Ich konnte nicht mehr weinen. Meine Tränen waren 'leer'. So sehr ich es wollte... es ging nicht.

Irgendwann stand ich kraftlos auf und legte mich ins Bett, schmiss die Decke über mich und drehte mich mit den Rücken zur Tür und dachte über vieles nach z.B. ob meine Eltern nach mir suchen oder wie lange ich hier bleiben müsste. Aber auch darüber ob ich nochmal einem Menschen das Leben nehmen muss. Das wäre wirklich schrecklich. Die Tür gab ein Geräusch von sich und ging langsam auf. Sehr Langsam. Ich schloss meine Augen. "Amy!", es war Niall. "Steh auf!", befahl er mit seiner rauen Stimme. Vorsichtig legte ich die Decke zur Seite und strecke meine Beine aus. Uns trennte jetzt nur noch dieses eine Bett. Besser als nichts, weil ich hatte Angst, große Angst vor Niall. Er hatte sein typisches Grinsen aufgesetzt. Langsam bewegte er seine Beine um das Bett herum. In seiner linken Hand hatte er eine Tüte. Es klapperte da drinn. Ich hatte so große Angst vor ihm und davor was er mit mir vorhatte. Niall stand er vor mir. Ich ging einen Schritt zurück, doch mich erwartete die Wand. Mein Rücken berührte die kalte Wand und ich fing an zu zittern. "Hast du mich vermisst?", raunte er mir gefährlich entgegen. Ich machte nichts, sagte nichts, hatte mich nicht bewegt. Seine Augen waren nicht so schön Blau wie sonst, nein, sie waren schwarz. Schwarz wie die Hölle. Immer näher kam er mir bis er seine Nasenspitze an meine legte. "Niall ich hab Angst", wisperte ich so leise wie ich konnte. Für einen Moment hatten seine Augen einen Blauschimmer angenommen. Ich dachte er würde mich in Ruhe lassen, doch leider nicht. Er drückte mich noch stärker an die Wand. Sein Körper drückte er hart gegen meinen. "Du. gehörst. mir!", hauchte er gegen meine Lippen und sah mir tief in die Augen.

"Nur mir!", Niall begann meinen Hals zu küssen. Er arbeitete sich vor bis zu meinen Lippen aber ich verharrte in meiner Position. "Wenn ich dich küsse erwiderst du verdammt!", er schlug mir in den Bauch. Die Luft blieb mir weg. Sein Schlag war zu fest für mich. Tränen suchten den Weg über meine Wangen. Es waren Schritte vor der Tür zu hören, die immer lauter wurden bis sie im Zimmer angekommen waren. Zayn sah Niall hasserfüllt an und lief auf ihn zu. Niall bemerkte es erst im letzten Moment das noch jemand Auser uns hier war. Ich senkte meinen Kopf erneut um nicht noch eine Faust einkassieren zu müssen. "Sieh mich an Du Miststück!". Zayn Augen funkelten auf und er zog ihn von mir weg. "Nur ich darf sie verletzen klar!?", er schlug ihm ins Gesicht und in den Bauch. Ich glaube das hat er jetzt nicht vorausgesehen. "Verschwinde!", schrie er Niall laut an, der sich auf die Beine quälte und mit der Hand auf dem Bauch aus dem Zimmer verschwand. Zayn sah mich aggressiv an. Sein Blick war so kalt, so böse.

"Was hatte er vor!". "I-ch... e-er....in d-der Tüte.... er h-hatte d-die Tüte dabei", meinte ich stotternd. Er sah zuerst mich, dann die Tüte an. Er hob sie auf und streckte die Hand rein. Zayn zog Messer und Handschellen raus, hielt sie in der Hand und starrte sie an. Die Messer schmiss er durchs Zimmer und lies einen Schrei los. Danach ging er aus dem Zimmer und knallte die Türe zu.

Er hat sie nicht abgesperrt! Ja!
Ich schritt gezielt auf sie zu und sah mich um als ich heraus trat. Meine verweinten Augen nahmen keinerlei Bewegung war also tapste ich langsam und leise zur Treppe. Unten konnte man schreie wahrnehmen. Leise ging ich nach unten. Zum Glück gab die Treppe keinerlei Geräusche von sich, wofür ich dankbar war. Meine Augen fixierten alles was sich auch nur annähernd bewegte.

Neben mir im Gang unten wurde eine Türe geöffnet und einer der fünf Jungs sah mich überrasch an. Louis... In seiner linken Hand hielt er einen Kolzknüppel. Sein grinsen verriet mir das er nichts gutes mit mir vor hatte. Seine Schwarzen Stiefel kamen auf mich zu. "Omg!", flüsterte ich zu mir selber. "Du kannst mich auch Louis nennen", er zwinkerte mir zu und lies die Stange sinken. Ich atmete erleichtert aus. "Hör zu, Zayn hasst es wenn man sich seinen Anforderungen wiedersetzt aber ich mache es trotzdem immer wieder", er lachte leicht. "Komm!", er zeigte mir den Weg in Keller. Ob das so gut war mit ihm mitzugehen? Er will mich doch nur noch tiefer in diesem Haus einsperren und verrotten lassen! Die Treppen in dem Haus sind wohl überall so schmal. Man muss ja mehr Angst vor sowas haben als vor den Jungs. Einmal stolpern und knack - Genick ab.

Wir waren in einem kleinen Raum mit Tischen, Bänken, einem Billiardtisch, einem Kühlschrank und viel mehr. Louis setzte sich in den Sessel neben dem Ofen und klopfte auf seinen Schoß. Er lächelte mich an. Okay er schien einer der normalen hier zu sein. "Setz dich!", er meinte es erst auch wenn er lächelte. Also machte ich das und setzte mich sachte auf seinen Schoß aber so, das ich mit dem Rücken zu seinem Bauch saß. "Also .... Zayn ist der Anführer. Wir anderen sind seine Gehilfen. Ich bin der, der die Opfer von uns ausfündig macht. Liam muss immer Waffen kaufen und die Opfer foltern. Niall ist, wie du bestimmt schon gemert hast, immer der der gerne Spielt. Harry macht mit Zayn den, naja, "besten" Job. -", er stopte kurz. "-Sie beide folten und spielen mit Ihnen bis sie sterben. Ja und Zayn will dich-", Louis wurde von einem
Lachen unterbrochen. Niall kam mit Zayn durch die Tür. Mit nur einem Mal, verzogen sich die lachenden Gesicher der beiden zu einem strengen, als sie mich bei Louis auf dem Schoß sahen. Jetzt packte mich die Angst!

Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!