Ich lag mittlerweile in meinem Bett und starrte verträumt an die Decke. Ich dachte über die Dinge nach, die mir in den letzten Tagen passiert sind. Erst das mit dem Traum, dann das mit Payne, dann das mit Zayn im Haus und jetzt das hässliche Tattoo! Ich will das Ding nicht an meinem Hals haben! Und was würde meine Familie zu einem plötzlichen Tattoo sagen?! "Ich kann das nicht machen", sagte ich leise zu mir selber und drehte mich auf die linke Seite. "Doch wirst du aber!", knurrte es hinter mir. Wie als wenn ich vom Blitz getroffen wurde, schoss mein Kopf in die Richtung aus der die Stimme kam. "Was machst du den hier Harry?", geschockt, genervt und zitterig fragte ich ihn.

Er trat aus der Ecke meines Zimmers und setzte sich auf mein Bett.

"Wenn du es nicht machst musst du sterben und ....-", er sah auf den Boden. Seine Augen waren grün und man konnte sehen das sie leuchten. "Und das will ich nicht", meinte er murmelnd. "Was?!", fragte ich geschockt. "Ich will nicht das du von Malik umgelegt wirst okay?!", sein Ton war nicht gerade freundlich. "Und... wieso nicht?". - "Weil-", begann er leise. "Weil du besonders bist. Deshalb wollte Zayn dich schon von Anfang an bei uns haben. Du bist anders. Gut anders. Schon bevor du hergezogen bist, hat er dich täglich im Auge gehabt. Er konnte jeden Schritt von dir beobachten", er war ruhig. Das hätte ich von ihm nie erwartet. Ich legte meine Hand zögerlich auf seine Hand.

Jetzt sah er mir direkt in die Augen. "Du hast aber nicht ganz auf meine Frage geantwortet Harry", ich war in meiner Sicht glaub ich sehr freundlich mit meiner Tonlage ihm gegenüber. "Ja weil.... weil ich dich irgendwo auch mag. Du bist halt einfach nicht wie die Schlampen da draußen. Du bist einfach, argh das ist echt schwer für mich zu erklären. Ich weis nicht wie ich das sagen soll, du bist ... ich mag dich einfach total gerne", so beendete er seinen Satz. Ich weis nicht ob das jetzt nur so eine masche war oder ob das wirklich echt war was er mir gesagt hatte. "Ich bin also besonders?", flüsterte ich mir selber die Frage entgegen. Langsam nahm ich meine Hand wieder weg. Harry reagierte und hielt sie fest in seiner. Der Augenkontakt war aber immer noch da. "Du bist mehr als besonders!", sagte er hektisch. "Harry-", weiter kam ich nicht denn seine Lippen lagen auf meinen. Ich riss die Augen auf und blieb erschrocken auf meinem Platz sitzen. Harry drückte mich gleichzeitig nach hinten und jetzt praktisch auf mir lag. Unser Kuss endete in vielen Küssen und somit in einer rummacherrei.

Ich machte also gerade mit einem gefährlichen Typ rum. Bei dem Gedanke löste ich mich schnell. Im nächsten Augenblick lies auch Harry meine Hände los und stand auf. "Scheiße!", knurrte er sich selber an. "Was ist-". - "SCHEISE DAS .... OMG! LOUIS UND ZAYN WERDEN MICH UMBRINGEN!", sein Gesichtsausdruck war erschrocken und irgendwie auch .... ich weis nicht ... so als wenn er ... Angst hätte. "Harry?", vorsichtig stand ich auf. Er raufte sich mit seinen Händen in den Haaren und starrte auf die Tür.

"Hm?", er war trocken gegenüber mir. Nichts neues. "Warum werden die dich umbringen?". - "Das kann ich dir nicht sagen!", er war plötzlich wieder der alte und knurrte mich sauer an. "WAS IST DEIN PROBLEM STYLES?! ERST SO NETT UND JETZT SO?!". Er macht mich verrückt. Alle hier machten mich verrückt. Harry kam auf mich zu. So schnell konnte ich gar nicht reagieren, denn er hatte meine Hand gepackt und mich hochgezogen.

"WAS hast du gesagt?!", fragte er herausfordernd. "ICH sagte: WAS IST DEIN- Aaaaahh!", kreischte ich einmal auf, da mich Harry auf die Wange geschlagen hatte. Vor schmerz griff ich an meine Wange und legte meine Handfläche darauf. Harry sah mich erschrocken an. "Scheiße Amy! Das war keine Absicht ich ... es-", weiter kam er diesmal nicht denn ich schrie in an. "Sag mal hast du garkeinen Respekt gegenüber Frauen?", meinen Körper machte ich gegenüber ihm groß.

