Kapitel 10-Mein Gewicht

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Am Morgen wachte ich um später auf. Ich ging in das Bad und putzte mir die Zähne und wusch mir mein Gesicht. Fertig damit ging ich in die Küche und wünschte meinen Eltern gute Morgen. Ich half meiner Mutter beim Frühstück machen.

"Wann triffst du dich mit Kader?"fragte mich meine Mutter.

"Um 13:00Uhr."

Sie guckte zu mir und nickte dann.

Als wird fertig mit den vorbereiten des Frühstückes waren, weckte ich meine Abis auf.

"Amir Abi aufstehen."

"Hmm"sagte er verschlafen und stand dann auch auf.

Bei Mohamed Abi war es jedoch schwieriger.

"Psht..Abi aufstehen."

"Lass mich schlafen." murmelte er verschlafen.

"Nein, jetzt steh schon auf"sagte ich ernst, er jedoch schlief sofort wieder ein.

Ich sprang auf ihn drauf und schon war er hell wach.

"Boah wie schwer du bist"sagte er ernst.

Obwohl er es nicht ernst meinte, war ich verletzt, da ich wirklich bisschen dicker war. Ich bekam schon Tränen in den Augen, denn bei dem Thema bin ich echt sehr sensibel.
Ich verließ das Zimmer und ging in das Bad und wusch mein Gesicht wieder, damit man nicht merkt, dass ich Tränen in den Augen hatte.

Während des Frühstückes spielte ich mit meinem Brot, da ich in Gedanken bei meinem Gewicht war. Wie kann ich dünner werden? Ich weiß schon mit Sport, aber welche Sportart würde mir Spaß machen?

" Jasmin?"

"Ja Baba?"

"Wo bist du mit deinen Gedanken?"

" Nirgends Papa." Versuchte ich glaubwürdig zu sagen.

Er guckte mich komisch an und aß dann weiter.I ch wusste das er mir nicht glaubte.

Als alle fertig mit dem essen waren ,räumte ich den Tisch ab und ging in mein Zimmer. Da es warm war, nahm ich mir eine dunkelne Jeans, die ich unten krempelte mit einem hellen Top und meinen braunen Sandalen. Meine Haare machte ich zu einem Dutt, tuschte mir nur die Wimpern und sprühte Parfum auf mein Hals auf. Ich nahm mir noch meine kleine braune Tasche und steckte Geld und Handy rein.Davor guckte ich auf die Uhr und wir hatten schon spät haben und ich mich auf dem Weg machen sollte.

Wie schnell die Zeit vergeht. An der Tür nahm ich meine Lederjacke und verabschiedete mich bei meinen Eltern mit einem Kuss.

In der Stadt ging ich an den Ort, wo Kader und ich uns treffen wollten. Sie war schon da und so umarmte ich sie zur Begrüßung.

"Erst zu H&M?" fragte sie mich direkt.

"Ja"antwortete ich.

Ich hoffte mit dem shoppen mit Kader vergesse ich das, mit Mohamed Abi.

In H&M suchte ich sofort nach Jogginghosen. Ich fand eine,die mir gefiel. Ich holte mir noch lockere Oberteile, wie eine Jeanshose. Kader ist nicht fündig geworden. Ich bezahlte die Sachen schnell und ging dann mit Kader aus dem Laden.

" Jasmin was hast du?" fragte sie mich, während wir durch die Innenstadt liefen.

"Nichts." kam es locker von mir.

"Achso nichte. Hallo ich merke es doch. Du bist meine bessere Hälfte, meine Schwester." sprach sie.

"Lass uns ein Eis essen gehen, dann erzähle ich dir alles inruhe." schlug ich vor.

" Einverstanden. "

Als wir eine Eisdiele gefunden hatten saßen wir und draußen hin.Wir bestellten unser Eis und schon fragte sie.

" Erzähl, was bedrückt dich." forderte sie mich auf.

"Heute als ich Mohamed Abi geweckt habe, wollte er nicht aufstehen, also bin ich auf ihn gesprungen, damit er wach wird. Dann meinte er so wie schwer ich bin. Du weißt wie sensibel ich bei dem Thema bin und obwohl er das nicht ernst meinte, war ich den Tränen nah"sagte ich traurig.

"Ach Aşkım..mach dir nichts daraus. Du bist perfekt und dein Bruder meinte das wirklich nicht ernst, er wollte dich nur ärgern" sagte sie und umarmte mich von der Seite.

"Und deshalb hab ich entschieden, mich irgendwo anzumelden, also in einen Verein. Nur leider weiß ich nicht,was mir Spaß machen könnte und wo ich abnehmen könnte"

"Super Idee. Also wo man abnehmen kann ist boxen und du findest es doch auch cool. Nur weiß ich nicht ob es hier einen Verein gibt."

"Super Idee, wirklich. Du hast recht danke, wenn ich Zuhause bin, werd ich es rausfinden. Lass uns unser Eis essen und dann weiter shoppen"sagte ich lächelnd.

Ich bekam gute Laune. Wir verbrachten einen schönen Tag miteinander.

Zuhause sagte ich bescheid, dass ich wieder da bin und ging in mein Zimmer. Dort räumte ich die Sachen in den Schrank, die ich heute gekauft hatte und wechselte meine Kleidung. Ich ging in das Wohnzimmer und schaltete den Computer an. Ich suchte Vereine, die in der Nähe waren. Ich fand eins, wo ich mit de Bahn zehn Minuten fahren musste. Ich schrieb die Daten auf ein Blatt und schrieb Kader, dass ich fündig geworden bin. Sie freute sich und fragte, ob ich meinem Vater schon von einem Plan erzählte hatte. Dies hatte ich vergessen und hatte Angst, dass er das nicht erlaubt, wegen irgendeinen Grund.

Ich wurde nervös,was mach ich,wenn mein Vater mein sagt? In ein Fitnesscenter gehe ich nicht und darf von meinen Brüdern aus nicht. Dies kann ich verstehen, denn da warten Jungs nur auf Mädchen,die sie anmachen könnten.

Der Junge von ASKLies diese Geschichte KOSTENLOS!