Hammer werfen

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Voller Panik nahm Ramon einen Hammer aus dem Regal und warf ihn mit voller Wucht in Richtung des Typen, der seiner Freundin schon gefährlich nahe gekommen war. Sie hörten ein unangenehmes Knacken, die Augen des Typen drehten sich nach hinten und er sackte zu Boden. Am Boden um seinen Kopf bildete sich schnell eine blutrote, dickflüssige Pfütze und Valerie schrie hysterisch „Wir haben ihn getötet, was sollen wir jetzt tun?". Ramon hätte nicht gedacht, dass dieser Klotz von Mensch sich so einfach ausknocken ließ und schaute den bewegungslosen Körper an. „Woher willst du wissen, dass er tot ist?" fragte Ramon und griff nach der bewegungslosen Hand. „Er hat noch Puls, er lebt noch", stellte er nach kurzer Zeit fest und Valerie sagte ängstlich „Dann lass uns hier schnell abhauen, bevor er wieder aufsteht". Ramon wollte ihn aber auch nicht einfach am Boden liegen lassen und fragte Valerie „Du willst ihn einfach so hier liegen lassen? Er ist auch ein Mensch". Valerie wollte davon nichts hören und meinte nur abwertend „irgendwo tief im Inneren vielleicht, hast du nicht gesehen, was der mit uns machen wollte? Hast du nicht gehört, dass er aus dem Gefängnis ausgebrochen ist? Komm schon, gehen wir weg von hier, scheiß auf den ekligen Kerl". Ramon war in einem Gewissenskonflikt, sollte er wirklich einfach Fahrerflucht begehen, oder sich seiner Freundin wiedersetzen und dem Typen helfen?

„Eigentlich hat sie ja Recht" → Weiter zum nächsten Teil.

„Ich lass den jetzt nicht so hier liegen" → Weiter zu "Hilf ihm".

Mit dem Mörder in den Ferien - EntscheidungsgeschichteRead this story for FREE!