'Du bist echt das allerletzte'

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Als er zu verstehen scheint, was ich meine sieht er mich geschockt an und weicht ein paar Schritte zurück.

'Denkst du wirklich ich tue dir was? Wenn ich dich mag? Denkst du ich knalle wahrlos Leute ab, nur weil sie mich nerven? Denkst du ich bin eine Serienmörderin? Dann teuscht du dich. Ich habe noch nie einen Menschen getötet, zumindestens keinen der noch nie etwas schlimmes getan hat! DENKST DU SO VON MIR? Nur weil ich ab und an Drogen nehme, mit einer Waffe umgehen kann und mich zu währen weiß, das ich böse bin? Vielleicht bin ich nicht gerade die netteste, liebste und freundlichste aber wenn ich töte, dann sind meine Opfer die Menschen, die es verdient haben, die die Menschen töten nur, weil sie ihnen auf den Piss gehen.

Ich dacht wirklich ich könnte es dir anvertrauen, dass ich nicht grad die normalste bin, aber wenn du sofort so reagierst, dann vergiss einfach was ich gesagt habe.'

Ich gehe nach draußen um frische Luft zu schnappen und setze mich auf eine Bank am Bürgersteig. Ich starre in den Sternenhimmel und merke wie sich nach 5 Minuten jemand neben mich setzt.

'Es ist kalt, nimm meine Jacke', sagt mein Bruder und gibt mir seine Jacke. Ich hänge sie mir über die Schultern und lehne mich an seine Brust, worauf hin er mich in den Arm nimmt.

'Wieso versteht keiner, dass wir nicht die lieben, braven Kinder sind? Sind wir denn so schlimm? So schlimm, dass man sofort Angst vor uns haben muss?'

Ich merke gar nicht das ich weine, bis ich merke wie Will mir eine Träne wegwischt.

'Nein, so schlimm sind wir nicht. Ja, vielleicht töten wir Menschen, aber das ja nicht grundlos. Aber wir haben es uns so ausgesucht.

Einmal Shadow, immer Shadow, hm?!?'

Wir sitzen noch eine Weile dort, bis die anderen rauskommen. Ich sehe Robin mit traurigem Blick an. Es hat mich echt verletzt wie er reagiert hat, ich habe ihm doch nichts getan.

Er erwiedert meinen Blick nicht sondern sieht auf den Boden. Es macht mich schon etwas wütend, das er jetzt nichtmal den Mut hat mir in die Augen zusehen. Aber sollte ich ihm deshalb meine aggressive Seite an den Hals hetzen? Damit würde ich ihn nur noch mehr verschrecken.

Aber wie es halt ist, die perfekten Jungs, sind immer die, für die man nicht perfekt genug ist.

Sie begleiten uns noch bis zum Hotel. Als ich mit den anderen rein gehen will, werde ich zurück gezogen und gegen eine Wand gedrückt. Ich sehe in die grünen Augen von Robin, sie passen perfekt zu seinen blonden, gestylten Haaren.

'Wie wäre es wenn wir das vergessen und einfach etwas... Spaß haben? Du und Ich?'

DAS IST DOCH NICHT SEIN ERNST!

Ich versetze ihm einen Schlag ins Gesicht und einen Tritt in den Magen. Als er vor mir auf dem Boden liegt, spucke ich direkt neben ihn.

'Du bist echt das allerletzte, komm mir nie wieder unter die Augen oder ich schwöre dir es bleibt nicht nur bei ein paar Schlägen!'

Badgirl vs. BadboyLies diese Geschichte KOSTENLOS!