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Kapitel 3-Neue Sitzordnung

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Meine Lehrerin zog nacheinander die Namen, Kader saß neben Emre, Helo, da war der Spitzname von Helin, saß neben Imad, Dalila saß vor mir neben Michelle, Ruken neben Kaan und ich neben Serkan.

Das Beste war, dass ich genau da saß, wo ich auch sitzen wollte, was ein Glück ich hatte. Es ist kein Problem, dass ich neben Serkan saß, denn ich verstand mich sehr gut mit ihm. Generell verstand sich der Kurs gut.

Die Lehrerin erzählte vorne von etwas, jedoch hörte ihr keiner zu. Ich drehte mein Kopf sofort zu Serkan und lächelte ihn hinterhältig an.

„Was guckst du so?", fragte er lachend.

„Verboten?", provozierte ich ihn gerne mal, was sehr einfach bei ihm war,

„Ja, nicht jeder darf meine Schönheit betrachten.', sagte er gespielt eingebildet und wurde dann ernst.

Ich fand Serkan korrekt, aber nicht so hübsch, durchschnittlich halt. Er war 19, hatte hellbraune Haare, wie hellbraune Augen, jedoch war er gebräunt, was ich sehr an Leute liebte.

„Welche Schönheit? Egal jetzt, du musst mir noch was sagen", forderte ich ihn lachend auf.

„Hä, was denn?", war er ganz verwirrt, während er seine Augenbrauen zusammen zog.

„Tu nicht einen auf ahnungslos, Serkan", wurde ich nun ernst.

Er fing an zu grinsen und meinte, „Alles mit der Zeit."

Ich zog meine rechte Augenbraue nach oben und hörte meiner Lehrerin zu. Endlich klingelte es zur Pause. Dalila, Helo und Ruken gingen in die Kantine, Kader und ich blieben draußen, da es drinnen zu warm war.

„Und Jasmin,wie läuft es mit Cihan?", fragte sie mich lachend, da sie immer Witze über ihn machte.

Cihan, das war der ASK-Junge. Ich guckte sie mit meinem was-willst-du-Blick an und sie fing an zulachen.

Und da musste ich auch anfangen zulachen. Bei Kader und mir war es so, wenn wir zusammen waren, lachen wir über jeden Mist, beste Freundinnen halt.

„Nein, Jasmin im ernst, warum stalkst du ihn? Du wirst ihn vermutlich nie sehen", kam es schon wieder von ihr, jedes mal fing sie mit dem Thema an, ernst nehmen konnte ich es nicht, da sie recht hatte. Das nie betonte sie extrem. Das stimmte, da er in einer anderen Stadt wohnt, die von hier vielleicht zwei Stunden entfernt war.

„Kader, obwohl ich ihn nicht kenne, hab ich das Bedürfnis, dies zu tun", sagte ich, wie immer.

„Hm...Jasmin jetzt mal ehrlich, wie hast du ihn gefunden, du hast weder Facebook noch ASK."

'Kader du solltest schon mittlerweile wissen, dass ich alles finde, was ich suche, ob es Zufall ist oder nicht.', kam es nun lachend von mir.

'Aber du kanntest ihn nicht, wie kannst du ihn suchen beziehungsweise finden?'

„Dilara hat mal erzählt, dass sie einen hübschen Jungen in ASK gefunden hatte, sie wollte ihn mir zeigen, aber da sie keine Flat hatte, gab ich ihr mein Handy und da ich ihn hübsche fand, hab ich ihn in meine Lesezeichen gespeichert."

„Ich sag doch, meine beste Freundin ist dumm", lachte sie mich aus.

Ich wollte ihr antworten, doch dann hörte ich einen Jungen „Jasmin" rufen.

An der tiefen, männlichen Stimme, merkte ich, dass es ein guter Freund, namens Agit, war. Er kam auf mich zu und umarmte mich.

„Wie geht es dir, kleine Hexe?", fragte er mich und schaute mich dabei lächelnd an.

„Kann nicht klagen, Großer, kann nicht klagen und dir?", beantwortete ich ihm seine Frage.

„Ich ebenfalls und wenn, dann geht das Leben weiter."

„Da hast du recht."

„Jasmin, ich gehe zu meinen Jungs, wenn dich jemand belästigt, schön in die Eier treten und dann rufst du mich, verstanden?", sagte er mich ernst.

Ich lachte und sagte, dass ich das tun würde.

Ihr müsst wissen, dass ich mich besser mit Jungs, als mit Mädchen verstand. Jungs waren nicht so kompliziert, wie Mädchen, wenn ihnen etwas nicht gefiel, sagten sie es der Person ins Gesicht und lästerten nicht hinter deren Rücken.

Als es zum Unterricht klingelte, gingen Kader und ich in den Musikraum, dort gingen wir auf unsere Plätze. Mein Musiklehrer war nicht mehr normal, denn mitten in der Stunde hatte er Klavier gespielt aber warum Hände benutzen, wenn man es auch mit den Fuß spielen konnte. Der ganze Kurs fing an zu lachen. Dann klingelte die Schulklinge, dass wiederum hieß Schluss.

Am Tor verabschiedete ich mich von meinen Freunden und machte mich auf den Weg nach Hause. Auf dem Weg traf ich paar «meiner» Jungs. Die meisten Jungs kannte ich von Amir und Mohamed. Die Jungs hießen Mehmet, Ali und Kazim.

„Na Kleine, wie geht es ?", fragte mich Kazim.

„Wie immer", sagte ich und stellte ihnen sie selbe Frage.

Sie beantworteten die Frage, wie ich es tat und sprachen noch ein wenig miteinander.

„Ich gehe nach Hause, kommt ihr mit?", fragte ich sie dann.

„Nein, aber sag Mohamed, dass wir gleich kommen", gab Kazim mir Bescheid.

Zuhause verbund ich mich mit unserem Wlan, jedoch beantwortete Cihan nichts. Ach schade..

Der Junge von ASKLies diese Geschichte KOSTENLOS!