8 - Harry

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Ich war mit Blut bespritzt, Zayn war mit Blut bespritzt und der Junge lag mit dem Bohrer in Kopf regungslos auf der rot-weiße Liege. Meine Schritte führen mich etwas weiter weg von der Leiche. Was mach ich hier eigentlich?!  Meine Ohren nahmen ein klatschen war. "Für den Anfang nicht schlecht!", raunte Zayn mit kalter Stimme mir entgegen. "D-darf i-ich hi-er rau-us?', wie grausam muss man sein um andere dazu zu zwingen, Menschen umzubringen? "Niall", Zayn rief mach ihm. Kurz danach rüttelte es an der Türklinke und Niall öffnete die sie. Den ersten Blick würdigte er dem toten Jungen. Danach verzog sich sein Mund zu einen Grinsen. "Hätte nicht gedacht das sie es macht". "Sie musste", hauchte Zayn mit jedem Schritt den er mir näher kam. Mich packte die Angst. Niall krallte seine Fingernägel in meine Haut und zerrte mich hinter sich aus dem Zimmer. Am Ende des Flures angekommen, wurde ich in ein anderes achtlos reingeschubst. Niall lachte herzhaft als er den Schlüssel ins Schliss steckte. "Du, kleine?", rief er von der anderen Seite. "Was?", wimmernd rollte ich mich auf dem Boden zusammen. Niall gab mir keine Antwort sondern schlug gegen die Tür und schrie meinen Namen. "Amy!", ein lautes Schnaufen war zu hören. Verunsichert blickte ich zur Tür, doch es rührte sich nichts. "Niall?", flüsternd rollten mir Tränen die Wange runter. Ich will hier weg! "Du bist meins!", er flüsterte diese Worte so leise gegen die Türe das ich es kaum war nahm. "Niall! Komm her verdammt!", einer der Jungs schien ihm wohl zu erwarten. Anschließend ließ er er was vor meiner Tür fallen und verschwand mit einem 'ich bekomm dich schon noch'. Bis jetzt finde ich Niall am schlimmsten von allen. Er ist unheimlich und grausam. Ich wischte mir mit dem Handrücken die Tränen von der Wange und stand auf. Langsam tapste ich durch das Zimmer. Es war hier total gruselig und außerdem wusste ich nicht mal wo ich war. Vielleicht in einer anderen Stadt?

Keine Ahnung.

Knachsend lies ich mich auf das Bett nieder. Es war neu bezogen und groß. Ein weißes Laken war darauf gespannt, der Kissen und Deckenbezug war in einen hellen Blau. Gegenüber vom Bett fand ich einen Spiegel der mich abbildete. "Wie ich aussehe", wummernd lief ich auf ihn zu. Auf meinen Klamotten war Blut und meine Haare waren ganz zerzaust... unter meinen Augen bildete sich sein dunkler Rand. Völlig runtergekommen! Mit der Hand strich ich über den Holzramen des Spiegels. Er war schon alt und die Farbe bröckelte langsam ab. Hier gab es nur ein Fenster was mir den Blick auf eine riesige Wiese ermöglichte. Häuser oder anderes fand ich nicht vor. Ich war also total von der Welt abgeschottet. Irgendwo im Nirgends befand ich mich. Plötzlich rüttelte es an der Tür und die Klinke wurde nach unten gedrückt. Was haben sie jetzt wieder vor mit mir? "Hallo Schnittchen", der Lockenkopf begrüßte mich mit einem frechen Grinsen auf den Lippen. Mir blieb die Stimme weg bei seinem Anblick. Er sah wirklich unheimlich aus. "Komm mit. Wir haben eine Überraschung für dich!", Harry ging mit großen Schritten auf mich zu. "Nein! Bleib weg!", schrie ich mit alles Kraft und lief im Zimmer umher. "Oh nein du kommst schön mit", Harry sprintete hinter mir her. "Nein!", rief ich wieder, doch ich weis irgendwann hat das hier ein Ende und ich müsste machen was sie von mir verlangen. "Amy !", brüllte Harry und versuchte mich zu packen. Aber ich war schneller und sprang auf das Bett. Die Tür! Sie war offen. Harry schien es auch bemerkt zu haben denn er rannte genau wie ich auf sie zu doch ich war schneller und sauste aus dem Zimmer Richtung Haustüre. Leider wurde mir der Weg durch etwas versperrt. Mit einem mal knallte ich gegen die Brust von Niall. "Wen haben wir den da?", bitterböse lachte er während er mich am Arm krallte. Harry tauchte ebenfalls hinter mir auf und lachte böse. "Das wird ein Nachspiel haben!". Niall hielt mir wieder ein Tuch unter die Nase und im nächsten Moment war ich eingeschlafen.

