Zayn nahm Harry an der Schulter und sah ihn an, als Harry das Messer wieder nahm und mich weiter aufschlitzte. Das Blut lief nur so heraus. "Ist gut, ich mach den Rest". Harry nickte ging von mir runter verschwand aus der Tür, doch nicht bevor er das Messer Zayn in die Hand gab. "So....", er kam zu mir runter. "Wenn ich jetzt sage würde das ich dein süßes kleines Gehirn rausficken will.... was würdest du machen?", er durchbohrte mich mit seinem Blick. "I-ch würd-de dir m-mitten ins Ge-esicht spuc-cken!", meine Stimme wurde zum Ende leiser.

"Hmm", er bückte sich noch weiter runter. Fast berührten sich unsere Lippen. "Das werde ich aber nicht", hauchte Zayn gegen meine Lippen. Er sah mich streng an, dann band er mich los. Nachdem ich befreit war, blickte er kurz zu mir. "Ich lass dich, aber deine Familie muss jetzt daran glauben", hemmisch lachend verlies er den Raum. Meine Handgelenke schmerzten sehr. Ich sah zur Tür, wodurch Zayn gerade verschwunden war. Meine Familie wird umgebracht. So sehr ich ihn jetzt auch bitten würde, dass er ihnen nicht tut, könnte ich es nicht. Er würde weiter machen. Und mich mit herzen leiden sehen. Es war ja schon grausam genug das ich andere Menschen auf befehl umbringen muss. Jetzt bringt er meine Familie um. Ich bin so blöd. Ich hätte Zayn mich verletzten lassen sollen, dann würde er meine Familie nicht umbringen, aber sein Plan konnte ich ja nicht ahnen. Meine Knie zog ich am meinen Körper und schlung meine Arme drum. Eine Weile blieb ich so in dieser Position, bis Bein schmerzte wie verrückt.

Es brannte wir Feuer. Ich suchte also ein Verbandskasten. Langsam schritt ich an den Schrank. In der ersten Türe war nicht außer Messer. In der zweiten Tür fand ich tote Mäuse und ein paar Spinnen. Nachdem ich sie wieder geschlossen hatte, ging ich zum Ofen.

Neben ihm war eine kleine Komode. Ich öffnete sie kwitschend. Ein kurzen Moment lang, dachte ich, ich hätte was gefuden, aber es war nur ein Plastigstreifen. Ich suchte weiter. Mein Bein blutete immer noch und es tat so sehr weh. Mein Körpergewicht konnte ich nicht mehr tragen und sackte auf den Boden. Ich weinte wieder. Würde ich hier je wieder lebendig rauskommen oder das Sonnenlicht sehen?

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Zayn's POV

Amy tat mir zwar nicht wirklich leid aber so sehr verletzten wollte ich sie nicht. Das mit Harry hat sie schon fertig gemacht. Ihr zartes Gesicht sieht jetzt schon verweint aus. Im Allgemeinen war sie hübsch, nicht dick und nicht zu dünn, bestimmt auch klug. Immer wenn sie mich sieht, ist sie sehr eingeschüchtert. Kann ich auch verstehen. Sehr sogar, ich bin ja hier der Meistgesuchte Mörder, mit meiner Gang in der Stadt und im Umkreis. Sobald wir nach draußen gehen verschwinden alle Menschen in unserer Gegenwart. Ist auch gut so, denn ich kann keine hasserfüllten Gesichter der Menschen sehen. Sie würden von uns dann nur umgebracht werden, aber natürlich qualvoll. Das macht Niall, Harry und mir am meinsten Spaß. Ich liebe es Menschen beim leiden zu zu sehen. Amy war ein starkes Mädchen, ich schätze sie auf vorlaut und jemand der nicht alles mit sich machen lässt. Das gefällt mir so sehr an ihr. Ein störrisches Mädchen.

Das sie verbluten könnte war mir bewusst, da Harry den Schnitt ziemlich tief angesetzt hat. Ihr Schrei hallte immer noch in meinen Ohren. Ich beschloss nach ihr zu sehen. Mit schnellen Schritten lief ich die Treppe zum Keller. Niall hatte mir bescheid gegeben, dass er und Louis jetzt Cody zur Strecke bringen würden, er schultete und noch £10000 und ein Auto. Naja, jetzt wird er so bezahlen. Wer nicht hören will muss fühlen. Die Klinke der großen Kellertür drückte ich fest herrunter. Langsam ging ich in den Raum. Aber hochgekommen ist sie auch nicht... Amy war nirgends zu sehen. Ein leises wimmern ließ mich aufhören. Ich ging drauf zu und fand Amy dort. Sie hatte ihre Hände auf ihrem Bein um die Blutungen zu stopen aber es klappte anscheinend nicht, denn es bildete sich eine riesigen Pfütze um sie herum. In ihrem Blick war leere vorzufinden. Ich glaube sie hat nichtmal mitbekommen das ich hier bin. Ihre Augen lagen immer noch an der gegenüber liegenden Wand. Lange brauchte ich nicht um zu reagieren. Schnell nahm ich sie hoch und trug sie nach oben in mein Schlafzimmer. Harry lachte mich aus, weil ich ihr half. "Zayn", Liam kam auf mich zu und blickte angespannt. "Was?!". Er sah fragend auf Amy die in meinen Armen lag. "Schau nicht so blöd! Wenn du mir nicht helfen willst ihre Blutung zu stoppen dann vergiss dich! Ich kann das auch alleine", angefressen lief ich weiter zu meinem Zimmer. Seine Hand lag auf meiner Schulter und stoppte mein Vorhaben. "Ich helfe dir", begeistert hört er sich nicht an aber abgeneigt schien er auch nicht zu sein.
Liam öffnete mir die Tür, dass ich rein gehen könnte. Anschließend legte ich Amy auf mein Bett und eine Unterlage unter ihr blutendes Bein. Ihre Atmung verminderte sich etwas. Ich machte mir leichte Sorgen um sie, aber ich wusste selber nicht wieso. Liam hat mich auch schon gefragt, warum ich eigentlich meinen Arsch bewegte und ihr half.

Wie gesagt ich wusste es selber nicht!

Ich will jetzt nicht sagen das sie mir nicht leid tat. Ich bin ja kein herzloses etwas, oder?

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Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!