Liam sah ich überlegend in in die Augen. Soll ich fragen oder lieber nicht? Nein.

"Schau nicht so dumm, das sind deine Sachen und du wirst sie anziehen!", Zayn kam aus dem Bad und direkt auf uns zu. Sein Blick lag auf der schwarzen Corsage. "Aber-", setzte ich an. "KEIN Aber. Problier sie lieber mal an, als das du hier so rummotzt!", schimpfte er mich an.

Wer motzt hier den rum?!

Benommen nickte ich. "Auf was wartest du?!", schrie er mich plötzlich an. Seine Körperhaltung war etwas seitlich gehalten und der deutete mit seiner Hand auf mich. Seine Augenbrauen zog er hoch und sein Mund stand leicht offen. Mit seinem drei Tage Bart sah er noch unheimlich aus, als er sowie so schon ist. Also zog ich meine Sachen aus. Ich wusste das ich mich nirgends wo anders umziehen darf also blieb mir nur dieses Zimmer. Meinen Bh machte ich auch auf, aber nicht bevor ich mich anders herum gedreht hatte. Anschließend legte ich das schwarze Enge Ding um meinen Körper und Liam war so frei, sie mir zuzuschnüren. In dem Moment lief Zayn um uns herum und betrachtete mich innig von vorne. Eingeschüchtert über sein Auftreten senkte ich meinen Blick.

„Sieht sexy aus!", raunte Liam mir leise ins Ohr. "Ich freu mich schon auf den Abend mit dir", diese Worte aus Zayn's Mund ließen mich erschaudern. Im Augenwinkel bemerkte ich wie er auf mich zu kam. Er hob seinen, mit Tinte bedeckten Arm, um mein Kinn nach oben zu drücken. Als sich unsere Augen trafen erkannte ich in diesen unschuldig ausgehenden Augen pure Lust. "Gleich kommt Luke vorbei er wird auf Amy aufpassen solange wir weg sind", und sofort war Zayn's Ton wieder hart und emotionslos.

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Zayn und die anderen waren erst ca. 5 Minuten weg und irgend so ein Luke sollte auf mich aufpassen. In der zwischenzeit machte mich auf den Weg nach unten als die Tür aufgeschlossen wurde und ein Junge mit bekannten Tottoos und Pircings eintrat. "Amy", flüsterte er mir entgegen. "Ich wusste das sie dich festhalten", er schein traurig und zerbrochen. "Du bist also mein Babysitter", stellte ich freudig fest. "AMY!", brüllte er mich laut an. Was hab ich den jetzt falsch gemacht?! "Wieso bist du so sauer?", ich hielt mich kleinlaut.

"Warum? WARUM? Weil du 1. bei dem Damon mitgefahren bist obwohl du ihn nicht kennst! 2. Weil du bei dem gefährlichsten Motorradrennen MITGEFAHREN bist. Es hätte schlimm ausgehen können. Und 3. Du hast mich verstetzt .... am Dienstag wollte ich was mit dir unternehmen".

***Flashback***

"Bis morgen und danke das ich mitfahren durfte", ich gab ihm den Helm wieder. "Gern", er zwinkerte mir zu, was mich leicht in

Verlegenheit brachte. Meine Hand striff seine, als ich ihm seinen Helm wieder gab. "Hast du Morgen schon was vor?", sein Blick war süß.

Ich schüttelte den Kopf. "Morgen um 17.00 Uhr hohl ich dich ab, Bye", danach setzte er seinen Helm auf und fuhr zwinkernd weg.

***Flashback ende***

Stimmt!

Bedrückt schaute ich auf den Boden. "Amy ich... ich wollte dich nicht-", er stopte als ich schniefte. Ich dachte Luke wäre nett und immer freundlich aber ich hatte mich getäuscht. Er war einer von Ryless! "Und?! Du bist doch auch nicht besser! Du bist einer von dene, von Ryless", ich beugte mich etwas vor und hielt die Hände zu Fäusten geballt. Mit Tränen in den Augen stürmte ich an ihm vorbei in "mein" Zimmer.

Schnell schloss ich die Tür und lies mich langsam an ihr herunter gleiten. "Bitte Amy mach die Tür auf". Meine Beine zog ich an mich und lehnte meinen Kopf an meine Knie. "Mach die Tür auf verdammt?!", Luke schlug immer wieder gegen die Tür. Dadurch vibrierte jedes Mal mein Körper. Ich schniefte und lies meine Knie los. Die Hände legte ich jeweils seitlich von meinem Körper ab."Es tut mir wirklich leid". Mit einem kurzen Ruck stand ich auf und sah die Klinke an. Sachte drückte ich sie nach unten. Kaum hatte ich sie offen, fiel ich Luke auch schon in die Arme. Er schloss mich fest in seine. "Bi-ist du echt e-einer von de-ene?". - "War ich mal. Ich habe für meine Familie aufgehört", sprach er gegen meine Halsbeuge.

Ich nickte in seinen Nacken. Luke hatte kein R tätowiert. Fest krallte ich mich in sein Shirt. Sein Atem streifte meinen Rücken immer wieder runter. Ich habe den Kontakt vermisst. Den Kontakt zu den Menschen denen ich was bedeute. Bei Luke weis ich das er mich als gute Freundin sieht, auch wenn wir uns erst eine Woche kennen. Es spielt keine Rolle wie gut man sich kennt wenn man weis, dass man schon seit dem ersten Zeitpunkt einen guten Freund in sein Herz geschlossen hat. Ich glaube Luke und ich wir verstehen uns auch gut ohne Worte. „Sag mal, warum trägst du eine Corsage?", sein Grinsen hätte er sich sparen können. „Liam hat mich dazu gezwungen", traurig darüber wie zerbrechlich ich doch war stiegen Tränen in mir auf. „Komm, wir suchen dir was normales zum anziehen".

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Luke brachte Zayn dazu mich raus zu lassen und einen normalen Alltag zu haben. Also ich bin jetzt wieder "frei", halt unter der Bedingung. Wenn ich was falsches mache bin ich tot. Schrecklich, ich weis aber Hauptsache ist doch das ich wieder aus dieser Irrenanstalt raus bin.

Luke brachte mich gerade nach Hause als ich jemanden auf dem Gehweg sah. Meinen Bruder. Es sah so aus als wenn er gerade zur Polizei gingen wollte. Als er links abbog wusste ich das ich richtig lag. Ich sagte Luke das er Josh hinterher fahren sollte. Also drehte er um und fuhr ihm nach. Was sollte ich ihm bloß sagen? Wie lange war ich weg?

Seit gestern oder schon seit zwei Tagen?

Die Geschwindigkeit des Motorrades wurde immer langsamer, doch meine Nervosität stieg immens.

Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!