Erkennen konnte ich aber nicht so viel, da das Licht gedämmt war und hier nur bunte Lichter und Scheinwerfer im Einsatz waren. Nebel von der Nebelmaschine mischte sich zusätzlich noch unter das bunte Licht, was es mir noch schwieriger machte. Ich nahm Kyla am Arm. Sie sah mich verwirrt an. "Leute das ist Tom, ein Kumpel von mir", Ben stellte sich neben Tom und lachte fröhlich. Tom reichte uns allen die Hand. Der sah fast so aus wie Niall aus meinem Traum. Zögerlich reichte ich ihm meine Hand. Er lächelte mich verführerisch an. "Hi", sagte Kyla und umarmte ihn. Okay, die kannten sich wohl. Tom bat uns mit zu der Bar zu gehen. Wir folgten ihm. Er schenkte uns viern einen Drink ein. Dankend nahm ich ihn an. Sein andauerndes Gegrinse ist wirklich komisch. Also langsam machte er mir echt Angst. Kyla zog Ben auf die Tanzfläche. Die zwei sind so glücklich miteinander. Ich wünschte ich könnte auch jemanden haben dem ich nicht egal bin, von dem ich geliebt werde, so genommen werde wie ich bin...
Jemand stumpfte mich plötzlich an der Schulter an. In Augenwinkel erkannte ich einen jungen Mann der mir unbekannt war, ich hatte ihn zwar beim reingehen mit Tom gesehen aber vorgestellt haben wir uns nicht.

