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Kapitel 5-Er hat eine Freundin?

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Warum war er so nervös? Soviele Theorien stellte ich auf, doch keine war realistisch gewesen, weshalb ich ihn einfach ansprach.

„Amir?", sprach ich seinen schönen Namen aus.

„Ja, Prinzessin?"

„Das soll nicht böse klingen, aber was willst du?", fragte ich ihn direkt.

„Meine jüngere Schwester will mich nicht bei sich haben, wenn es so ist", sagte er gespielt traurig und ging Richtung Tür.

„Ach Amir, so meinte ich das nicht", sagte ich und ging zu ihm, gab ihm einen Kuss auf die Wange und setzen uns auf mein großes Bett.

„Ich weiß doch Prinzessin", fing er an zu lachen.

„Also, hab ich etwas schlimmes gemacht oder so etwas ähnliches?"

„Wie du sofort Panik kriegst. Darf ich meine Prinzessin nicht in ihr Bett bringen?", lachte er weiter.

„Natürlich, aber ehrlich gesagt, dass machst du selten und dazu wirkst du nervös", sagte ich.

„Also ich wollte dir sagen, dass ich eine Freundin habe", weiter kam er nicht, weil ich ihn unterbrach.

„Was Freundin? Wie lange? Warum sagst du mir das erst jetzt? Was für eine Landsfrau ist sie? Wie heißt sie?", stellte ich ihn hunderte von Fragen.

„Hol mal Luft. Also sie heißt Amina und ist Marokkanerin. Wir sind seit einem Jahr zusammen. Also der Grund warum ich dir das erzähle ist", und schon wieder unterbrach ich ihn.

„Weil ich deine Schwester bin?!'", dass war keine Frage, eher eine Feststellung, die ich ein wenig lauter sagte.

„Naja, auch. Der eigentliche Grund ist, dass sie dich kennenlernen möchte", sagte er den wahren Grund.

Das war ein Schlag ins Gesicht. Er würde es mir nicht jetzt sagen, also in diesem Moment, wenn seine Freundin mich nicht kennenlernen wollen würde?! Krass. Ich war enttäuscht, sauer und das viel wichtigere, traurig, einfach nur traurig.

„Achsoo so ist es. Nur weil sie mich kennenlernen möchte, erzählst du mir von deiner Freundin? Wenn es so ist, möchte ich sie nicht kennenlernen und jetzt kannst du mein Zimmer verlassen. Ich will dich nicht sehen und Ciao", sagte ich etwas lauter, jedoch konnte man hören, wie enttäuscht ich von ihm war.

„Prinzessin", weiter kam er nicht.

„Aufeinmal Prinzessin? Verlass sofort mein Zimmer", schrie ich jetzt schon.

Ich sah ihn an, dass er traurig war, was mich jedoch nicht besonders interessierte. Und schon hatte er mein Zimmer verlassen. Ich legte mich in mein Bett und dachte über die Sache mit Amir und seiner Freundin nach. Wie hieß sie gleich? Stimmt Amina. Das erklärt sein Verhalten. Er war oft an seinem Handy, wenn er nicht geschrieben hat, dann hat er telefoniert, aber nie hat er neben mir telefoniert. Dies hat mich gewundert, aber nicht wirklich interessiert. Mit den Gedanken schlief ich ein. Am morgen weckte mich meine Mama um sieben Uhr auf. Ich ging in das Bad, putzte mir die Zähne und wusch mir mein Gesicht. In meinem Zimmer guckte ich aus dem Fenster und wollte wissen, wie das Wetter ist.Da die Sonne schien nahm ich mir eine schwarze Hose, die ich unten ein wenig krempelte und einem schönen Oberteil. Meine Haare ließ ich hinter meinen Rücken fallen, ich tuschte mir die Wimpern, Parfum darauf und fertig war ich. In der Küche war meine Mama und Amir am Tisch. Ich gab ihr einen Kuss auf die Wange und Amir hab ich komisch angesehen und mich dann hingesetzt. Ich merkte wie er mich beobachtet.

„Mama, haben wir noch diese fertig Pfannkuchen?"

"Ja, im Kühlschrank", beantwortete sie meine gestellte Frage.

Ich ging zum Kühlschrank nahm mir die Packung raus, wo die Pfannkuchen drinnen waren und legte sie auf einen Teller. Den Teller stellte ich in die Mikrowelle. Nach einer Minute hörte ich das Geräusch «Pip» und holte dann den Teller raus.

Als ich zu ende gegessen hatte, merkte ich, dass ich nicht lange habe, deshalb zog ich mir schnell meine Lederjacke und meine schwarzen kurzen Chucks an. Amir merkte das ich spät dran war und fragte mich

„Soll ich dich fahren?"

„Nein, verzichte", und ging aus dem Haus.

Ich war zur Schule gerannt, damit ich pünktlich war. Gerade als ich die Klasse betrat, klingelte es zu der Stunde. Da der Lehrer noch nicht da war, ging ich zu meinen Mädels und begrüßte sie.

„Wo ist Dalila?", fragte ich.

„Die schwänzt mal wieder", antwortete mir Ruken.

"Fährt ihr in den Ferien weg?", fragte Heloo.

"Ja, Kader und ich besuchen unsere Tante in Bremen", beantwortete Ruken ihre Frage.

„Ich fahre mit meiner Mutter zu einer alten Freundin von ihr", sagte ich und fragte Helo noch '"Und du?"

„Ich bin in der Türkei", lachte sie süß.

"Achso."

Schon kam der Lehrer. In der Schule war nichts besonderes passiert. Zuhause gab ich meiner Mama einen Kuss und sagte ihr, dass ich Hausaufgaben machen musste. Fertig damit, ging ich auf 'WhatsAp' und beantwortete allen Nachrichten, die ich bekam, außer von meinem Kontakt «Mein Prinz».

Der Junge von ASKLies diese Geschichte KOSTENLOS!