58. Love and Sadness

8.3K 419 12

Lied: Rihanna - Love on the Brain

*******************

"Hier, trink es.", seufzt Asher und drückt mir ein Glas Wasser in die Hand.

Er schüttelt den Kopf, während seine Augen auf dem Brief kleben. "Dein Vater ist ein Arsch. Du solltest es annehmen." Ungläubig sehe ich ihn an.

"Asher das kannst du nicht ernst meinen. Ich werde dieses Kleid selbst bezahlen. Wenn ich das einfach so annehme, gleicht das einer angenommenen Entschuldigung und das ist das letzte was ich tun werde." Mit zittriger Hand stelle ich das Wasserglas auf den Tisch, was Asher sogleich ins Auge fällt.

"Babe ich will nicht, dass du dich so aufregst. Das einzige was ich will ist, dass du dich endlich mal zurücklehnst. Du versuchst es zwar, aber du kannst dich nicht vor mir verstecken und ich weiß wie es in dir aussieht. I-ich hab Angst dich zu verlieren." Lächelnd klopfe ich auf den Platz neben mir, woraufhin er sich dort hinsetzt.

Erschöpft lege ich meinen Kopf auf seiner Brust ab, während er seine Arme um meinen Bauch schlingt und mich an sich zieht.

"Es tut mir Leid. Ash, ich liebe dich.", sage ich lächelnd und sehe zu ihm hoch. "Ich liebe dich so sehr, das glaubst du nicht.", lacht er leicht und drückt mir einen Kuss auf die Stirn. "Wir schaffen das, okay? Wenn du dich mit Katy triffst, komme ich mit und dann regeln wir das. Ich lasse dich nicht allein." Langsam nicke ich, ehe meine Finger unter sein Shirt fahren und auf der warmen Haut verweilen. Für Momente wie diesen bin ich so unendlich dankbar und kann nicht genug von ihm haben.

Da der Tag einfach nur Nervenraubend war drifte ich langsam in den Schlaf, als Asher sich zurücklegt und mich auf seine Brust zieht.

"Schlaf gut, Babe."

Asher's P.o.V

Gefühlt 20 Minuten mustere ich sie mit schläfrigen Augen, wie sie ruhig und selig schläft. Manche mögen ihre Verzweiflung oft nicht verstehen, aber sie besteht..und das ständig. Es hat mich nicht gewundert wie wenig es braucht, dass genau diese Verzweiflung an die Oberfläche steigt und ich verstehe es auch.

Ich muss Lächeln bei dem Gedanken sie endlich zu heiraten und vielleicht auch alles hinter uns zu lassen.

Sie weiß zwar noch nichts, aber theoretisch haben wir das Datum nächste Woche. Ich persönlich bin mir ja sicher, dass sie das alles recht einfach angehen wird, ohne rumgejammere oder dem Zwang das alles perfekt ist.

Ich will es nicht perfekt, sondern real.

Denn ob es einem gefällt oder nicht, die Realität ist alles was wir Menschen niemals verlieren werden und auch wenn sie nicht immer schön ist, sollten wir dankbar dafür sein.

Es gibt genug Leute, die Angst vor der Realität haben und wo bringt es sie hin..

Mir ist Bewusst wie knapp das mit Lin war, Jason hat mich aufgeklärt und nur die Erinnerung an seine Worte schmerzt in meiner Brust höllisch.

Mein Handy beginnt zu klingeln, weshalb ich mich schnell strecke, es vom Tisch nehme und Aiden's Anruf entgegen nehme.

"Ey Ash, was machst du gerade?", fragt er mit weiblichem Unterton, woraufhin ich leicht Grinsen muss. Dieser Spast wurde echt nicht erwachsener. "Auf der Couch liegen, was willst du?", antworte ich leicht lachend und sehe zurück zu Lin, die sich etwas in mein Shirt krallt.

"Nicht so nett, Asherbaby. Wir sitzen in unserer Bar und wollen sie vor der Eröffnung morgen einem Geschäftsmann präsentieren. Ein paar kurze sind natürlich auch drinnen." Lin schüttelt ihren Kopf leicht und ihre Augenbrauen ziehen sich zusammen, was mich etwas beunruhigt. "Ich kann gerne morgen in der Früh vorbei schauen, bevor ich zur Arbeit muss. Jetzt ist allerdings schlecht."

Fucking Complicated / Asher-FortsetzungLies diese Geschichte KOSTENLOS!