Kapitel 7-Arschloch

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Am Morgen weckte mich meine Mutter auf und ich merkte, dass Amir noch neben mir schlief, worauf ich anfing zu lächeln. Ich versuchte leise aufzustehen und ging in das Bad, putzte mir die Zähne und wusch mein Gesicht. Da es heute warm war, nahm ich mir eine helle Jeans und noch eine dunkelgrüne Bluse aus dem Schrank und ging mich in Amirs Zimmer umziehen. Ich steckte die Bluse in meine Hose. Die Hose hatte ich unten gekrempelt und meine langen dunkelbraunen Haare machte ich zu einem strengen Pferdeschwanz. Ich tuschte mir ein wenig die Wimpern, sprühte noch mein Parfum auf und fertig war ich.

In der Küche war meine Mutter, wie auch mein Vater. Beide gab ich einen Kuss auf die Wange, zog mir meine weißen kurzen Chucks und meine schwarze Lederjacke an.

„Ciao Mama.Ciao Papa", sagte ich und verließ das Haus.

In der Schule sprach ich Serkan an, da er mir noch was erzählen musste.

„Und erzählst du es mir endlich?", nervte ich ihn schon.

„Es hat Zeit", sagte er ernst.

„Was für Zeit? Wir haben ab nächste Woche Ferien und wie ich dich kenne, wirst du es vergessen", es stimmte, er war sehr vergesslich gewesen.

„Das kann ich nicht vergessen, dafür ist es mir zu wichtig", sagt er und guckte verträumt durch die Gegend.

Hä? Was geht denn bei dem ab? Dem geht es nicht mehr gut, denn Serkan und träumen? Da stimme etwas nicht, ich hätte sogar meine Hand ins Feuer gelegt, so kante ich ihn nicht.

„Sag es mir doch einfach", sagte ich ein wenig laut, ich hasste es, wenn man so ein großes Thater machte.

„Nein!", antwortete mir und lächelte mich provozierend an.

Was du kannst, dass kann ich schon lange und ignorierte ihn. Ich wusste, dass Serkan es hasste wenn man ihn ignoriert. Er pikste mich von der Seite an, was ich jedoch ignorierte.

„Jasmin rede doch. Beleidige mich, verfluche mich egal was, aber rede mit mir."

Ich zog meine Augenbraue hoch und guckte weg.

„Ja, einverstanden, du hast gewonnen. Nach der Schule erzähl ich es dir", gab er nach.

„Dann ist gut", sagte ich und grinste breit.

„Wie die sich freut."

„Lass mich doch.Wenn du nicht wartest, dann wirst du sehen."

„Verstanden, Boss."

„Dann ist ja gut."

In der Pause waren mal wieder Kader und ich zusammen und lachten viel.

„Und Jasmin, hat Serkan schon gesagt,was er sagen wollte?"

„Nein, er wird es mir nach der Schule sagen."

„m..oke.Du rufst mich direkt an verstanden?"

„Verstanden", sagte ich lächelnd.

Den restlichen Tag hatten wir kein Unterricht gemacht, weil keiner sich auf den Unterricht konzentrieren konnte, da es der letzte Tag war. Es klingelte und das hieß Ferien, endlich, wurde mal Zeit.

Am Tor verabschiedete ich mich von meinen Mädchen und wir wünschten uns alle gegenseitig schöne Ferien. Als ich Kader umarmte, hat sie mich wieder daran erinnert, dass ich ihr Bescheid geben soll, was Serkan mir zusagen hatte.

Serkan wartete an der Tischtennisplatte auf mich. Ich ging auf ihn zu und blieb vor ihm stehen. Er wirkte nervös, was mich ebenfalls nervös machte.

„Also...guck du willst es ja unbedingt -", ich unterbrach ihn.

„Komm zum Punkt, Serkan."

„Aber versprich mir,dass sich nichts ändern wird!?", bei dieser Frage wirkt er völlig nervös.

„Ja versprochen"und hob meinen rechten Zeigefinger,wie meinen Mittelfinger nach oben.

„Ich habe", schon wurde er unterbrochen, aber dieses mal nicht von mir, sondern von einem Jungen den ich nicht kannte. Sie begrüßten sich und da es mir zu blöd wurde, ging ich einfach. Ich war schon sauer und wütend. Was könnte es nur sein, was er mir sagen wollte?

„Jasmin warte doch", hörte ich Serkan schreien, ich drehte mich gar nicht um, ignorierte ihn und ging einfach wütend nach Hause.

Der Junge von ASKLies diese Geschichte KOSTENLOS!