Luke hielt an und ich stieg ab. Mein Bein blieb an dem Sattel hängen und mich fotzte es auf den Teer er kleinen Straße.

Ein leiser Schrei meiner Seits und Luke sowie auch Josh drehten sich zu mir um.

"Amy!", schrie Josh und rannte zu mir. Er kniete sich zu mir runter. "OMG! AMY WO WARST DU?!", seine Besorgnis war deutlich zu hören. "Ich... I-ich war-". - "Okay erzähl mir das dann daheim jetzt komm, ich bring dich nach Hause", schnell griff er mir unter den Arm und half mir auf. Ich zog ihn raus und schenkte ihm einen entschuldigten Blick. Kaum hatte ich mich umgedreht, stachen seine blauen Augen in meine.

Luke nahm den Helm ab und ich sprang ihm sofort in die Arme. "Danke danke danke danke für das was du gerade getan hast!", ich presste meine Lippen auf seine Wange, doch ein kleinen Teil seines rechten Mundwinkels traf ich dennoch. Ich konnte ihn lächeln spüren. Als wir uns lösten legte er seine Lippen an mein Ohr. "Ich weis das ich dich irgendwann küssen darf?", es war eher eine Frage. „Vielleicht". Er nahm seine Lippen wieder weg, doch nicht bevor er mir einen kurzen unauffälligen Kuss auf die Stirn gegeben hatte. Ich grinste vor mich hin. "Bye". - "Bye Amy". Danach fuhr er zwinkerd weg. Also ging ich mit Josh im Arm nach Hause.

Er hatte gerade den Schlüssel rumgedreht und ging es schon los. "Du kannst froh sein das Mum und Dad nicht da sind!", sein Ton war nicht gerade freundlich. Ich verdrehte nur die Augen. Schnell zog ich meine Schuhe aus, dananch die Jacke. Mit hoher Geschwindigkeit sauste ich die Treppe in mein Zimmer hoch. Schnelle Schritte waren hinter mir zu hören. Argh Josh! Als ich die Türe zugeknallt hatte, drehte ich den Schlüssel noch rum. "Amy" polterte er gegen meine Zimmertüre. Ich seufzte. "Was?!". - "Lass uns reden". - "Nein Josh, ich will nicht", ich setzte mich auf mein Bett im Schneidersitz und sah beim Fenster raus. Was wenn ich Ryless wieder in die Arme falle?

Was wenn ich mich verplappere und sie mich töten? Kann ich überhaupt noch in "Frieden" leben? "Amy bitte mach auf ich will doch nur das es meiner kleinen Schwester gut geht!", es drückte die Klinke immer wieder runter. Wahrscheinlich in der Hoffnung ich hätte sie aufgeschlossen. Mit dem Handrücken wischte ich mir die Tränen weg und stand mit einem Ruck auf.

"Amy?", fragte er nach. "Hm?", gab ich leise von mir. "Bitte", wiederholte er. "So oft hab ich dich noch nie bitte sagen hören", ich musste etwas schmunzeln bei meinen Worten. Ein leises Lachen konnte ich hören. Also schloss ich sie auf und öffnete meine Tür. Sofort schlossen sich die starken Arme meines Bruders um meinen Körper. "Josh?", meine Stimme war verkratzt. "Ja?". - "Ist es okay wenn ich es dir nicht erzähle? Ich möchte nicht darüber reden", langsam sah ich ihm in die Augen. "Du musst das nicht wissen", flüsterte ich ihm entgegen. "Abe-". - "Josh, jetzt bitte ich dich" flehte ich ihn jetzt an. "Mir geht es gut, ich verspreche es", vergewissere ich ihm.

Doch er sah mich immer noch bittend an. "Mehr muss ich wohl nicht wissen", es war keine Frage und auch keine richtige Antwort. Es war eher eine emotionsvolle Aussage. Ich nickte. Langsam senkte er seinen Blick auf das Packett. Ein langes Schnaufen kam von ihm aus. Ich kuschelte meinen Kopf in seine Halsbeuge. „Danke Bruderherz", mein Herz schlug gerade ziemlich fest, denn hätte ich was gesagt, könnte das hier mein letzter Gedanke sein. "Mehr muss ich wohl nicht wissen", wiederholte er leise.

Sehr leise. Ich nickte wieder. "Eine Frage habe ich trotzdem-", begann er. Ich stelle mich vor ihn und sah ihn an. "-Warum ist bei dir auf dem Hals ein kleines R?", ich konnte seine Art des Tones nicht heraushören. "Was?!", fragte ich geschockt nach. "Wieso ist da ein R?", setzte er wieder an. "Ic-ch .... kei-ine Auhnung". Schnell ging ich ins anliegende Bad und sah in den Spiegel. Ein aufgemaltes R an meinem Hals. Aber warum? Ich bin keiner von ihnen. Und das werde ich auch NIE sein!

Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!