Kapitel 53

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Pov. Max
"Max kommst du?" ,ruft meine Mutter von unten. "Ja, ich komme!" ,schreie ich zurück. Schnell nehme ich mir meinen Rucksack und laufe die Treppe runter. Unten warten schon meine Mutter und Chiara auf mich. "Beeil dich mal! Ich will vor dem Unterricht noch zu meinen Freunden." ,meckert Chiara und läuft schon aus dem Haus. Augen verdrehend ziehe ich mir meine Schuhe und Jacke an. "Willst du nicht lieber noch eine Mütze aufsetzten?" ,fragt mich meine Mutter. "Es ist ziemlich kalt draußen, nicht das du noch krank wirst." ,setzt sie noch hinterher. "Ne passt schon." ,sage ich und laufe Chiara hinterher. Ich setzte mich in das Auto und Mom startet den Motor.

Heute ist zum Glück schon Freitag. Seit Dienstag ist nicht wirklich viel passiert. Alex hat mir nur geholfen Jason aus dem Weg zu gehen und von Luca hab ich auch nicht's gehört. Ich hab mich noch nicht getraut mit ihm zu reden, auf der anderen Seite hat Jason es mir sowieso verboten. Seufzend betrachte ich die weißen Straßen und Häuser. Heute ist der achte Dezember und Morgen der neunte. Luna hat Morgen Geburtstag und schmeißt ne Party. Ich wollte am Anfang eigentlich gar nicht hin, da ich nicht wirklich Lust auf feiern habe. Allerdings ist Luna meine beste Freundin und Alex will nicht alleine hin. Ich habe dann doch zugestimmt als Luna mir versichert hat, dass Jason nicht kommt. "Max?" "Mom?" "Wann gehst du eigentlich zu der Party?" ,fragt sie mich jetzt. "Alexander holt mich um Zwanzig Uhr ab." ,erkläre ich ihr. "Und wann kommst du wieder?" "Mittags irgendwann. Luna hat mir erlaubt bei ihr im Gästezimmer zu schlafen." ,erkläre ich ihr. "Ach so. Trink aber bitte nicht zu viel Max." ,meint sie besorgt während sie vor unserer Schule hält. "Bin ich Sebastian?" ,frage ich genervt. Nur weil mein Bruder es gerne mal übertreibt, heißt das noch lange nicht, dass ich auch so bin. Seit Sebastian sich mal nach einer Party vor unserer Tür übergeben hat, ist meine Mutter auf Party's und Alkohol eher schlecht zu sprechen. Es hat zwei Tage gedauert bis ich sie überreden konnte. "Ja ich weiß." ,seufzt sie. "Bis später Mom." ,verabschiedet sich Chiara und steigt aus. Ich tue es ihr gleich und steige ebenfalls aus. Unsere Mutter fährt davon und Chiara rennt schnell zu Jenny und Lisa, die schon auf sie warten.

Ich sehe mich nach Alex, Luna und Stephanie um, doch kann keinen der Drei entdecken. "Hey kleiner." ,höre ich plötzlich eine Stimme dicht neben meinem Ohr. Oh nein. Ich drehe mich langsam um und sehe ihn grüne Augen, nur leider nicht in die grünen von Luca. "Jason." ,gebe ich etwas genervt von mir. "Wieso weichst du mir jeden Tag aus?" ,fragt er mich jetzt. "Tu ich doch gar nicht." ,lüge ich. "Du bist ein schlechter Lügner." ,meint er grinsend. Er will gerade was erwidern, als ich Alexander von weitem rufen höre. Ich drehe meinen Kopf in seine Richtung und sehe Luna und Stephanie auch in meine Richtung rennen. "Hey Max." ,begrüßt mich Alex. "Äh wenn du uns entschuldigst." ,meint Alexander zu Jason und zieht mich von ihm weg. Luna und Stephanie sind jetzt auch bei uns angekommen und umarmen mich beide. "Hey." ,begrüße ich beide lachend. Wir verstehen uns alle gut mit Stephanie, am Anfang war sie noch ein wenig schüchtern aber das hat sich nach einem Tag gelegt. "Sorry wir haben dich erst zu spät bemerkt." ,meint Luna und lächelt mitleidig. "Alles gut. Ihr seid ja noch rechtzeitig gekommen." ,winke ich ab. Wir laufen zusammen durch die Gänge der Schule bis zu unserem Klassenzimmer. Wir setzt uns alle zusammen in die letzte Reihe und reden noch ein bisschen über heute Abend. Luna ist schon ziemlich aufgeregt und kann auch kaum still sitzten. Unsere Gespräche werden von unserer Lehrerin, die gerade das Zimmer betritt, unterbrochen.

