Mich weckte ein Gespräch von Zayn.

"Ja ich komm gleich!". "Klar". "Ich hab alles verkauft!". "Bring ich". "Bye". Er schien etwas angepisst zu sein, wie es sich anhörte. Selbstgespräche führt er bestimmt nicht, deshalb tippe ich auf ein Telefonat. Er kam wieder ins Zimmer und legte sich neben mich.

Ich hatte nur die Augen geöffnet, sonst lag ich immer noch so da wie ich aufgewacht war.

"Morgen. Ich bin bald wieder da! Nix anfassen! Niall, Harry und Louis sind nicht da, nur Liam aber der schläft noch. Also nichts anfassen oder abhaun klar?! Und glaub mir, hier bist du besser aufgehoben als da drausen, Liam hat dir sicher schon erklärt warum", mit den Worten stand er auf und zog sich an. Zayn hatte ein weißes verlochtes V-Ausschnitt Shirt an und dazu ein schwarze enge Hose. Er sah gut aus.

Seine Haare waren schon aufgestylet. Sein Weg führte zur Komode. Er griff in die Schublade und zog Ketten, Stachelarmbänder und sowas raus. Eine Kette befestigte er an seiner Hose eine andere an seinem Shirt. Nachdem er fertig war, mit dem Ketten befestigen, ging er gerade ins Bad. Wahrscheinlich pipi machen. Das schloss der Badtür ging auf und Zayn kam raus. Er sah mich noch ein letztes mal an, bevor er hinter sich die Türe schloss.

Ich war also alleine mit Liam hier im Haus.

Ich sollte nichts anfassen.

Und ich hatte Angst. Ich war in der gewallt von Ryless.

Warum ich mich nicht währe? Ganz einfach, es hätte keinen Sinn, sich gegen Ryless zu stellen. Ich kannte sie zwar nicht genug um mir selber ein Blid von ihnen zu machen, aber ich wusste eins:

Solange ich keinen Ärger mache, würden sie mich in Ruhe lassen, so gut es ging. Ich beschloss nochmal mich ein wenig aufs Ohr zu hauen, schließlich hatten wir es erst 8.24 Uhr.

Noch viel zu früh für meinen Geschmack.

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"AMY!", brüllte eine aggressive Stimme durch das Haus und da nur Liam da war, kann es nur er gewesen sein. Liam platzte in mein Zimmer. Oh, habe ich mein gesagt? Ich meinte das von Zayn. "Ja?", ich setzte mich auf. "Komm mit!", er ging und knallte die Türe zu. Alles klar.

Sobald ich im Flur war konnte ich Liam auf der Treppe sitzen sehen. "Also 1. Du gehst dich jetzt frisch machen. Zahnbürsten sind unterm Waschbecken in dem Schrank. 2. Du wirst das Haus von oben bis unten schrubben, ich will keine Staubkörnchen mehr sehen! 3. Wenn du fertig bist gibt es essen und 4. Danach wirst du unsere Messer und so weiter vom Blut befreien was noch daran klebt verstanden!?", er machte mir schon etwas Angst. Verdutzt nickte ich. Er stieß sich mit der Hand an der Treppe ab und lief auf mich mit langsamen Schritten zu. Sein Kopf war gesenkt. "Und ich schwöre dir meine Liebe! Mach lieber das was ich dir jetzt sage, denn sonst-", seine rechte Hand holte er hinter dem Rücken hervor. "-Sonst meine Liebe könnte es für dich schmerzvoll werden!", Liam lies das Messer an meinem Arm hochgleiten. Er legte seinen Kopf schief und formte seine Augen zu einem dünnen Schlitz. "Ja", entgegnete ich tapfer.

Er nickte einmal, aber ganz langsam. Sehr langsam. Das Messer war bei meiner Backe angekommen. Er verstärkte seinen Druck und verpasste mir einen Kratzer. "Ist nicht von mir", grinste er teuflisch. Mein Mund war wie zugeklebt. Keinen Ton brachte ich heraus. Liam nahm endlich das Ding von mir ab. Er ging eben in einen Nebenraum und zog eine Wischmobb und einen Putzkübel heraus.

Im nächsten Moment klatschte er ihn mir voll ins Gesicht. "Und beil dich!" dann war er auf der Treppe nach unten verschwunden.

Okay ich machte mich frisch und machte meine Haare.

Danach begann ich sauber zu machen ....

Die letzten Handgriffen waren noch zu überwinden und dann war ich auch schon fertig. Ich hatte alles erst gefegt, dann nassgewischt, dann abgestaubt und schließlich habt ich die Fenster noch geputzt. Mein Weg führte in die Küche wo Liam am Herd stand. "Liam?". - "Hm?", er antwortete freundlich. "Wieso bist du manchmal so gemein zu mir?", ich senkte meinen Kopf und starrte auf meine Nägel.

"Warum ich so zu dir bin?! Verdammt noch mal, checktst dus nicht oder was!? WIR sind RYLESS! Wir behandeln unsere Opfer so was man eingentlich immer machen sollte!", er drehte sich wieder zum Herd. "Was hab ich euch denn getan das ich bei euch sein muss?", meine Frage war sehr gewagt und dennoch vorsichtig. "Amy! Argh. Höhr zu! Ich bin nicht so gut im aufklären! Ich bin nicht einer der netten. Nein! Ich bin gemein, einer von Ryless!", seine Hände ballten sich zu Fäusten. "Liam darf ich dir mal was sagen?". - "Was denn?", er starrte mich mit schwarzen Augen an. "Al-also das Badbo-oy sein steh-ht dir nicht so g-gut", meinen Blick senkte ich wieder.

"AMY!?", knurrte er mich an. Ich verschwand schnell im Flur und rannte nach oben. "Amy bleib STEHEN!", brüllte er mich hinter her, doch ich hörte nicht. Seine Schritte waren laut hinter mir zu hören. Wir rannten immer schneller durch das Haus, bis ich in irgendeinem Zimmer ankam und es diesmal KEINE Nebentür gab.

Ich saß jetzt in der Falle.

Liam wird mich umbringen!

Jetzt stand er in der Tür und lehnte sich an Türramen lessig an. In seiner Hand hielt er seinen Dolch! Er sah mich nicht an, sondern fixierte sich auf die Bewegungen des Dolches. Langsam stich er mit dem seinem Zeigefinger über die Spitze. Hecktisch sah ich mich um. Ich war startklar und abhaubereit. Liam sah grinsend zu mir auf. Den Dolch schwung er im Kreis in seiner Hand umher.

"Dich umzubringen würde mir Zayn nie verzeihen. Also-", er rannte plötzlich auf mich zu. Er stieß mich nach hinten und knallte hart auf mich drauf, denn ich hielt mich an seinem Arm fest und zog ihn somit zu mir runter. Ich landete unsanft auf dem Boden. Ein Keuchen von mir und er schmunzelte. Den Dolch hat Liam an meinen Hals angelegt. Ich bewegte meine Hand zu dem Dolch und schlug ihn Liam aus der Hand.

Sein Gesicht war zuerst auf den Dolch gerichtet, der jetzt unter dem Fenster lag. Danach starrte er mich an. "Tapfer", meinte er leicht grinsend. Ich lachte ein wenig. Er kam mir näher. Sein Grinsen wurde jetzt weich und verwandelte sich in ein liebevolles Lächeln. "Ich muss-", Liam wurde von einem Klatschen unterbrochen. Wir sahen geschockt zum Tür.

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Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!