"Wach auf Hannah!", rief mein großer Bruder Kayden und zog mir meine Bettdecke weg. " Nur noch ein paar Minuten", murmelte ich und kuschelte mich in mein Bett. Das sah Kayden aber anders und sagte:" Willst du etwa gleich am ersten Schultag in einer neuen Schule zu spät kommen?" Da hatte er auch wieder Recht. Ich hasse es zu spät zu kommen, denn immer wenn du in die Klasse kommst gucken dich alle an, als hättest du deine Hose vergessen anzuziehen. Also stand ich mühsam auf, ging ins Bad, duschte und putzte meine Zähne. Danach ging ich in mein Zimmer zurück zog mir eine Röhrenjeans, ein Top und eine Jacke an. Dann trug ich etwas Kajal und Wimperntusche auf, bürstete meine blonden Haare, die mir etwas über die Schultern gehen, schnappte mir meine Schultasche und lief nach unten. Dort saßen mein Dad, meine Mum und mein Bruder Kayden. Ich setzte mich zu ihnen und machte mir schnell ein Müsli. Meine Eltern arbeiten beide als Anwälte. Sie hatten ihre eigene Kanzlei in der Stadt gegründet. Einer der Gründe, warum wir von Berlin Mitte, etwas außerhalb von Berlin ein Haus gekauft  und meine Eltern ein paar Straßen weiter ihre Kanzlei aufgemacht hatten. Im Zentrum von Berlin war es unmöglich ein Haus zu kaufen geschweige denn eines zu finden. Außerdem fanden meine Eltern es in der Stadt zu laut.  Ich finde dieses Haus in dem wir jetzt wohnen auch sehr viel schöner als die Wohnung in der wir früher gelebt haben. Hier habe ich einfach viel mehr Platz und ein größeres Zimmer. Ich erschrak als ich auf die Uhr sah, es ist schon viertel vor acht. Ich brauche mindestens 10 Minuten bis zur Schule, die um acht beginnt. " Wir müssen los!" Wir verabschiedeten uns von unseren Eltern und machten uns zu Fuß auf den Weg zur Schule. „Bist du nervös?", fragte mich Kayden."Ein bisschen. Und du?", gab ich zu. „Nein, eigentlich bin ich nicht aufgeregt." Der Glückliche. Eigentlich war es die Untertreibung des Jahrhunderts, ich war nicht nur ein bisschen nervös, sondern ich hatte das Gefühl ,dass ich mir gleich in die Hose mache. Als wir an der Schule ankamen, verabschiedeten wir uns, da mein Bruder in die 11. Klasse ging und ich in die zehnte. Ich kramte meine Stundenplan und eine Karte raus, in der alle Klassenräume eigezeichnet waren. Diese Sachen hatte ich mit der Post zugeschickt bekommen. Ich gehe in die Klasse 10c und mein erstes Fach ist heute Mathe. Na super! Ich hasse Mathe, denn ich kann es nicht und finde es einfach sinnlos. Englisch dagegen fand ich sehr viel besser und nützlicher. Also mache ich mich auf den Weg zu meinem Klassenzimmer. Als ich gerade um eine Ecke bog, stieß ich mit einem Jungen zusammen, der es wohl sehr eilig hatte. Ich fiel hin und meine Schulbücher lagen auf dem Boden verstreut. „Kannst du nicht aufpassen?!" schnauzte mich der Junge an. Er war groß, hatte braune Haare und blaue Augen. Nebenbei sah er ziemlich gut aus. Das war ja wieder klar. Typisch für so einen möchtegern BadBoy. Bevor ich was sagen konnte lief er schon weiter. So ein Idiot, dachte ich mir. Er hätte ja auch besser aufpassen können! Ich sammelte meine Bücher ein und eilte zum Klassenzimmer. Der Lehrer war zum Glück noch nicht da. Ich sah mich um und entdeckte Gruppe von Mädchen. So  entschloss ich mich zu ihnen zu gehen und mich ihnen vorzustellen. „Hey, ich bin Hannah. Bin neu hier hergezogen."Ein Mädchen mit lange braunen Haare antwortete mir: „Hey, ich bin Amelie. Aber du kannst mich Amy nennen. Das sind Emily und Jenny." Sie zeigte auf die beiden anderen Mädchen. Emily hat schwarze Haare und Jenny hell-braune Haare. Wir unterhielten uns noch kurz. Dann kam auch schon der Mathelehrer rein, der gleichzeitig auch unser Klassenlehrer ist. Er sagte, dass ich mich doch kurz vorstellen sollte. Also stellte ich mich vor die Klasse und erzählte: „ Ich bin Hannah, bin 16 Jahre alt und bin von Berlin Mitte hierher gezogen. Ich habe einen großen Bruder und meine Eltern arbeiten als Anwälte." Danach sagte der Lehrer, dass ich mich doch neben Amy setzten sollte. Nach Mathe hatte ich noch Deutsch, Englisch, Sozialkunde und Erdkunde. Zu meinem Pech habe ich montags nachmittags Unterricht, also machte ich mich mit Amy, Emily und Jenny, die mir zum Glück anboten mit ihnen zu gehen, auf den Weg zur Mensa. Ich kaufte mir eine Portion Pommes mit Salat und eine Cola. Wir suchten uns einen Platz in der viel zu überfüllten Kantine. Als wir endlich einen gefunden hatten aßen wir in Rekordzeit unser Essen und eilten dann zur nächsten Unterrichtsstunde. Um 4 Uhr hatte ich diesen Tag endlich überstanden und machte mich auf den Weg nach Hause. Als ich die Haustür aufschloss saß meine Mutter im Wohnzimmer und las. „Hey, Mama.", begrüßte ich sie. „Wieso bist du schon zu Hause?", fragte ich sie. „Hey, Schatz. Na wie war die Schule? Hast du schon Freunde gefunden? Wie sind die Lehrer? Ach weißt du mir ging es nicht so gut. Da bin ich früher nach Hause gegangen." „ Schule war ok. Ja, ich habe ein paar Mädchen kennen gelernt, die ganz nett sind und auch in meine Klasse gehen. Die Lehrer sind auch ganz ok. Wann kommt Kayden nach Hause?" „Na dann ist es ja gut. Kayden kommt erst gegen acht Uhr, er hat bis fünf Uhr Schule und möchte danach etwas mit Jungs unternehmen, mit denen er Kurse hat." Ich ging in mein Zimmer du versuchte zu lernen. Dann duschte ich, zog mir eine Jogginghose und ein Top an und kochte Abendessen. Es gab Spagetti mit Hackfleischsoße. Meine Familie saß am Tisch und wir aßen zusammen. Kayden und ich erzählten etwas aus der Schule und meine Eltern, wie ihr Tag war. Nach dem Essen räumte ich das Geschirr in die Küche, wusch es ab und ging hoch in mein Zimmer. Ich schmiss mich auf mein Bett und nahm mir meinen Laptop. Ich sah, dass ich drei neue Freundschaftsanfragen auf Facebook habe. Von Amy, Jenny und Emily, ich nahm sie an und ging dann ins Bad. Nachdem ich mich fertig gemacht habe las ich noch etwas und schlief dann ein.

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