Kapitel 2- Eine Schlange und Konoha

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Saranas Sicht:

Ich schrie mir die Seele aus dem Leib, und die Schlange tat das selbe. "Ahhhhhhhhhhhhhh!" Doch nach ungefähr 10 Sekunden hatte das weiße Tier seinen Leib plötzlich um meinen Kopf geschlungen. "Ssssssei leissssse, Kind! Ich werde dir nichtsssssss tun!" zischte sie. "Fehvonmiffunter!" nuschelte ich. Die Schlange glitt auf den Rasen neben mir und ließ mich los. Ich schoss hoch "Seid wann können Schlangen sprechen!?" fragte ich aufgebracht. Das weiße Ding schüttelte nur den Kopf "Nur ein paar wenige, um genau zzzzzzzu ssssssein nur die vertrauten Geisssssssster!" sagte sie. Ich schaute sie an. "Wovon redest du!?" fragte ich verständnislos. Sie seufzte. Ohne sch**** ey, sie s.e.u.f.z.t.e. Ich war baff. "Alssssssso, DU bist Sssssarana, richtig?" Ich nickte. "Dein Vater hat mich beauftragt nach die Aussssssssschau zu halten, sssssolltesssst du jemalssssss in unsere Welt zurückkehren." "Warte, warte, warte, wo bin ich überhaupt?" Unterbrach ich. "Momentan bissssst du kurzzzzz vor Konohagakure" Die Welt schrumpfte zusammen, bis nur noch Platz für ein einziges Wort darin war. Konoha. DAS Konoha?! "KONOHA-GAKURE!? DAS Konoha!? Du denkst wohl ich bin blöd! Das ist eine verdammte Fernsehserie!" Abschätzend schaute mich die Schlange an. "Ach ja, und in eurer Dimenssssssion können Schhhhhhhlangen sprechen, hm?" Da hatte sie auch wieder recht... Ich seufzte. Das durfte doch nicht waaaaaahr seeeeeeein! Ich wollte friedlich sterben... UND JETZ SITZE ICH IN DER WELT VON NARUTO FEST!? Natürlich, warum nicht!? Wahrscheinlich kommt gleich auch noch Lord Voldemord mit Harry Potter angeflogen und läd mich zum Kaffekränzuchen nach Wunderland ein... Ja ne, is klar ne?

Aber, hatte die Schlange eben Vater gesagt? "Hast du eben gesagt, mein Vater hätte dich dazu beauftragt?" sie nickte. "Aber, das geht nicht! Meine Eltern sind...tot..." Meine Stimme brach. "Nun ja, eigentlich waren dasss deine Adoptivältern. Nachdem du geboren wurdest, wurdest du in eine andere Dimension geschickt, zu deinem Schhhutz, da dein Vater um dein Leben fürchtete. Nur leider konnte er dich dann nicht mehr zurückholen. Ich, alssss dein vertrauter Geist, wurde dann von ihm aussssgesssand dich zu ssssuchen, und jetzzzzt habe ich dich endlich gefunden!" zischelte die Schlange fröhlich.

Mein Gesicht wurde so: -.-

"ICH MUSSTE VERDAMMT NOCH MAL STERBEN DAMIT ICH HIER HER KONNTE!" schrie ich. Die Schlange zuckte zusammen. "Aber egal, wer ist mein Vater!?" Die Schlange grinste mich mehr oder weniger an. Sie grinste, OMG! "Dasssss zu ssssagen issst mir nicht erlaubt. Aber er dürfte bald erfahren dasss du hier bissst. Am besssten wir warten hier bissssss er kommt!" sagte sie. Ich runzelte die Stirn. Es durfte mir nicht verraten werden? Komisch... Mit einem 'hmpf' ließ ich mich zurück fallen und dachte nach. Alles was ich über die Narutowelt wusste schwirrte in meinen Gedanken herum. Doch am meisten stachen verschiedene Ereignisse hervor, wie z.B. Sasukes übertritt zu Orochimaru, Itachis Tod und viele andere Sachen. Und dann war ich plötzlich wieder in meiner Schule, weinend, ich hätte die Zukunft ändern können. Ändern...

Mein Kopf schoss nach oben. "Du, ähmmmm...." "Ryu" half die Schlange. "Danke, also Ryu. Kennst du... Sasuke Uchiha?" "hmmm? Oh, ja! Er müsste grade dabei sein ein Genin zu werden, warum?" Ich grinste. Oh jeah, oh jeah, oh jey oh jey oh jeah! sang ich in Gedanken. Ich war am Anfang der ersten Episode. Meine Zukunft war vielleicht gewiss, aber ich war fest entschlossen die Zukunft von Naruto, Sasuke, Pain, Itachi und all den anderen zum besseren zu wenden. Ich stand auf. "Was tust du!?" fragte Ryu. Ich drehte mich zu ihm und erst da wurde ich mir seiner Größe bewusst. Ryu war ungefähr 10 x so groß wie ich und sein Kopf war 2x so groß wie meiner. Seine Schuppen waren milchig weiß mit einem blauen Schimmer. Auf seinem Kopf waren 2 große und lange Hörner, wie bei einem Drachen. Ich schluckte. "Ich werde nach Konoha gehen!" "Und was soll ich deinem Vater erzählen!?" "Gar nichts erst einmal, weil du als mein vertrauter Geist schließlich mitkommen musst!" Ich streckte ihm die Zunge heraus. Ryu zischte etwas angesäuert, sagte aber nichts. Ich sah mich kurz auf der kleinen Lichtung um, und wollte grade losmaschieren, als ich meinen Rucksack am anderen Ende der Lichtung liegen sah. Etwas erstaunt ging ich zu ihm und lugte hinein. Da war mein Handy, Kopfhörer, Taschenlampe und ein paar Klamotten. Sprich von Klamotten, was hatte ich eigentlich an? Ich schaute an mir herunter, und zu meinem Erstaunen trug ich ein Schneeweißes Kleid mit silbernen Schlangenmustern. Lächelnd drehte ich mich ein paar mal um die eigene Achse und mein Kleid wehte im Wind. Dann henkte ich mir meine Tasche über die Schultern und schaute zu Ryu. "Gibt es hier in der Nähe vielleicht einen Bach oder so?" fragte ich. Ryu nickte und deutete hinter mich. Ich wollte grade losmaschieren, als ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor. Quietschend suchte ich nach halt, den ich an zwi gewundenen Hörner fand. Ryu hatte mich auf seinen Rücken befördert. Die Schuppen der Riesenschlange waren erstaunlich weich und warm, augenblicklich entspannten sich meine Muskeln. 

(Meine) neue Welt- Die Zukunft kann man ändernLies diese Geschichte KOSTENLOS!