22 Date mit Damon

2.4K 91 6

Ich ging nach unten zu Josh und fiel ihm erstmal um den Hals. "Alles okay?". - "Ja, ich hab ja gesagt das ich dich vermissen werde", ich sah ihn mit meiner großen Schmolllippe an.

"Aww", er küsste meine Wange. Meine Arme waren fest um hin geschlungen und meinen Kopf hatte ich mit geschlossenen Augen an seine Brust gelegt. "Hast du lust Einsessen zu gehen?", er sah mich nickend an. "Ja kla- em ich hab schon was vor aber morgen gerne", verneinend schlug ich ihm auf die Brust. "Was hast du denn vor?", er sah mich fragend an, als wir zusammen in das Wohnzimmer gingen.

Ich räusperte mich. "Ich treff mich mit jemandem", mein Blick war auf den Boden gerichtet und ich hoffte innerlich das er nicht weiter nach fragen würde. "Mit wem den?", er sah mich jetzt bestimmt schmunzelnd an. "Mit ... mit Damon", flüsterte ich zögernd. "Damon, wie noch?", er sah zu mir. "Weis nicht". Wir setzten uns auf die Couch. "Ich lerne ihn ja heute besser kennen". "War das auch der Typ mit dem du auf dem Motorradrennen warst", Josh nahm das die Fernbedienung und schaltete den Tv ein.

"Nein", war alles was ich darauf antwortete. Mein Bruder muss nicht noch mehr wissen. Zum Glück fragte er nicht weiter nach. Was aber komisch war. "Du fragst nicht weiter?", ungläubig nahm ich ihm die Fernbedienung weg und schaltete um. "Wieso sollte ich?". - "Naja, du fragst ja so auch immer viel wenn es um so reizende Themen geht". Er sah mich locker an. Dann zuckte er mit den Schultern und pupste mich mit seinem Mund an. Grinsend schlug ich ihn. "Wann musst du eigentlich los?" - "So um-" ich sah kurz auf die Uhr, dann wieder zu Josh.

Ich sah schnell ein zweites mal auf die Wanduhr. "Kurz vor 4 scheiße!". ich sprang auf. "Lass mich raten, jetzt?". Ich nickte paar mal. "Ich fahr dich", Josh lief in den Flur, holte die Autoschlüssel und zog sich noch eben seine Vans an. Ich schlüpfte in meine weißen Vans, holte meine Jeansjacke und packte noch schnell Geld ein, dann gings auch schon los.

---

*Bei Starbucks*

Damon wartete beim Eigang auf mich. Als er mich sah lächelte er mich freundlich an. "Okay also, dann dir viel Spaß Schwesterherz", Josh zwinkerte mir zu un Ich lächelte nur. "Danke fürs fahren", ich gab ihm noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange und wurde von ihm noch umarmt. Danach stieg ich mit einem Grinsen aus und winkte Josh noch einmal zum Abschied.

Mit kleinen Schritten ging ich auf Damon zu. Sobald ich bei ihm war, wurde ich auch schon in seine offenen Arme genommen. "Hi" - "Hey babe", er drückte mir einen Kuss auf die Stirn. "Suchen wir hübschen uns einen Platz". Gentleman-like hielt Damon mir die Tür auf, so das ich schnell hinein schlupfen konnte. Sehr schon warm war es hier herinnen. An einem Fenster fand ich einen freien Platz und schnappte ihn mir auch gleich. 

Als wir saßen kam eine Bedienung und wir bestellten zwei Cappuccinos und dazu noch was kleines zum Essen. "Also...wie alt bist du?", mich fragte Damon mit einem süßen Grinsen auf den Lippen. "Ich bin 17, nächste Woche 18", benantwortete ich stolz. "Okay ich bin 19 und habe mein Motorrad und habe vor mir einen Ford Mustang Shelby GT 500 zuzulegen". Damon hatte meine vollste Aufmerksamkeit wenn er sprach. Wie sich seine Lippen bewegten und seine schönen Augen leuchteten... 

"Ja den kenn ich, so einen fährt mein Cousin in schwarz. Er hat sich den neu gekauft", ich grinste bei meinen Worten. Es war echt ein schönes Auto. "Welche Farbe willst du?". - "Ich will ihn in rot, nur das Pferd soll gold sein. Und die Felgen silber, als Sternenform", Damon nahm einen Schluck von seinem Gino. Wir redeten noch über Gott und die Welt und erzählen auch viel von uns. So langsam wurde es dunkel und Damon meinte er hätte noch eine Überraschun für mich. Zuerst wollte ich verneinen doch glaubte dann das es besser sei, wenn ich auch mal für Überraschungen ein ja gab. 

Sobald wir bezahlt hatten, besser gesagt Damon weil der Idiot darauf bestande, machten wir uns auf den Weg zum Motorrad....

---

Er stoppte an einem Freizeitpark. "Bis wann hat der offen?", ich setzte meinen Helm ab und legte ihn auf das Motorrad. Damon machte es mir gleich. "Bis um 24 Uhr", grinste er. Wir hatten es fast 19.00 Uhr. Also noch genug Zeit. Damon nahm meine Hand und lief mit mir durch den Eingang. Sofort kamen uns tausende von Menschen entgegen. Wir quetschten uns zusammen durch das Getümmel. "Okay was willst du zuerst machen?", seine Stimme war herausfordernd. "Ich mag .... emm..... das Ding fahren", ich zeigte auf ein Fahrgeschäft, das sehr hell beleuchtet war. Es war mit vier Säulen aufgestellt, die schräg in die Mitte nach oben zeigten, also wie eine Pyramide. In der Mitte hing eine weitere Säule runter, wo unten ein Kreis hing. An den vier Seiten waren jeweils vier Sitze befästigt.

Das Ding bewegte sich wie eine Schaukel nur das es auch Überschläge machte. Die sitze überschlugen sich selbst auch noch. "Das Ding?". er zeigte auf das Fahrgeschäft. Ich nickte aufdinglich. "Alles klar", er lachte mich an und wir gingen darauf zu.

Das Ding hieß 'The King'. Super Name. Als wir nach einer Ewigkeit mal an der Reihe waren, schnaufte ich tief ein und aus. Damon tat es mir gleich. "Also los", wir setzten uns jeweils in den Sitz. Neben uns setzten sich noch zwei Jungs. Freundlich begrüßten wir sie und fragten ob sie das schon mal gefahren sind, sie schienen vielleicht 14 Jahre alt zu sein. Tapfer meinten die beiden "Ja natürlich, schon 3 mal". Ich staunte nicht schlecht und wartete ab bis es los ging. 


"Man war das geil!", ich kreischte wie ein verrücktes Etwas. Damon lachte, weil ich immer wieder auf und ab sprang. "Es war der Hammer!", schön das er auch so dachte. "Ich hab durst", mein Atem musste sich erstmal wieder beruhigen nach so einer Fahrt. "Ich auch", wir gingen ins 'Restaurant' und setzten uns an eine freie Bank. Die Bedienung kam und wir bestellten zwei Cola. "Noch was zu essen?", die Bedienung lächelte uns freundlich an, doch ich verneinte höflich, während Damon sich eine Portion Pommes bestellte. "Wie lange Wohnst du schon in Bradford?", meinen Kopf stützte ich auch meinen Händen ab. Schulterzuckend kaute er auf seinen Pommes. "Vermutlich mein ganzes Leben schon". Vermutlich? Mit einem einfachen "Ok" lies ich es gut sein. Aufdringlich möchte ich nicht wirken. 

Wir fuhren noch einige Bahnen, nachdem wir das Restaurant verließen. Schon gegen 22:30 Uhr fuhren wir dann wieder nach Hause. Damon fuhr wie die letzten male immer anständig. Gefiel mir. Die meisten Jungs geben ja immer an, wenn sie ein Mädchen dabei haben, egal ob Motorrad oder Auto, es ist immer so.

Nach eine gefühlten Stunde auf dem Ding bog er letztendlich in meine Straße ein. Ein paar Meter weiter und ich erkannte Personen vor unserem Haus stehen. 

Mum und Dad, die vor der Tür mit verschränkten Armen warteten.

Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!