Seine Augen verkleinerten sich. Er schien nicht gerade erfreut über meine Aussage zu sein.

"Du und Frau? Das wird ein Nachspiel haben dafür das du mich so aggressiv machst!". -"Nein wird es nicht Harry!", dieser Satz kam von der Tür. Zayn stand mit Louis in dem Türramen. Louis sah mich an. Zayn starrte Harry an. "Was hast du gemacht?!", schrie Louis Harry an. "Ich dachte WIR?! Harry du weist ganz genau das ich dir sowas niemals antun könnte und du machst einfach was mit Amy?! .... WIR sind miteinander fertig!", danach verschwand er sauer nach draußen. Bitte was?! Louis und Harry sind .... ein Paar? Ich mein, ich habe nichts gegen Schwule, nein, im Gegenteil ich finde es sogar süß. Mein bester Freund in Doncaster war auch Schwul, aber das spielt jetzt keine Rolle. Ich riss mich von Harry los und rannte Louis hinter her. Es war mir gerade alles egal, außer Louis. Er bedeutete mir was. Ja richtig gehört, er bedeutete mir was. So schnell ich konnte zog ich mir Schuhe und Jacke an und lief nach draußen um ihn zu suchen.

"Louis?", rief ich laut. Ich war in einem kleinen Stadteil Bradfords und suche einen gefährlichen Mann. Mich überkam die Angst als ich ein paar Laternenleuchten weiter vorne einen Menschen sah. "Lou-", es packten mich von hinten zwei Hände und zogen mich in eine Gasse. Mit schnellen Bewegungen versuchte ich zu entkommen doch dann viel mein Blick auf die Arme es Jenigen. Diese Tattos kannte ich doch. Louis! Schnell drehte ich mich um und sprang ihm in die Arme. Erleichert das ich ihn gefunden habe beruhigte sich mein Herz. "Louis du hast aber jetzt nichts gegen mich oder?", ich war froh das ich ihn gefunden hatte. "Du sollst hier doch nicht alleine rumlaufen! Und Nein wieso sollte ich?". - "Naja wegen Ha-". -

"Sag den Name bitte nicht!", dieses feindliche Knurren kam wieder zum vorscheinen. "Louis! Er ist dein Freund und nur weil er mich geküsst hat, heißt es doch nicht das er mich liebt oder so ein Schmarn! Und ja ich habe den Kuss erwidert aber nur weil ich angst hatte das er mir was antut", ich warf die Hände in die Luft. "Du- Ihr habt-", fing er an. "Ja aber er hat mich ... du weist schon". - "Aller Dings weis ich es!", er lies mich los und sah über meine Schulter ins leere. "Komm mit mir zurück zum Haus". Seine Augen wanderten über mein Gesicht, blieben aber an meiner Wange stehen. "Tut das denn weh?", vorsichtig strich er über meine Wange. "Jetzt wo du's sagst", grinste ich schmerzvoll.

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Ich wachte vom Regen auf.

Es ist doch immer schön vom Regen geweckt zu werden oder?! Heute wird es ein langer Sonntag, denn es haben die drei Spinner hier übernachtet und wollen heute was mit mir machen. Inklusive Josh. Der ist ja auch noch dabei. Das heißt also, ein Mädchen und vier Jungs.

Ist ja nicht so als wenn ich nicht mit dene zurecht kommen würde. Gestern hatten sich Harry und Louis wieder vertragen und sind jetzt wieder glücklich zusammen. Harry hat sich mindestens 100000 mal bei mir wegen dem Kuss entschuldigt. Zayn hat ihm, als ich weg war, ein paar schlage verpasst und sein Auge war nun lila-blau und sein Arm war mit Kratzern übersät. Ich weis nicht warum er das gemacht hatte. Er ist so grausam. Entweder er tat es wegen Lou oder .... er mag mich. Nein, ich glaube nicht das Zayn Malik in der Lage wäre mich zu mögen, nicht so wie er mich behandelt hat.

Als ich die Decke aufschlagen wollte, merkte ich das mit ein Arm um meinen Bauch daran hinderte. Omg! Zayn Malik lag neben mir in meinem Bett!!!

Mein erster Gedanke: Man sieht der heiß aus!

Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!