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Pen Your Pride

kapitel 7 - Aufklährung-

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Man, wieso musste er mich sehen? Warum bin ich eingestiegen?

Er hielt mein Gesicht und schaute mir in die Augen. Seine intensiv blauen Augen durchbohrten meine.

Meine Tränen waren nicht zu stoppen und mein Herz raste.

"Meliha sag es jetzt, was ist passiert?"

"Mehmet, mei-meine Eltern wollten, dass ich mit einen Jungen heirate..."

Er schaute mich mit einem nachdenklichen und wütenden Blick an.

"Wirst du nicht"

" Was soll ich den machen?"

"pack deine Koffer, du ziehst zu mir ein"

Ich schüttelte den Kopf.

"Ich kann das nicht"

"Meliha, liebst du mich etwa nicht? Willst du mit einem fremden Mann heiraten?!"

"Nein!"

"Dann pack gleich deine Sachen ich hol dich morgen ab."

"ich weiß nicht..."

"Meliha..."

"ich überlege es mir"

"Du musst! Ich will dich nicht verlieren..."

"Mehmet, das ist nicht so leicht!"

"In so einer Situation schon!"

Omg, er ist so süß.

Wir gingen wieder in den Wagen und er fuhr mich nach Hause. Als ich ausstieg rufte er meinen Namen. Ich drehte mich um.

"Meliha, vergiss nicht ich hol dich morgen ab."

"ehh ok."

Er fuhr los. Ich war mir nicht sicher, ob ich bei ihm einziehen soll oder nicht. Schließlich sind wir nicht verheiratet oder so. Als ich die Tür öffnete bekam ich erstmal den Geruch von Bier und Zigarette in die Nase. Ich könnte kotzen.Jeden Tag, immer wenn ich die Tür öffnete schlug mir dieser Geruch ins Gesicht.

Ich legte meine Tüten in meinem Zimmer und öffnete die Fenster.

Meine Mutter war nicht da und das Vieh... hmm den hatte ich noch nicht gesehen, aber da sein Geruch ja bis zur Tür reichte, war er anscheind zu Hause.

Als ich mir was aufs Brot schmierte hörte ich stampfende Füße auf mich zu kommen. Es war das Vieh, was sehr aggressiv war. Er kam auf mich zu und gab mir eine heftige Backpfeife. Ouch das tat weh. Ich hielt die Stelle fest und sah zu ihm hoch. Er atmete stark und war rot.

"Ich habe gesagt, dass er nicht gut für dich ist!"schrie er.

"und außerdem wirst du bald heiraten!"

Anscheinend hat er gesehen wie ich aus Mehmet's Wagen ausgestiegen bin. Er nahm meine Hand sehr fest und steckte einen Ehering dran. Aber er lies meine Hand immernoch nicht los. Mir kam eine Trãne vor Schmerz und Trauer.

"lass los..." flüsterte ich.

"Sag mir, dass du ab jetzt auf mich hören wirst!"

Ich dachte nach. Da meine Hand sehr schmertzte stimmte ich zu und er lies los. Ich sah ihm wütend in die Augen. Dann rannte ich in meinem Zimmer und schloss ab.

Ok,obwohl ich nicht bei Mehmet einziehen wollte, war es mir viel lieber bei ihm zu wohnen, als mit diesem Vieh unter einem Dach zu leben. Außerdem will ich keinen Jungen heiraten, den ich weder kenne noch liebe. Ich schaute meinen Handgelenk an, es war blau. Er hatte echt fest meine Hand gehalten. Das darf Mehmet nicht sehen.

Ich stand auf, wusch meine Tränen vom Gesicht und holte meinen Koffer. Ich packte soviel wie es geht von meinen Klamotten ein und noch das nötigste. Ab und zu kamen mir die Tränen, aber das ist das beste.

Dann ging ich duschen und legte mich ins Bett. Ich konnte garnicht schlafen. Es war 3 uhr nachtd und ich welzte mich mit Tränen in den Augen im Bett herum.

Mehmet ging mir nicht aus den Kopf. Ja ich liebe ihn, aber ist das nicht zu schnell? Was ist mit meiner Mutter? Kommt sie ohne mich klar? Ach ja, sie wollte ja auch, dass ich heirate... Ich hatte den Ehering noch an meinem Finger. Ich schaute es an und mir kam eine Träne. Ich will nicht den Jungen heiraten... Egal ich gehe morgen. Wahrscheinlich war dies meine letzte Nacht auf dem Bett. Ich schloss meine Augen und hielt die Kette von Mehmet. So schlief ich ein.

Am nächsten Tag machte ich mich bereit. Meine Hände zitterten vor Aufregung. Mutter und das Vieh waren nicht zuHause, zu meinem Glück aber ich hatte so ein komisches Gefühl. Meine Mutter sah ich seit vorgestern nicht und den Vieh seit gestern Nacht. Hoffentlich ist nichts passiert. Ich zog mir eine schwarze Jegginshose meine Vans, einen Hollisterpulli, eine lange Halskette und Ohrringe an. Glättete meine Haare und aß etwas.

Als ich abgewaschen hatte war es 9 uhr. Gleich müsstecer da sein. Ich spürte wie meine Hände zitterten und meine Beine leicht auch.

Jetzt klingelte es. Ich nahm meinen Koffer und öffnete die Tür.

Es war nicht Mehmet sondern ein Polizist. Sein Gesicht zeigte Trauer und Enttäuschung. Ich lies meinen Koffer fallen. Ich hatte schon schlimmes geahnt. Mit Tränen in den Augen stand ich da. Im Hintergrund sah ich jetzt Mehmet in seinem Auto der mich fragend anschaute.

"Sind sie Meliha?" fragte der Polizist.

"J-Jaa?" stotterte ich.

" Ihre Eltern...

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