"Ich hab mich dir noch gar nicht vorgestellt, sorry, ich bin Damon", verwirrt musterte ich ihn. Seine Haare waren dunkel und seine Figur sehr schlank aber muskulös. Das konnte man gut erkennen, da er ein enges T-Shirt trug. "Amy, Damon, ich bin mit ein paar Freunden dann weg. Also euch noch viel Spaß und wenn ihr was braucht ich bin da hinten irgendwo", er zeigte auf das Wohnzimmer. Wir nickten. Er ging etwas wacklig weg, worauf ich mir ein Lachen unterdrücken musste. "Wie du bestimmt gerade bemerkt hast bin ich Amy". Damon nickte mit gehobenen Mundwinkeln. Er sah sich in Raum um. "Hast du Lust zum Tanzen?". Verlegen nickte mit einen Grinsen. Er war echt hübsch und auch noch so freundlich. Seine Augen funkelten auf als ich einwilligte. Wir liefen gemütlich zur Tanzfläche. Schon bevor ich sie betrat, schwang ich meine Hüfte mit im Tackt. Ich könnte wetten das Damon mir auf den Arsch glotzte. Schnell stellte ich mich auf eine freie Fläche. Damon war ganz nah hinter mir. Sein Körper presste er an meinen. Mit einem mal hatte er mich herum gedreht. Wir konnten uns jetzt in die Augen sehen. Seine waren grün mit einem Touch von braun. Das braun teilte sich von der Pupille wie ein Stern und verschwamm mit dem Grün. Wunderschöne Augen. "Amy?", eine Stimme brachte mich wieder in die Realität zurück, leider. "Hm?", ich sah Damon immer noch in die Augen. "Geht's dir gut? Du warst grad nicht ansprechbar", Damon lehnte seinen Kopf an meinen. Seine Hände legte er auf meiner Tailie ab. Sachte zoger mich näher an sich. Ich klammerte meine Hände an seinem Nacken fest. Unsere Körper tanzeten ganz nah zusammen. Nickend klimmperte ich mit den Wimpern. Damon und ich tanzten vermutlich die ganze Nacht durch. Ich bemerkte garnicht wie schnell die Zeit vering als ich mal auf die Uhr sah.  Plötzlich erklang ein etwas ruhigerer Song. Wir wibbten im langsamen Tackt mit. Er war ein echt uter Tänzer. Ich könnte die ganze Nacht mit ihm noch weiter Tanzen. Der Song neigte sich so langsam dem Ende zu und  Damon kam mit seinen Lippen immer näher. Sollte ich, ich mein er ist hübsch und freundlich, aber ich kenne ihn gerade mal 2 Stunden.... Nein das geht zu weit! Doch er beugte sich noch ein kleines Stück zu mir herunter und sein rosanen Lippen striffen meine. "Am-, ohh shit sorry, wollte nic-, wir gehen", sagte Kyla peinlich berührt wegen der Situation. "Okay", ich wollte gerade gehen als Damon mich festhielt. Ich sah ihn an. Seine Augen glitzerten. "Ich kann dich später auch fahren", meinte er. "Aber wir haben doch nur ein Auto", stellte ich leise fest. "Ja kein Problem, mein Motorrad steht um die Ecke", sagte Damon und ich sah zu Kyla. Sie nickte. Wir umarmten uns alle noch und dann waren die beiden auch schon in der Menge verschwunden. "Also-", Damon zog mich ein Stück weiter auf die Tanzfläche. Wir nahmen die gleiche Stelleung wie vorhin ein. Meine Hände im Nacken bei ihm, seine Hände an meiner Tailie und wir Stirn an Stirn. Einen Kuss zwischen uns gab es nicht... aber fast!
Wieder war ein ruhiger Song am laufen. Meine Augenlieder schlossen sich und ich wibbte mit dem Tackt langsam mit. "Darf ich dir was geben?", wispernd blickte Damon in meine Augen. "Und was?", fragte ich neugierig nach. Damon bewegte seinen Kopf weiter vor und legte seine Lippen auf meine Wange. Soe waren so sanft, so weich und warm. Meine Mundwinkel hoben sich als er mich immer wieder küsste. Doch er wanderte von meiner Wange zu meinem Mundwinkel, verharrte dort einen Moment und schließlich umschloss er mit seinen Lippen meine. Sobald ich erwiderte, fing Damon an zu grinsen. Aber nach diesem einen Kuss löste ich mich von ihm, da ich ihm nicht das geben wollte was er will. Er muss sich mehr anstrengen wenn er was erreichen möchte!
"Danke", sein lächeln war wunderschön. "Ich bin müde. Wollen wir fahren?", fragte ich Damon. "Du willst jetzt schon fahren? Dann hätten wir genauso vor einer halben Stunde mit den anderen mitfahren können. Du Vogel", lachend nahm er meine Hand und drückte mich an seine Brust. "Ja jetzt bin ich müde. Nicht vor einer halben Stunde", erklärend lief Damon mit mir an den Ausgang . "Alles gut ich bin auch etwas müde", seine Zähne zeigten sich. Mit schnellen Schritten liefen wir ein paar Straßen runter. Als ich eine blau-schwarze Kawasaki Ninja endeckte, fing ich an zu grinsen. Damon sah mich lachend und dennoch verwirrt an. "Was grinst du so?". Ich sah lachend auf den Boden. "Es ist meine Lieblingsmaschine", sagte ich immer noch mit einem Grinsen im Gesicht. Er lachte auf. "Was?", diesmal sah ich ihn verwirrt an. "Nichts nichts", meinte er und winkte ab. "Hast du .... hast du lust auf ein Wettrennen?", er kam mir näher. "Was für eine Art?". "Ein Motorradrennen", antwortete er mit einem frechen Grinsen. "Ja!", nickte ich hastig. "Gut", er setzte sich auf die Höllenmaschine und gab mir seinen Helm. "Setzt dich", er schenkte mir sein bezauberndes Lächeln. Ich sah verlegen auf den Boden. Den Helm setzte ich schnell auf und stieg auf den hinteren Sitz des Motorrads. Er gab Gas und fuhr schnell durch die Straßen von Bradford. Wie auch bei Luke, motzten einige Autofahrer oder Fußgänger. Wir lachten nur darüber.

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Damon brachte das Motorrad zum stehen und setzte seinen Helm ab. "Danke führ's Heim bringen", ich sah Damon freundlich an. "Gerne". Ich gab ihm seinen Helm und drehte mich mit einem freundlichen Lächeln um. "Amy", murmelte eine Stimme hinter mir. Ich machte kert und sah Damon ein paar Schritte von mir entfernt an.

Er machte eine Handbewegung, dass ich zu ihm komme sollte. "Bekomme ich einen Abschiedskuss?", er schob
die Unterlippe vor. "Aww", schmollte ich zurück. "Damon das auf der Party war.... war, ich weis nicht. Ich kenn dich nicht gut", ich sah auf den Boden.

"Das macht doch nichts. Oder...-", er sah mir in die Augen. "Oder hast du Angst das ich dir was tue?". "Nein. Das nicht", ich näherte mich seinem Gesicht. "Ich möchte dich einfach noch ein bisschen besser kenn-". Er küsste mich. Aber nicht auf den Mund sondern auf die Wange. "Ich versteh dich", antwortete er als er wieder von mir ab lies. Ich schenkte ihm ein Lächeln. "Danke", ich wuschelte mir durch die Haare. "Kein Ding", Damon zwinkerte mir zu. Ich nickte, dann fuhr er schnell weg. Ich machte mich grinsend auf den Weg zur Haustür.
Vielleicht sollte ich doch mal Glück in der Männerwelt haben!

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Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!