Kapitel 26

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Als sie zurück geritten waren stiegen sie von ihren Pferden und gingen zum Haus.
Rick öffnete ihnen die Tür und begrüßte sie.

"Schönen Abend Sir" er sah zu ihr "Schönen Abend Miss".
Als er keine Antwort bekam hob er eine Augenbraue und sah beide verwirrt an.

Natalie sah Drake sprachlos an und bemerkte das die Maske auf seinem Gesicht verrutscht war. Die Neugier erfasste sie, sie wollte unbedingt sehen wie das Gesicht unter der Maske aussah egal wie grausam oder grässlich er aussehen mochte.

Drake wandte sich an Rick "Rufen Sie bitte Meryl.
Miss Natalie hat noch kein Abendmahl zu sich genommen."sagte er und lief zur Tür.
"Sir...und Sie? möchten Sie nicht zu Abend essen?" fragte Rick.

Er sah Rick verärgert an "Nein ich werde wieder ausreiten.
Sie brauchen nicht auf meine Rückkehr zu warten, gehen Sie ruhig zu Bett".
"Wie Sie wünschen Sir" sagte Rick.

Drake sah sie an und deutete ihr das sie sich in ihr Gemach begeben sollte.
Er sah sehr gereizt aus und Natalie ging ohne einen Einwand in Richtung ihres Gemachs.
Jetzt drehte auch Drake sich um und öffnete die Tür.
Er musste weg... weg von zu Hause... weg von IHR....

~~⭐️~~

Als Drake im Wald ankam riss er sich die Maske vom Gesicht und fing an zu brüllen und tretete gegen die Bäume und Äste in seiner Nähe.
Er wollte sich die Seele vom Leib brüllen.
Er durfte Natalie nicht mehr so nahe kommen. Er müsste sehr Vorsichtig sein, in ihrer Gegenward wurde er schwach.
Der schwarze Wolf durfte sich jedoch keine Fehler erlauben. Er wusste nicht warum er ausgerechnet ihren Körper so sehr verlangte und sich nach ihr sehnte. Ihr Aussehen durfte nicht ihre Rettung sein.
Es stand viel zu viel auf dem Spiel.
Sein Stolz und seine Ehre. Sein Ego.

Als Drake sich nach zwei Stunden ausgetobt und wieder beruhigt hatte, kam er zu einem Entschluß.
Er wollte ein Liebesspiel spielen und ihr den Hof machen bis sie ihm verfallen war und ihm ihr Herz und ihre Unschuld schenkte.
Dann hätte sie ALLES verloren. Ihren Körper... Ihre Unschuld... Ihr Herz und Ihr Leben.
*Nicht Leben aber auch nich Sterben können*
Dieser Gedanke gefiel ihm sehr gut, er lächelte als er an seine Rache und an seinen verletzten Stolz dachte.
Sie musste dafür büßen.
Dann kamen ihm wieder die Erinnerungen.
Dieser eine Tag an dem er ihr das erstemal begegnet war, spielte sich immer und immer wieder vor seinen Augen ab.
Er schloss die Augen und seine Mundwinkel begannen wieder zu zucken.
"Ja das wird die gerechte Strafe für dich sein meine wilde Katze"
Er richtete seine Kleidung und ging elegant und fröhlich auf sein Pferd zu, stieg auf und ritt los.

~~☆~~

Natalie ging hoch in ihr Gemach, setze sich auf ihr Bett und fing an nachzudenken. Sie sah zu dem Tablet auf dem Tisch am Fenster.
Meryl hatte ihr das Tablet hingestellt und sich verabschiedet, aber sie hatte keinen Hunger und rührte da Essen auf dem Tablet nicht an.
Trotz der Kopfschmerzen die sie plagten, schossen ihr tausende Fragen in den Kopf.
Sie dachte daran wie ihr Leben hier weiter gehen sollte.
Würde sie hier tatsächlich noch glücklich werden?
Sie fragte sich was für ein Mensch der schwarze Wolf ohne sein Ego und seine Arrogante Art wäre.

In letzter Zeit war er so nett zu ihr gewesen...Er machte sich Sorgen um sie, dies hatte er heute unter Beweis gestellt. Er hatte sich sogar um sie bemüht.
*Kann es sein, dass die Barriere um ihn herum zerbrochen ist oder hat er... konnte es wirklich sein? Das er Gefühle entwickelte?*
Natalie war sich sogar fast sicher das sich der grausame Hausherr änderte oder es zumindest versuchte.
Das er an andere dachte und wie er sich benahm..
*Nein das kann ich mir nicht eingebildet haben... das kann kein Zufall sein* dachte sie.
Er bemühte sich um sie.. und sie genoss es.. und sie wollte es erwiedern .

Die wilde LadyLies diese Geschichte KOSTENLOS!