Kapitel 8- Der Nebeldämon und der Eisengel

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Saranas Sicht:

Ich schlug mir eine Hand vor den Mund und setzte geschockt einen Schritt nach hinten. Meine Augen waren weit aufgerissen. Oh mein Gott, es hat mir gefallen!

Ich stoplerte und landete auf dem Boden. Nein! nein nein nein...

Alle starrten mich aus ängstlichen Augen an. Im nächsten Moment hatte ich mich umgedreht und rannte. Ich hörte die Rufe der anderen hinter mir, aber es war mir egal, ich war ein Monster...

Sasukes Sicht:

Geschockt sah ich Sarana hinterher. Was hatte sie getan? 

"Kakashi Sensei, geht es ihnen gut!?" fragte Sakura besorgt und half unserem Lehrer auf.

Der nickte etwas zittrig. "Mir geht's gut, keine Sorge"

"Sie ist ein Monster, wie konnte sie nur unseren Sensei angreifen!?" sagte Sakura zwischen zusammengebissenen Zähnen. 

Ich schaute sie wütend an und sie verstummte. 

"Ich habe, Sarana gebeten, mir das Gen Jutsu, zu zeigen, ich dachte nicht, sie würde es schon so perfekt kontrollieren können, es war nicht, ihre Schuld. Wir müssen sie finden!" keuchte Kakashi immernoch außer Atem. 

"Naruto komm!" Naruto nickte mir zu und wir beide verschwanden im Wald. 

Saranas Sicht:

Weinend saß ich auf einer Eiche, Ryu hatte sich tröstend um mich geschlungen, wärmte mich, aber nichts half. Ich weinte hemmungslos, ich wollte kein Monster sein, das war ich nicht.

Die Sonne ging langsam am Horizont unter und sand die verschiedensten Töne von rot in die Wolken.

Ich hätte niemals zustimmen dürfen ihm das Gen-Jutsu zu zeigen, nicht nachdem was ich Ryu passiert ist. "Sssarana, es issst nicht deine Schhhuld!" zischelte die Schlange.

"Wessen dann, Ryu?" fragte ich müde.

"Essss liegt in deiner Natur, du hasst zwei Seiten in dir, ssssso lange du dich für eine entschhheiden kannst passsiert so etwasss nicht wieder!" 

Ich wollte grade etwas erwiedern, als plötzlich Rufe durch den Wald schallten.

"Sarana! W bist du, Loser?" Sasuke?

"Hoooooiiiiiii! Sarana-Chan, wo steckst du?" Naruto??

Ich lugte aus dem Laub dach hervor und sah Naruto und Sasuke laut meinen Namen rufen. Was machten sie hier? Spätestens jetzt hätten sie doch beten müssen mich nie wiederzusehen...

Ich sagte keinen Mucks, ich war noch nicht bereit, ihnen gegenpber zu treten. Ich wollte nicht die Angst in ihren Augen sehen, das konnte ich nicht. Ich schluckte und versteckte mich tiefer im Dickicht des Baumes.

"Bissst du sicher Sssssarana?" fragte Ryu. Ich schluckte und nickte. "Morgen" sagte ich.

Langsam verklangen die Rufe meiner Teamkameraden im Wald und ließen mich unter dem Sternenhimmel zurück.

----- Bei Tazunas Haus-----

Erzähler Sicht:

Müde und erschöpft traten zwei Jungen durch die Tür. "Sasuke-kun, ich habe mir Sorgen gemacht!" rief plötzlich ein rosahaariges Mädchen und lief zu dem schwarzhaarigen.

Seine Augen sahen stumpf und müde aus und wenn man genau hinschaute konnte man einen Funken Sorge in ihnen erkennen.

Dasselbe galt für den blondhaarigen neben ihm. 

(Meine) neue Welt- Die Zukunft kann man ändernLies diese Geschichte KOSTENLOS!