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Ich wachte auf. Aber nicht irgendwo. In einem anderen Zimmer. In den Armen eines Jungen. In den Armen von Harry. Schnell drückte ich mich von ihm weg. "Du hast geweint und dich an... mich gekuschelt", er verzog sein Gesicht zu einer Grimasse. Diesmal war ich die, die nicht redete. Harry starrte mich komisch an. "Warum hast du geweint?", fragte nach er nach. "Ich habe wahrscheinlich nur schlecht geträumt", flüsterte ich sehr leise. Es war fast nur ein pipsen.

"Harry?". "Was?", ihm passte es wahrscheinlich nicht das ich mit ihm redete. "Warum macht ihr sowas?". Er war etwas überfordet mit dieser Frage. Das sah man ihm an. Ruckartig stand er auf und ging aus dem Zimmer. Klein eingemurmelt lag ich im Bett und fragte mich wo er hingegangen sei. Doch meine Frage beantwortete sich ganz von alleine als Harry kam wieder rein kam. Aber er war nicht alleine denn Zayn stand in der Türe. "Du willst antworten!? Die wirst du nicht bekommen!", sauer blickte er in meine Augen und zog seine Lippen zu einem Strich. Zayn warnte mich mit einem drohenden Blick und verschwand dann wieder nach draußen. Harry legte sich mit Abstand wieder neben mich und zockte mit seinem Handy. Mein Blick ging durch das Zimmer. Es war hell, groß und sehr geräumig. Zu meiner Überraschung stand hier nur ein Schrank und ein großes Bett drin. "Harry. Wie bin ich hier her zu dir gekommen?", ich war ziemlich leise.

Er schnaufte aus. "Ich muss auf dich aufpassen!", knurrte er. Wahrscheinlich würde er jetzt lieber mit den Anderen Psychos Menschenleben nehmen. Als Zayn gegangen war, hat er nach den Autoschlüsseln gegriffen und die anderen alle gerufen.

So ein Arsch!

"Ich geh schnell runter und du bleibst hier. Wenn du versuchst abzuhauen, dann kannst du was erleben!", anschließend lief er zur Tür. So langsam machte sich meine Blase bemerkbar und musste auf die Toilette. Oh man, was mach ich jetzt? Sollte ich einfach auf Toilette gehen? Harry wird schon nichts mitbekommen... Meine Füße berührten den kalten Laminat, als ich es wagte aus dem Bett zu steigen. Vorsichtig und leise lief ich zur Türe und öffnete sie. Mein Weg führte den Gang runter. Ich wollte erstmal hier nachsehen ob es eine Toilette im ersten Stock gab. Leise lief ich an der Treppe nach unten vorbei und nahm Geräusche war. Harry unterhielt sich wohl mit jemand anderes. Vielleicht ein Telefonat?

Mir entging die Türe zu meiner Rechten nicht denn sie war leicht geöffnet und ich sah eine Dusche. Vorsichtig ging ich auf die Tür zu und schob sie leicht an. Sie gab leichte Quietschgeräusche von sich doch ich schaffte sie zu schließen bevor es noch jemand bemerkte.

Als ich fertig war, machte ich mich leise auf den Weg zurück zum Schlafzimmer von Harry. Leider bemerkte ich zuspät das Jemand die Treppe hoch kam. Harry! "Hab ich nich-", er wollte los schreien doch ich unterbrach ihn. "Ich musste mal", ich senkte meinen Blick um nicht in seine schwarzen Augen zu blicken. Er nahm meinen Arm. "Heul nicht!", er sah mich mit seine grünen Augen an, als ich hochblickte. Seine änderte Mine änderte sich als ich ihn anlächelte. Mit Schwung hatte er mich hinter sich her gezogen und schmiss mich in das Zimmer wo ich heute Mittag auch drin war. Das Schloss drehte sich rum und ich wusste das ich schon wieder eingesperrt war. Allein. Ich setzte mich auf mein Bett und legte meine Hände auf den Schoß. Eine kleine Träne lief mir über die Wange und tropfte auf meine Hand. "Immer ich!", rief ich selber zu mir. Warum mussten sie mich gefangen nehmen? Langsam rutschte ich vor verzweiflung das Bett runter und setzte mich auf den Boden.

Mit dem Rücken lehnte ich mich an das das Bett, zog meine Beine an meinen Körper und schlung meine Arme herum. Meinen Kopf legte ich an die Knie und weinte, weinte wie noch nie zuvor. "Was hab ich nur getahn das ich bei Ryless sein muss", murmelte ich total fertig zu mit selbst.

Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!