war aber nicht weniger schwer verletzt als sie. 

Die drei Ninja aus Otogakure standen vor ihm.

Irgendwo tief in mir drin, registrierte ich, dass Sasuke und Sakura Freunde waren, keine Feinde, auch wenn meine Gedanken nun von völliger Finsternis und Mordlust geprägt waren. 

Ich schritt auf die Lichtung, außerhalb der Höhle. Schwach nahm ich Ryu war, der neben Sasuke war um ihm beim kämpfen zu unterstützen.

Als ich die Lichtung betrat, drehte sich Sasuke mit einem Ruck um. "Sarana!"

"Sasuke, sage mir, wer hat euch das angetan?" hörte ich mich sagen. Meine Stimme klang fremd in meinen Ohren. Emotionslos, kalt, grausam.

"Das wären dann wohl wir!" sagte einer der Oto-Nin den ich als Dosu erkannte. Ein böses Lächeln schlich sich auf meine Gesichtszüge und ich fuhr mir mit der Zunge über die Lippen. "Böser Fehler...." wisperte ich.

Plötzlich stand ich hinter Dosu und kickte ihn mit einem gezielten Tritt über die Lichtung. "Ssssarana, du darfst nicht dem Fluch verfallen!" hörte ich Ryu rufen, doch ich ignorierte ihn, der Blutgeruch der meine Nase füllte war einfach so...gut!

Der andere Ninja, Zaku, griff mich an und benutzte seinen Öffnungen in den Händen. Druckwellen wurden ausgesannt und schossen auf mich zu. Ich blieb stehen und sah mit einem Grinsen zu, wie die Wellen von meinem Fluchchakra einfach zerstört wurden. 

Im nächsten Augenblick warf ich Zaku zu Boden. Seine Arme nach hinten verdreht zog ich. Er keuchte und ich lachte verrückt.

"Sarana, nicht!" hörte ich Sasuke rufen, aber es war mir egal. Noch ein Stück weiter.

Das brechen von Knochen hallte über die Lichtung und Zakus Schrei musste noch auserhalb des Waldes zu hören gewesen sein. Ich kicherte un zog zum Spaß seine Arme noch ein bisschen weiter nach hinten, bis ich sie fallen ließ und sie nutzlos an die Seite des bewusstlosen Ninjas fielen. Ich drehte mich um zu der verbliebenen Kunoichi. Ihre Augen weiteten sich vor Angst und sie krabbelte rückwärts.

(Meine) neue Welt- Die Zukunft kann man ändernLies diese Geschichte KOSTENLOS!