                          ~

Die Schulstunden griechen heute nur so dahin weshalb ich ziemlich froh bin, als der erlösende Gong ertönt. "Endlich." ,sage ich erleichtert und packe alle meine Sachen ein. Meine Freunde stimmen mir lachend zu und wir verlassen zusammen die Schule. "Bis heute Abend." ,verabschiede ich mich von allen drei und umarme meine Freunde noch kurz. Gelangweilt laufe ich auf den Parkplatz von unserer Schule. Ich sehe mich um und versuche meine Mutter zu entdecken, stattdessen sehe ich meinen Bruder der an seinem Auto lehnt. Langsam laufe ich zu ihm hin und bleibe vor ihm stehen. "Wo ist Mom?" ,frage ich ihn verwirrt. "Dir auch ein 'Hallo'." ,meint Seppl. "Mom konnte nicht kommen und hat mich gefragt, ob ich dich abholen kann." ,erklärt er mir. Ich nicke langsam. "Ähm Seppl?" ,frage nach kurzer Zeit. Ich sollte mich bei ihm entschuldigen. "Mhh?" "E-es tut mir leid wegen letztens. Ich wollte nicht so ausrasten, es war nur- es tat weh euch so zu sehen. Du bist auch noch immer mein Bruder, ich wollte das nicht sagen. Ich sage viel wenn ich-" "-wenn du sauer oder nervös bist." ,meint er und lächelt leicht. "Ach komm her." ,setzt Seppl noch hinterher und stößt sich von seinem Auto ab und umarmt mich. Ich erwiedere diese und lege meinen Kopf an seine Brust. "Ist alles wieder gut zwischen uns?" ,frage ich vorsichtig und löse mich von ihm. "Ja, alles wieder gut Matt." ,meint er und wuschelt mir durch meine Haare. "Komm steig ein." ,meint er lächelnd und dreht sich selbst um, um in sein Auto einzusteigen. Ich laufe einmal um's Auto und setzte mich auf den Beifahrersitzt. "Woher kommt der plötzliche Sinneswandel?" ,fragt Seppl während er den Motor startet. "Luca." ,nuschel ich und sehe aus dem Fenster. "Luca? Habt ihr euch wieder vertragen?" ,fragt er sofort. "Nein, nicht wirklich. Er hat mir eine Nachricht geschrieben und alles erklärt." "Was hast du ihm geantwortet?" ,fragt er weiter. "Nicht's." "Wie nicht's?" "Naja nicht's halt." "Wieso hast du ihm nicht geantwortet?" ,fragt er mich. "Ich konnte nicht." ,sage ich traurig. "Wie du konntest nicht?" ,fragt er etwas verägert. "Mein Handy wurde mir von einem Lehrer weggenommen. Ich konnte nicht zurück schreiben. Und später sind die Nachrichten nicht angekommen." ,sage ich. Das mit Jason lasse ich lieber mal weg. "Ja Luca's Handy ist kaputt gegangen. Er wollte mir nicht sagen wieso, wahrscheinlich ist es ihm einfach nur runtergefallen oder so." ,erklärt er mir. Wir unterhalten uns noch über ein paar eher unwichtigen Themen, bis wir Zuhause ankommen und ich mich von ihm verabschiede.

Ich trete in das Haus ein und laufe sofort hoch in mein Zimmer. In sechs Stunden werde ich abgeholt, ich könnte mich also noch aussruhen. Ich lege mich in mein Bett und schließe meine Augen. Nur kurz aussruhen...

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Happy Birthday laserluna09!😘❤

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