Kapitel 1 : Der Junge von der Straße

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Eren's Sicht:

Jeden Morgen ist es das selbe.
Mit meinen kaputten Klamotten sitze ich auf der Straße und bettel um Geld.
Ein Zuhause habe ich nicht.
Mein Vater hat damals meine Mutter vor die Tür gesetzt, als sie mit mir Schwanger war und dann musste sie mich hier draußen zur Welt bringen, und groß ziehen.
Doch solange sie bei mir war, hatte ich weder Angst noch Sorgen.
Allerdings änderte sich das später.
Sie ging eines Tages weg und sagte mir, dass ich auf sie warten soll.
Das habe ich getan und ehrlich gesagt tue ich das immernoch.
Doch sie kommt nicht zurück, so sehr ich es mir auch wünsche.
Sie verschwand als ich Fünf war und jetzt warte ich seit Elf Jahren auf sie.

Vielleicht hat sie jemanden gefunden bei dem sie leben kann, und mich dabei vergessen.
Oder.....Sie hat den Weg in die andere Welt gefunden.....

"Nein Eren! Denk nicht so!"dachte ich und schaute in meinen Kaffeebecher, indem sich ein paar Münzen befanden.
Viel ist das nicht aber es sollte gerade so für einen Cheeseburger reichen.
Traurig schaute ich all die Menschen an, die kalt an mir vorbei liefen.
Mir ihren dicken Smartphones in der Hand und ihren teuren Klamotten, die im Gegensatz zu meinen heile waren.

Kinder die einen Rucksack auf dem Rücken tragen, und sich von ihren Eltern vor der Schule verabschieden.
Die haben es gut.
Die haben ein Zuhause mit einem warmen Bett und richtiges Essen.
Nicht wie ich jeden Tag billig Fastfood von McDonalds.
Ja es schmeckt zwar, aber auf Dauer ist es ganz schön ungesund.
Ich sehne mich nach einem richtigen Zuhause, wo ich mich richtig wohlfühlen kann.

Es vergingen Stunden und mein Becher war inzwischen bis zur Hälfte gefüllt.
Die alten Omas und Opas geben am meisten Geld im Gegensatz zu den jüngeren Leuten.
,,Endlich Essen."sagte ich zufrieden und wollte gerade aufstehen, als ich plötzlich zwei Schwarze Schuhe vor mir sah.
Ich sah auf und sah einen Mann mit schwarzen Haaren, inklusive Undercut und Stahl Grauen Augen.
Ach der. Ich kenne diesen Mann.
Er läuft jeden Tag hier lang. Morgens und abends.
Und jedes gott verdammte mal schaut er mich einfach nur an, und geht dann einfach weiter.
Ganz ehrlich, ich verstehe den Typen nicht.
Sein Blick durchbohrt mich förmlich und ich fühle mich gerade echt unwohl, weil er einen echt einschüchtern kann.
Und das nur mit seinem Blick.

,,Ähm...Eine kleine Spende vielleicht?"frage ich freundlich, doch er gibt nichts.
Wow mitleid hat er also auch kaum.
,,Tch, warum ist ein dreckiges Balg wie du nicht in der Schule?"-,,Sehe ich so aus wie ein Kind, das zur Schule geht?"-,,Nein. Eher wie jemand der hier verschimmelt."
Na danke. So freundlich war wirklich noch nie jemand zu mir -.-

Seufzend stand ich auf und wollte an ihm vorbei laufen.
Doch er stellte sich mir in den Weg.
,,Würden sie mich bitte durchlassen? Ich möchte mir was zu essen kaufen."sagte ich genervt,doch er schaute mich nur emotionslos an.
Obwohl ich größer bin als er, bereitet mir sein Gesichtsausdruck eine Gänsehaut.
,,Wo sind deine Eltern?"-,,Geht sie nichts an."-,,Ach nein? Dann rufe ich eben die Polizei."sagte er kalt und holte sein Handy aus seiner Tasche.
Angst machte sich in mir breit.
Reflexartig greife ich nach seiner Hand, indem sich sein Handy befindet.

,,Bitte rufen Sie nicht die Polizei."flehte ich ihn an.
,,Die werden das Jugendamt informieren und die bringen mich dann ins Heim oder sonst wohin! Und dabei warte ich hier auf jemanden!"
Ich versuchte so gut es ging meine Tränen zu unterdrücken, was mir auch geling.
Er schaute auf meine Hand, die seine festhielt und sagte dabei nicht ein einziges Wort.
Danach packte er sein Handy weg und sah mich wieder an.

,,Gut...Ich werde nicht die Polizei rufen."
Erleichtert atmete ich aus.
,,Aber dafür wirst du mir alles erzählen. Wer du bist und warum du hier bist verstanden Balg?"
Erschrocken sah ich ihn an und nickte daraufhin.

Also erzählte ich ihm alles.
Und damit meine ich wirklich Alles.
Jedes einzelne Detail.
Wer ich bin, wie alt ich bin warum ich auf der Straße bin und so weiter...
Während ich wie ein Wasserfall laberte, gab er mir etwas von seinem Essen ab, das wirklich sehr lecker war.
In der Zeit wurde es bereits dunkel und nachdem ich fertig war, sagten wir beide nichts.

,,Du hast also niemanden?"fragte er und ich nickte.
,,Hmm verstehe...Ich bin übrigens Levi."
Ich schmunzelte.

Plötzlich nahm er all meine Sachen und holte dann seinen Autoschlüssel aus seiner Tasche.
,,Uhm was soll das werden?"fragte ich ihn überrascht.
,,Na was wohl Balg? Ich nehme dich mit zu mir. Aber nur solange bist du deine Mutter gefunden hast. Und wehe du machst bei mir irgendetwas dreckig...Dann hast du ein Problem verstanden?"
Erschrocken nickte ich und schluckte einmal kräftig.
Ich folgte ihn zu seinem dicken BMW und stieg ein.
Er stieg auf der Fahrer Seite ein schnallte sich an und fuhr los.
Die ganze fahrt über sagte keiner von uns was.
Am ende hielten wir vor einem sehr großen Haus...

//Konichiwa ^-^
Herzlich willkommen zu meiner ersten Ereri Fanfiction :D
Zugegeben ich shippe die beiden sehr :D
Hoffe euch hat das erste Kapitel gefallen.
Ich versuche so oft es geht zu Updaten ^^
Also dann man liest sich.
Eure Anny ^-^ //

Levi X Eren //Let me love you// (Ereri/Riren German)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt