Kapitel 11-Die wichtigste Prinzessin

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Ich saß auf der Couch mit meiner Mutter, wir guckten uns einen Film an und tranken marokkanischen Pfefferminztee. Ich hatte ihr mein Vorhaben mit dem Boxverein erzählt. Sie fande die Idee nicht schlecht und meinte, dass mein Vater nichts dagegen haben würde,ich hoffte es dies auch. Ich hörte, dass die Wohnungstür aufgemacht worden ist und schon hatte ich wieder dieses mulmige Gefühl im Bauch.

Die Nervosität stieg in mir.

Es ist nur ein Verein und ich weiß nicht mal, ob es mir Spaß machen wird und trotzdem hatte ich Angst.

Mein Vater kam in das Wohnzimmer und sagte

"Salam Aleykum"und gab meiner geliebten Mutter und mir einen Kuss auf die Stirn.

"Aleykum Salam"antworteten sie und ich.

Ich holte ihm ein Glas und schenkte ihm Tee ein.

" Papa?" fing ich nervös an.

" Ja, mein Tochter."

"Also, ich möchte abnehmen und da wollte ich in ein Verein gehen" sagte ich nervös.

"Und was für ein Verein Jasmin?"

"Boxverein" sagte ich schüchternd.

Er guckte mich nachdenklich an und nickte dann.

" Einverstanden, du darfst gehen. Jedoch muss dieser Verein hier in der Nähe sein und du darfst nicht schlechter in der Schule werden. Und an welchen Tagen will ich auch noch wissen."

Ich war so glücklich, dass er mir das erlaubt. Sofort umarmte ich ihn und gab ihm mehrere Küsse auf die Wange.

"Danke Papa. Also hab schon gesucht, es gibt ein Verein, der mit der Bahn zehn Minuten von hier entfernt ist. Training ist am Montag, Mittwoch und Donnerstag von 18-19Uhr." erzählte ich ihm.

"Für meine Prinzessin doch gerne.Du musst nicht mehr mit der Bahn fahren, sobald deine Brüder oder ich da sind, fahren wir dich.Aber wir müssen dich anmelden Jasmin."

"Ja ich weiß. Aber nächste Woche geht ja nicht, weil ich ja mit Mama bei Özlem Teyza bin und ich weiß ja nicht wie lange wir bleiben"

(Tante).

"Schaffen wir schon Jasmin "sagte er lächelnd.

Wie ich meinen Vater liebte.

"Was schafft Jasmin?" kam es neugierig von Mohamed Abi, der an der Tür stand.

"Deine Schwester möchte in ein Boxverein"antwortete ihm Anne.

"Was für Boxverein? Was suchst du da?"sagte er sauer und wütend.

"Eventuell will ich da boxen?"

"Ja warum willst du überhaupt boxen?"

"Erstens damit ich abnehme und zweitens damit ich was in der Freizeit etwas zu tun habe, anstatt mich zu Hause zu langweilen."

"Was für abnehmen Mädchen?"

"Abi meintest du nicht heute Morgen,dass ich schwer sei? Außerdem ist das meine Sache."sagte ich wütend.

"Das hab ich nicht ernst gemeint und zum Verein wirst du nicht gehen."sagte er ernst.

"Ruhe jetzt. Beide!"sagte mein Vater streng.

"Oğlum ich habs ihr erlaubt. Da hast du dann nichts zu bestimmen"sagte Baba ernst.
(Mein Sohn)

Abi ist rot geworden und verließ das Wohnzimmer.

"Danke Papa. Ich gehe jetzt schlafen.Gute Nacht"und gab meinen Eltern einen Kuss auf die Wange.

"Gute Nacht"sagten beide.

Der Junge von ASKLies diese Geschichte KOSTENLOS!