"Du hättest mal dein Gesicht sehen sollen", er lies mich los und lachte. Ich fand das ja nicht so zum lachen. "Hacks bei dir?", ich konnte sowas noch nie leiden. Er hörte auf und schüttelte den Kopf aber immer noch lachend. "Ich denke schon!", ich verschränkte die Arme vor meiner Brust und tippte mit dem Fuß auf den Boden. "Du siehst gerade aus wie meine Mutter", lachte er wieder. Ich stand immer noch so da, doch lange konnte ich es nicht mehr, weil seine Lache einfach zu lustig war.

Also musste ich ebenfalls lachen. Er kam auf mich zu und legte seine Lippen an mein Ohr. Gänsehaut umhüllte mich. "Lass nichts mit dir machen was du nicht willst, du scheinst ein starkes Mädchen zu sein", verwirrt lies er mich mit den komischen Worten stehen. Sein Blick war gesenkt und seine glänzenden Augen verloren etwas an Schimmer. Langsam machte er auf der Ferse kehrt und verabschiedete sich mit einem frechen grinsen und einem Zwinkern. "Ciao", leise redend folgte ich ihm. "Amy", Luke sah mich intensiv an. "Hm?", aufmerksam suchte ich Augenkontakt. Er wandte seinen Blick von mir ab auf den Boden. Er biss auf seiner Lippe rum und machte den Anschein nachzudenken. "Was los Luke?", erkundigte ich mich weiter. Doch dann schüttelt er den Kopf und stieg aus dem Fenster mit den Worten. "Pass auf". Schließlich schloss er das Fenster durch das er gekommen war und verschwand hinter dem Gebüsch.
Was meint er mit -Pass auf-? Ich beschloss mich erstmal duschen zu gehen. Also packte ich meine Sachen und lief ins Bad, zog mich aus und richtete mir im gleichen Moment ein Handtuch zum abtrocknen her. Mit Gänsehaut stieg ich in die Duschwanne und machte das Wasser an. Kreischend sprang ich zur Seite.... das Wasser war so kalt! Den Strahl hielt ich weh von mi und wartete ab bis es warm wurde.
Ich konnte immer beruhigend nachdenken unter dem heißen Wasser. Es war wie ein Rückzugsort für mich. Hier könnte ich Stunden verbringen, wenn meine Haut nicht schrumpeln würde!
Nachdem ich mich gewaschen hatte ging ich raus, trocknete ich mich ab, zog mich an und föhnte meine Haare.
Die Uhr zeigte erse 17.34 Uhr an, also beschloss ich mich vor die Glotze zu setzten. "Josh mach mal die Musik leiser!", schrie ich zu ihm hoch da er schon wieder irgendeine Rockmusik sehr laut auf aufdrehte. "Ai ai Sir!", rief er mir entgegen, Ich grinste. "Daaaanke". Josh kann echt nett sein wenn er will. Im Wohnzimmer angekommen warf ich mich auf die Couch und beanspruchte die Fernbedienung für mich. Ich zippte durch die Kanäle, als ich am Nachrichtenkanal stehen blieb. "Ein weiteres Leich wurde wiedermal gefunden. Sie war an einem Baum, in der Eaststreet mit Dornketten festgebunden. Wie die Polizei ermittelt hat, könnten das nur die Ryless Gangmitglieder gewesen sein. Wir können ihnen nur raten sich nicht Abends alleine rumzutreiben, besonders nicht die jüngeren Kinder.
Die Polizei wird weiter ermitteln und wir sie auf dem Laufenden halten ...

Wie erstarrt saß ich auf der Couch und blickte mit weit aufgerissen Augen in den TV. Krass. Eine Verbrecherstadt.
Omg! Was ist wenn ich dene über den Weg laufe? Was ist wenn ich das nächste Opfer bin? Was wäre -, meine Gedanken nahmen ein Ende, als die Wohnzimmertür aufgerissen wurde. Josh kam mit zwei Jungs rein und setzte sich zu mir auf die Couch. Die beiden Typen hatten gegenüber von Josh und mir platz genommen. "Amy das sind Zayn und Louis. Sie sind Freunde von mir", Josh nahm mir die Fernbedienung weg und hatte auf Prosieben umgeschalten. Es lief 'How I Met Your Mother'. Was fällt ihm ein einfach umzuschalten? Ich wollte jetzt Tv Schaun! "Alles okay?" - "Ja", da ich meinte Wut ihm und seinen Freunden gegenüber nicht zeigen wollte, stand ich auf und war bereit dazu in mein Zimmer zu laufen. "Was ist los mit ihr? Sie zieht voll die Fresse", den Kommentar hätte sich der Typ sparen können!

