Zwölfter Brief

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Lieber Ben ,

diese Glücklichkeit die ich in letzter Zeit gespürt hatte.  Sie ist weg. Einfach verschwunden.  Und zurück bleibt wieder das dunkle Nichts. Ben , ich habe Angst.  Angst das ich das wirklich mache. Angst das ich wirklich gehe. Aber eigentlich will ich doch gehen. Wieso erkenne ich nicht mehr was richtig oder falsch ist ? Wieso sehe ich keinen Unterschied von gut zu böse ? Wieso macht nichts mehr Sinn?  Ich war schon lange nicht mehr im Recorder. Ich kann da einfach nicht hin. Wahrscheinlich würde da die Vernunft siegen. Es ist alles so dunkle. So schwarz und trist.  Es zerrt mich zu Boden.  Zwingt mich in die Knie. Kein lied kann mich retten. Kein Ton der Musik mir helfen.  Da ist dieser Krieg in mir. dieses ewige hin und her. Das rauf und runter . Das hoch und das tief. das ja und das nein. Und wieder viel zu viele Fragen.  So viele Fragen das ich das Gefühl habe mein Kopf würde gleich explodieren.Ben, du bist der einzige.

Alles Liebe

Jailyn

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