Sommerlieb in Taizé

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Es war eine Laue Sommernacht als ich auf der Wiese lag und in den Sternenhimmel schaute. Ich dachte über alles möglich nach Vergangenheit, Zukunft und die Gegenwart und mir viel was auf! Meine Leben galt immer den anderen ich kam immer an zweiter Stelle für jeden war ich gut zum zuhören und ich tat es auch gerne, aber jetzt war Schluss. Ich wollte leben und eine Sommerliebe entdecken.

Dieses Jahr fuhren wir im Sommer nach Taizé und ich wusste das ich meine Teamer vom letzten Jahr wieder sehen würde.Also freute ich mich noch mehr drauf und meine beste Freundin Lisa freute sich genau so. Nach 9 Stunden Bus fahrt hatten wir es geschafft wir waren da. Wir bekamen unseren Platz zugeteilt und bauten unsere Zelte auf. Lisa richtete das Zelt gemütlich ein. Wir machten uns auf dem Weg um die anderen zu suchen die wir letztes Jahr kennen gelernt hatten. Ich umarmte Lisa und sagte wir treffen uns später am Zelt. Mein Freude wuchs mit jedem Meter den ich näher zu den Baracken kam. Und als ich dann endlich um die Ecken bog und die beiden Jungs Frederik und Robin da stehen sah war ich total happy. Wir umarmten uns total herzlich und unterhielten uns kurz bis dir nächsten eintrudelten. Diese begrüßten wir genau so herzlich. Als alle zusammen waren spielten wir Ninja und das Fuß Spiel halt die typischen Taizé spiele. Unsere Gruppe hatte sich für den nächsten Tag um 15:00 Uhr verabredet. Ich ging zum Zelt zurück und wartete dort auf Lisa mittlerweile war es 18:30 und in einer halben Stunde war Messe. Nach dem die Messe war ging wir zum Oyak dort wo alle Jugendliche Abends waren. Ich traf meine Teamer und wir spielten wieder. Irgendwann kam ich mit Robin so richtig ins Gespräch wir standen 2 Stunden so da und unterhielten uns sehr tiefgründig. Am Zelten angekommen ließ ich den Abend noch mal mit Lisa zusammen Revue passieren und irgendwann vielen uns die Augen zu.

Der nächste Morgen begann um 8:00 Uhr wegen der Messe und wir standen um 7:40 auf. Marc unsere Gruppenleiter weckte uns lieb. Lisa brauchte wie immer etwas länger aber das kannten wir ja schon vom letzten Jahr. Wir ging zu Messe und da nach zum Frühstück. Nach dem Frühstück ging wir in unsere Biebelgruppe. Und dann endlich war es 15:00 Uhr. Wir quatschten alle miteinander und tobten. Ich jedoch zog mich zurück und unterhielt mich wieder mit Robin. Man sah die anderen schon Tuscheln aber das war mir egal. Ich mochte es mit ihm zu reden er verstand mich so gut. Wir haben wieder endlos gesprochen. Ich schaute auf die Uhr und erschrak es war schon 18:00 Uhr.Robin sah mich an und fragte ob alles okay wäre? Doch ich schüttelte den Kopf. Ich hab total vergessen das ich um 18:00 Uhr mit Lisa verabredet bin. Sei mir nicht böse aber ich muss los wir können das Gespräch ja morgen um die selbe Zeit an der Quelle fortsetzen ? Ja das ist eine gute Idee, antwortete er mit einem Lächeln. Ich sprang auf und lief los ich kam völlig außer Atem an unserem Zelt an. Lisa hat voll das Schmunzeln im Gesicht, als sie mich so sah. Sie sah mir aber auch an das irgendwas wahr. Denise ich glaube wir müssen mal alleine reden. Ich guckte sie verdattert an warum?, stammelte ich. Hallo man sieht auf hundert Metern das dich was bedrückt, antwortet sie. Nun ja, fuhr ich fort. Ich glaube ich hab mich in Raphael verliebt,sagte ich mit gesenktem Kopf. Wie bitte das ist dein Teamer wobei das auch nicht so schlimm ist wie kommt's ? , fragte sie lachend. Er versteht mich ohne mich komplett zu kennen, er weiß was ich denke und er hört so gut zu, sagte ich mit einem strahlend Ausdruck im Gesicht. Lisa fragte mich den ganzen Abend bis ins haar kleine über ihn aus.

Am nächsten Tag wahr ich Nachmittags mit Robin an der Quelle verabredet. Ich war früher da und legte die Decke schon mal hin und hörte so lange Musik bis er kam. Plötzlich war es so dunkel geworden. Ich schlug die Augen auf und Robin Stand über mir. Ich zuckte kurz machte die Musik aus und begrüßte ihn mit einer Umarmung.

Wir redeten über viele Dinge. Bis wir dann irgendwann auf das Thema Liebe kamen. Ich fragte ihn ob er an so was wie liebe auf den ersten Blick glaubte. Er lachte und sagte ganz ehrlich nicht wirklich zu mindestens ist es mir noch nie passiert. Aber ich glaube an liebe auf den zweiten Blick denn die ist mir schon mal passiert und vor kurzem wieder. Er kommt so nah das sich unsere Lippen fast berührten nur ein cm fehlte und dann küssten wir uns. Es fühlt sich so unglaublich schön an wie er mich im Arm hält. Ich kuschelte mich in seine Arme und wir schauten uns den Sonnen Untergang und reden weiter und küssten.

