Schweisgebadet setzte ich mich auf. Mein Atem war schwer. Meine Augen schweiften mit hoher Geschwindigkeit durch das Zimmer.

WHAT THE FUCK?!

MEIN Zimmer?!

Was war das denn?!

Ein Traum?!

Er war so real .....

Mein Bruder saß neben mir auf Bett und hielt einen Waschlappen in der Hand. "Was-s ma-achst du hi-ier?", verängstigt sah ich in seine blauen Augen. "Du hast geschrien und geweint", flüsterte er leise und lehnte sich nach vorne. Seine Ellenbogen stützten sich auf seinen Knien ab. Den Waschlappen hielt er fest in den Händen. Etwas verwirrt blickte ich an die Wand vor mir. "War ich die ganze Zeit hier?", fragte ich leise und kniff mit den Händen ich die Decke. "Natürlich. Seit du gestern ins Bett gegangen bist, habe ich dich nicht mehr unten gesehen. Später dann hab ich mal nach dir gesehen". Seine Augen blicken wieder in meine.

"Ab da blieb ich die ganze Zeit bei dir, da du geweint hast. Ich habe hier auf der Couch geschlafen. Mitten in der Nacht hast du angefangen .... zu schreien. Ich hab mich bei dir ins Bett gesetzt und hielt deine Hand", er legte den Lappen auf meine Stirn. Ich sah ihn unberuhigt an. Alles wie und was er mir erzählte hörte sich so .... unreal an. Ich konnte es nicht glauben. Ich wartete nur darauf, wieder bei Zayn und den anderen aufzuwachen. Davor hatte ich an meisten Angst. "Versprich mir das du das alles ernst meinst". "Ich verspreche es, auch wenn ich nicht weis, weshalb du dir so unsicher bist", seine Hand legte er auf meine. "I-ich denke e-es lag an dem Traum". "Was hast du getäumt?", fragte er vorsichtig. "D-das ic-ch-", ich stopte als ich was am Fenster sah. Der schwarze BMW! "Wie viel Uhr ist es?", ich konnte meinen Blick nicht vom Fenster nehmen. Josh sah auf die Wanduhr. "Es ist fast 7 Uhr wiso?". "Danke ... nichts", schnell sah ich zu ihm und begann zu zittern. "Was ist los?", er sah mich besorgt an. Ob das Fahrzeug noch da stand? Meine Augen blickten auf den Fleck wo das Auto steht aber..... da steht keins mehr. Josh verfolgte meinen Blick.

"Amy?!", seine Stimme war ernst vor Besorgnis. Ich schüttelte den Kopf. "Alles okay mi-ir ... mir ist nur.... bisschen kalt", ich schenkte ihm ein kleines Lächeln. Er sah mich immer immer noch besorgt an. Josh bewegte sich auf die Heizung zu, umklammerte den Knüppel um die Temperatur einzustellen. "Ich hab sie ganz aufgedreht". Nickend gab ich ihm zu verstehen das ich ihn gehört habe. Ich liebe meinen Bruder ja so sehr. Er setzte sich wieder zu mir. "Ich geh jetzt runter, willst du was Frühstücken?". "Ja, bitte", ich lächelte ihn dankend an. Er erwiderte und drückte mir einen kurzen Kuss auf die Stirn. Ich schloss für die Augen. Er lächelte ich ein letztes mal an und strich mir durchs Haar. "Ich komm gleich", murmelte ich noch bevor er aufstand.

..... Unten am Esstisch .....

Josh und ich aßen genüsslich unsere Brote und ich machte mich noch schnell im Bad für die Schule fertig. Heute ist Dienstag.

Josh fuhr mich mit seinem Auto zur Schule. Wie auch schon gestern starrten mich alle an. Er stieg aus, wir ich auch als wir geparkt hatten. Einige Mädchen fingen das tuscheln an. Andere kicherten bei dem Anblick von Josh. Ja, er ist heiß. Ist komisch das von mir zu hören, aber es ist so. Josh umarmte mich herzlich. Ich schlang meine Arme um seinen trainierten Körper. "Viel Spaß in der Schule Amy", er küsste meine Stirn. Ich lachte ironisch. Er grinste nur. Schnell winkte ich ihm noch zu, bevor ich mich auf den Weg zum Eingang der Schule machte. Ein weiterer Tag in der ach so tollen Schule.

Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!