Die Nachrichten Moderatorin hat mir echt Angst eingejagt mit der Nachricht von der Gang emm wie hieß sie nochmal? Raylie? Rylay? Ryless? Ja ich glaube Ryless. Ja!

Ich schrieb mir den Namen auf ein Blattpapier und legte es auf meinen Schreibtisch. Mir ist so langweilig. "Ja!", rief ich mir selber zu als ich an singen dachte. Ich mochte singen sehr. Leider war alles schief was aus meinem Mund kam aber mir selbst macht das nichts. Also schloss ich mein Handy an meine Anlage an und tippe in YouTube Titanium von David Guetta ein. Ich sang fröhlich mit und räumte nebenbei mein Zimmer etwas auf.

*klopf* *klopf*

"JA!?", schrie ich durch die laute Musik. Meine Tür öffnete sich und der Freund von Josh stand angelehnt im Türramen. Mein Weg führte zur Anlage  um sie leider zu stellen. "Du hast 'ne tolle Stimme", er lächelte mich freundlich an. Ich schmunzelte. "Danke, aber naja ich finde, em das ich es nicht so kann aber ... naja", etwas peinlich berührt setzte ich mich auf mein Bett und machte die Musik komplett aus. "Darf ich reinkommen?", er sah sich um. "Klar", sagte ich schnell. Er zwinkerte mir zu und ging durch mein Zimmer. Ich stand auf und ging zu meinem Fenster. Was möchte er bei mir? Fragend beobachtete ich den runden Feuerball am Himmel. Die Sonne stand am Horizont und leuchtete orange-gelb auf. Plötzlich merkte ich ein leichen Atemhauch in meinem Nacken. Der Typ stand direkt hinter mir. Warum kommt er so nah zu mir. "Ryless?", er hob den Zettel, mit dem Name drauf, in seiner Hand. "J-ja sie waren heute in den Nachrichten", leise und schüchtern wählte ich diese Worte. "Ok", er legte ihn wieder zurück. "Weist du was über sie?", sein Atem strich mein Ohr. Verneinend schüttete den Kopf. "Nein ich wohne erst seit Gestern hier". "Und du hast noch nie was von ihnen gehört? Also auch so nie?". "Nein, du etwa?", ich drehte mich um. Sein Gesicht war meinem dezent nah. "Ja", hauchte er mit seinen Lippen gegen meine. Der Typ hatte schwarzes hochgestyletes Haar, einen leichen Bart, rehbraune Augen, einen Lippenpiercing, einen Brauenpiercing und viele Tattoos. Er sah gefährlich aus. Sehr sogar. "Kommst du auch von hier?", ich stellte die Fragte wohl etwas plötzlich, denn er zog die Brauen überlegend zusammen. Seine Lippen verzogen sich mit einem Mal zu einem breiten und ich meine wirklich breitem Grinsen. Seine Lippen näherten sich meinem Ohr. "Das werde ich dir sagen wenn es so weit ist!", langsam entfernte er
sich wieder von mir. Ein schauer fuhr mir über den Rücken, als er seine Wange mit meiner Streifte. Er verließ das Zimmer, aber nicht bevor er mir nochmal zugezwinkert hatte. Verdutzt stand ich hier in der Ecke und überlegte.

Was heißt 'wenn es so weit ist'?.

Ich glaube nicht das ich den nochmal sehen will.

Aber er mich wahrscheinlich schon.

Und was meine Luke mit 'Lass nichts mit dir machen was du nicht willst, du scheinst ein starkes Mädchen zu sein'

So viele Fragen und das für einen Typen den ich 5 Minuten kenne.

Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!