Die ganze Woche verbrachte ich morgen bis Vormittags mit Lisa und Nachmittags bis Abends mit Robin. Am Abend gingen wir dann alle zum Oyak und hatten immer viel Spaß. Ich merkte wie Lisa es genoss mich so glücklich und verliebt zu sehen. Doch Lisa wurde klar was spätestens morgen Abend auf sie zu kam. Ich realisierte noch nicht das wir morgen Abend schon nach Hause fuhren. Ich glaube wir wollten es auch nicht realisieren. Wir genossen den Abend und ich verlor kein Gedanke daran was morgen passieren würde.

Der nächste Morgen kam.Als wir zu Kirche ging waren wir ziemlich träge und sprachen nicht viel. Kurz nach der Kirche hatten wir Besprechung mit Marc und den anderen aus der Zelt Gruppe. Erst während dem Gespräch wurde mir klar das wir heute nach Hause fuhren und ich Robin erst in der Herbst Ferien wieder sehen würde. Ich schluckte die Tränen runter die mir in die Augen stiegen, doch Lisa bemerkte das ich nicht bei der Sache war. Nach der Besprechung bauten wir die Zelte ab und brachten unsere Sachen zum Bus und reservierten Sitzplätze. Während dessen sagt ich zur Lisa ich gehe den restlichen Tag Robin aus dem weg besonders heute Abend. Lisa verstand mich und drückte mich. Ich bin für dich da Süße das weißt du doch, flüsterte sie mir trösteten ins Ohr. Ach ja und falls du ihn siehst und er fragt warum ich ihm aus dem Weg gehe sag ihm die Wahrheit das ich schreckliche weinen würde wenn ich ihn sehe wegen dem Abschied heut Abend entgegnete ich ihr. Sie nickte und ging aus dem Bus ich folgte ihr. Am Abend wahr die Lichtermesse die schönste Messe die ich kenne. Die ganze Kirch leuchtete so schön hell, doch irgendwie machte mich das nur traurig weil ich wusste das wir in weniger als 2:30h Stunden los fahren würden. Nach der Messe wollte ich noch schnell meine Jacke aus dem Bus holen und dann noch ein wenig zum Oyak. Grade als ich den Berg runter kam sagte Lisa zu mir er ist da. Ich schaute auf Wo? Sie zeigte Grade aus. Er schaute rüber und ich senkte den Kopf wir ging an ihm vorbei und er hielt mich fest und sagte ignoriere mich nicht das macht es nur noch schlimmer. Ich bemühte mich nicht zu weinen. Ja mag sein aber ich dachte so wäre es einfacher ist aber auch nicht, sagte ich traurig. Er spürte wie ich zitterte ist dir kalt, fragte er? Ja ich war Grade auf dem weg zum Bus um meine Dicke Jacke zu holen, antwortete ich schnatternd. Er drückte mir ein Kuss auf den Mund und ließ mich los. Ich geh schnell meine Jacke holen bis gleich, rief ich. Wenn ich dann noch da bin, rief er zurück. Schnell huschte ich in den Bus holte meine Jacke und zog sie an als ich raus kam lief mir Tränen über die Wangen einfach weil der Abschied immer näher rückte. Er fuhr früher als wir los das machte es noch unerträglicher. Lisa stand noch im Bus und sah mich weinen sie kam raus und drückte mich. Ich weinte mehr. Geh rein hol deine Jacke sagte ich bevor der Bus wieder zu macht. Nun stand ich alleine da und hörte auf ein mal ne Stimme sagen warte mal eben und von hinten nahm mich Robin im den Arm und küsste mich. Hör auf zu weinen sagte er. Okay okay sagte ich schluchzend. Wir sehen uns doch wieder,spätestens in den Herbstferien sagte er.Aber bis da hin ist ja noch sooo lang sagte ich traurig. Die Zeit vergeht wie im Flug Glaub mir sagte er und drückt mich feste an sich. Ich lächelte und frage wo steht euer Bus ? Ganz hinten der aller letzte ich muss jetzt da auch hin, sagte er mit ein Schwall Trauer in seiner Stimme. Ich begleite dich und werde dir noch winken du sitzt doch bestimmt an der Seite wo die Mauer ist oder?, fragte ich mit Begeisterung. Ja aber das wirst du nich tun geh zum Oyak...Ich unterbrach ihn falsch das werde ich tun denn sonst dreh ich durch sagte ich überzeugend. Na gut sagte er lachend. Ich verabschiedete mich von allen Titoler die ich kannte und dann von meinem Schatz. Mir liefen noch mal Tränchen über die Wange als wir uns küssten als würde es nie enden so standen wir da und dann ließ er mich los und stieg ein. Ich machte mich auf dem Weg zur Mauer und setzte mich drauf. Wenige Minuten später waren alle drinnen und der Bus fuhr los. Ich sah ihn und winkte ihm zu. Als ich den Bus nicht mehr sah sprang ich auf und lief zur Lisa die bei Annabelle, Marc ,Anne, Timon usw. stand sie sah das ich am Weinen war und nahm mich in den Arm und tröstete mich. Und sagte morgen früh geht es dir schon besser.Bald fuhren auch wir los und ich war vom weinen so erschöpft das ich schnell schlief.

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