Aufteilen

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„Am besten teilen wir uns auf", meinte Ramon zögerlich. Valerie wollte erst wiedersprechen, meinte dann aber: „Hast recht, ich will hier so schnell wie möglich raus". Besonders wohl war ihr bei der Sache aber offensichtlich nicht. Nach einem kurzen Nicken ging Ramon nach rechts und Valerie bog nach links ab. Die Halle war leer und die Gänge lang und verzweigt, Ramon irrte bereits fünf Minuten durch die Räume, als er plötzlich seine Freundin laut kreischen hörte. Schnell rannte er zu dem Ort, wo das Kreischen scheinbar herkam, konnte seine Freundin aber nirgendwo finden. Resigniert saß er auf den Boden, rang nach Luft und starrte in den leeren Korridor. Nach einer kurzen Pause machte er sich auf die Suche, checkte jede einzelne Tür, bis er auf eine angelehnte Tür stieß.

Hinter der Tür hörte man Stimmen, der Typ von vorhin sagte mit seiner rauchigen Stimme „Ich hoffe, dein junger Freund taucht bald auf, dann kann er gleich zusehen" und begann hämisch zu lachen. Innerlich verfluchte Ramon sich schon dafür, seine Freundin alleine gelassen zu haben. „Wenn man eines aus Horrorfilmen und Spielen lernt, dann ist es, dass man sich in heiklen Situationen NICHT aufteilt, und trotzdem war ich so blöd, es zu tun", verfluchte sich Ramon und überlegte, was er tun sollte.

„Ich kann ihn überraschen, hier liegen genügend harte Gegenstände am Boden herum!" → Weiter zu "rein rennen".

„Keine voreiligen Schlüsse, solange er mich noch nicht sieht, rufe ich die Polizei. Offensichtlich sucht er mich nicht" → Weiter zum nächsten Teil.

Mit dem Mörder in den Ferien - EntscheidungsgeschichteRead this story for FREE!