Kapitel 8-Mohamed

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"Was ein Arschloch er ist."regte ich mich am Telefon auf.

"Beruhig dich Jasmin, es hat seinen Grund, warum du das nicht heute erfahren hast."

" Trotzdem Kader. Ich war kurz davor, er hat mit dem Satz schon angefangen gehabt."

"Wie hat er denn angefangen?"

"Ich zitiere, also ich hab- und weiter kam er nicht, wegen seinem tollem Freund." regte ich mich auf.

"Hm..Egal Jasmin. Irgendwann wirst du es erfahren. Ich muss auflegen, meine Mutter ruft mich" verabschiedete sie sich von mir.

" Ciao"und legten auf.

Später kam Mohamed Abi in mein Zimmer rein.

"Jasmin was hast du?"

"Nichts, alles ist gut."

"Achso das nennst du nichts?"

" Ja" sagte ich verwirrt.

"Du bist richtig sauer beziehungsweise wütend. Man merkt es, da du deine Augenbrauen zusammen ziehst."

"Hab mich mit Kader gestritten." log ich.

Ich konnte ihn schlecht die Wahrheit sagen. Obwohl, die Wahrheit kannte ich selbst nicht.Ich schämte mich Mohamed Abi angelogen zu haben.

"Ihr Weiber streitet euch für jeden Scheiß."

"Musst du ja am besten wissen Abi. Du bist weiblicher als ich."und zwinkerte ihm zu.

"Wenn du ein einwenig weiblich wärst." sagte er mit einem fetten Grinsen im Gesicht.

"Was soll das jetzt heißen?" fragte ich.

"Welches Mädchen hört gerne Raps, guckt gerne Fußball und trägt gerne Jogginghosen?"

" Abi das Mädchen sitzt vor dir."sagte ich mit einer Augenbraue oben.

" Du bist nicht mehr normal."

"Normal ist langweilig und nicht jeder kann so sein wie du."und schon unterbrach er mich grinsend.

"Ich weiß doch Schwesterherz."

"Warte Abi bin noch nicht fertig. Also nicht jeder kann so wie du sein, dass heißt, so langweilig, so hässlich und so dumm."sagte ich zufrieden und lächelte daraufhin.

" Was soll das heißen?"

" Eventuell das was ich gesagt habe?"

"Du nennst mich hässlich, dumm und langweilig?"dies was er sagte, war eher eine Feststellung, als eine Frage.

"Ja, dies sagte ich doch schon."

"Null Geschmack hast du."

"Ne Abi das sind Fakten."

"Also die Frauen rennen mir hinterher, ich studiere gerade, hab gute Noten und langweilig bin ich auf keinen Fall."

"Abi weißt du wieso sie dir hinterher rennen? Sie wollen dein hässliches Gesicht nicht sehen. Mit Noten kann man nicht beweisen ob man schlau oder dumm ist, dies hat Faktastisch gesagt." sagte ich zufrieden.

Schockierend sagte er

" Der war jetzt hart. Was für eine harte Schwester ich habe!"

"Wahrheit nennt man sowas Abi." sagte ich grinsend und gab ihm ein Kuss auf die Wange. Er guckte mich komisch an und sagte ernst.

"Du hast fünf Sekunden Zeit."

Hä? Was redet er?

" Fünf, Vier" zählte er runter.

Jetzt weiß ich was er meinte und rannte schnell die Treppen runter und schon hörte ich die Schritte von Mohamed Abi.

"Warte ab Hexe."rief er hinter mir her.

Im Esszimmer lief ich mehrmals um den Tisch und Abi mir hinter her. Von da aus lief ich ins Wohnzimmer und dort lief ich um die Couch,bis ich nicht mehr konnte.

"Abi ich kann nicht mehr."sagte ich und holte Luft.

"Ich auch nicht" lachte er weiter.

"Und du gehst trainieren?"

"Ja, sieht man an meinen Muskeln."

"Also ich sehe nichts."

"Fang nicht schon wieder an."

"Frieden?"fragte ich lachend.

"Frieden."

Und schon setzten wir uns auf die Couch.

"Abi wo sind Mama, Papa und Amir Abi?"

" Mama und Papa sind glaubig einkaufen und Amir mit seiner Freundin."

"Achso."

Apropos ich muss meine Yenge bald kennlernen.
(Türkisch:Die Frau/Freundin des Bruders).

"Abi tust du mir einen Gefallen?"und guckte ihn mit dem Hundeblick an.

"Gehst du bitte Döner essen mit mir?"

"Komm Fettsack, zieh dich an und dann gehen wir." sagte er lachend.

"Danke Abi" und gab ihm einen Kuss.

In der Dönerbude aßen wir genüsslich unseren Döner mit Ayran. Das tut so gut. Ich liebe Döner, ich könnte es immer essen. Selbst wenn ich krank wäre, könnte ich es essen.

Nachdem essen gingen wir wieder nach Hause. Zuhause begrüßte ich meine Eltern mit einem Kuss auf die Wange.

Der Junge von ASKLies diese Geschichte KOSTENLOS!