Kapitel 6-Der Teddybär

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Unter «Mein Prinz» war Amir gespeichert. Ich hab ihn so gespeichert, weil er mein Prinz und es die Bedeutung seines Namens war. Er schrieb mir, dass es ihm Leid täte, dass er es nicht so gemeint hat und er mich liebt. Er hat es schon persönlich versucht, doch ich ignorierte ihn immer und per Chat hatte ich dasselbe getan.

Es tat mir schon leid, dass ich so zu meinem Bruder war, aber ich war schon enttäuscht von ihm.

Ich ging in die Küche zu meiner Mama, die schon am kochen war. Ich hatte mich an den Tisch gesetzt und meine Mutter fragte mich, wie die Schule gewesen sei und ich meinte, wie immer langweilig.

„Mama die alte Freundin von dir, hat sie Kinder?"

„Natürlich hat Özlem Kinder. Sie hat einen älteren Sohn, der jetzt 23 Jahre alt sein müsste, einen anderen Sohn, der 18 ist und eine Tochter, die jetzt 17 ist", erzählte sie mir.

„Achso und weißt du schon, wann wir fahren?'

„Ja, ich habe Özlem gesagt, dass wir Dienstag kommen werden. Jasmin, deck mal bitte den Tisch", forderte meine Mutter mich auf.

Ich deckte den Tisch und rief dann meinen Vater und Mohamed. Amir war nicht zu Hause, bestimmt bei seiner Freundin. Am Esstisch erzählten alle von ihrem Tag, was üblich ist bei uns. Nach dem Essen, räumten meine Mutter und ich den Tisch ab und machten daraufhin Tee.

Den brachten wir in das Wohnzimmer mit etwas Gebäck.. Dort lachten wir über die alten Zeiten zusammen, jedoch fehlte Amir.

Später wenn er zu Hause ist, werde ich mit ihm reden. Mein Vater guckte Nachrichten und ich ging in mein Zimmer. Dort zog ich mir mein Pyjama an und legte mich in mein Bett und hörte Musik. Gerade als ich meine Augen geschlossen hatte, hörte ich wie meine Zimmertür auf gemacht worden ist. Ich guckte zu der Tür und sah einen sehr großen, braunen Teddybär. Wie süß, so einen großen wollte ich schon immer mal haben. Ich grinste über das ganze Gesicht. Amir kam rein und lächelte.

„Prinzessin, es tut mir leid. Es kam falsch rüber, so hab ich das nicht so gemeint", sprach er sofort.

Ich unterbrach ihn, „Amir, egal jetzt vergessen wir das und gib mir den Teddybär", sagte ich glücklich.

„Freut sie sich über den Teddy mehr, als über mich", lachte er nun.

Ich gab ihm einen Kuss auf die Wange und nahm mir den Teddy.

„Danke Amir, ich wollte schon immer so einen" schwärmte ich.

„Ich weiß halt was die Frauen wollen", gab er arrogant von sich.

Ich zog meine linke Augenbraue nach oben uns sagte „Aha".

„Komm her Prinzessin", und gab mir einen Kuss auf die Stirn.

„Alles vergessen?"

„Alles vergessen Bruderherz", sagte ich glücklich.

„Wo warst du heute?"

„Ich musste einen Teddy für dich finden, dies war nicht einfach", rechtfertigt er sich.

„Wie süß. Hast du Hunger?"

„Nein Prinzessin, hab Döner gegessen."

„Achso, Amir?"

„Ja Prinzessin?"

„Könntest du heute bei mir schlafen?" und guckte ihn mit meinem Hundeblick an, da kann er einfach nicht nein sagen, konnte er generell bei mir nie.

„Wenn es der Wunsch meiner Prinzessin ist, dann gerne. Davor gehe ich duschen und mich umziehen oke?"

„Einverstanden."

Er gab mir einen Kuss und ging aus meinen Zimmer. Ich ging in das Bad und putzte mir die Zähne und ging wieder in mein Zimmer.Ich lief auf mein Bett zu und wartete auf Amir. Kurz darauf kam er und legte sich neben mich.

'Gute Nacht Prinzessin'

„Gute Nacht Amir", sagte ich und kuschelte mich an seine harte Brust.

Der Junge von ASKLies diese Geschichte KOSTENLOS!