19. Unentschlossen

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Lied: Bebe Rexha - F.F.F

Reading Night ~ o n e

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Nervös trete ich aus dem Fahrstuhl und gehe lächelnd auf Anna zu. "Da bist du ja Liebes, könntest du mir schnell die Akten aus der elften holen?" Kopfschüttelnd beiße ich mir auf die Lippe, woraufhin sie mich verwundert ansieht. "Um ehrlich zu sein, wollte ich meine Kündigung abgeben."

Zischend atmet sie die Luft ein, ehe sie ihre Hand auf meine legt, die auf dem Tresen ruht. "Bist du dir sicher? Was wird aus deiner Wohnung o-oder mit wem trink ich jetzt morgens meinen Kaffee?" Halbherzig lächel ich sie an. "Anna..es tut mir Leid, aber-" "McCollen bitte in mein Büro.", unterbricht mich eine Stimme, die nur so von Dominanz sprüht.

Stark schlucke ich den Kloß in meinem Hals runter und gehe zögernd an ihm vorbei. "Ich bin hier um-" "Ich weiß warum du hier bist und ich nehme es so nicht hin." Genervt schnaube ich. "Das hast du nicht zu-" "Die Wohnung ist gekauft." Wütend balle ich meine Hände zu Fäusten. Wenn er mich nochmal unterbricht...

"Und?", frage ich angesäuert. Dafür arbeite ich doch. "Auf deinen Namen." Anstatt mich jetzt aufzuregen werde ich sauer und wie sauer ich werde. "Was zum?! Sowas musst du mit mir absprechen u-und du brauchst dafür auch meine Unterschrift!" Meine Stimme bebt nur so vor aufkommender Wut.

Dieser Idiot.

Herausfordernd hebt er eine Augenbraue hoch.

Nein, das hat er nicht getan! "Das war kein Wohnungs, sondern ein Kaufvertrag.", hauche ich verstehend.

"Du bist so ein Idiot! Du hast mich verarscht. D-das glaub ich jetzt nicht.", murmel ich ungläubig und reibe mir die Schläfen. Grinsend sieht er mich an und fängt auch noch an meinen Körper abzuscannen. "Du kannst mich doch nicht einfach so an dich binden, denn du weißt ganz genau, dass ich niemals jemanden für mich zahlen lassen würde." Schmunzelnd zuckt er mit den Schultern und stellt sich mit viel zu wenig Abstand vor mich.

"Du siehst doch wie ich das kann.", haucht er grinsend, wobei sein heißer Atem gehen meine Lippen schlägt. Ich weiß nicht was mit ihm über Nacht passierte und manche halten mich jetzt vielleicht für unmenschlich dumm, aber dieses provozierende macht ihn unfassbar heiß. Unbewusst beiße ich mir auf die Lippe und weiß nicht, was ich tun soll.

"Gehen Sie jetzt an ihre Arbeit oder muss ich sie bestrafen?" Keuchend will ich meinen Blick von ihm nehmen und senke ihn auf seine Brust, jedoch hilft das nicht.

Dumme-unglaublich-scharfe-harte-Muskeln

Grinsend nähert sich sein Kopf meinem, während seine Hände provozierend an meine Hüften wandern. Warmer Minzatem streift meine Wange. "Der Schreibtisch hält einiges aus."

Stark muss ich schlucken, während meine Augen geschlossen sind und ich vergebens versuche mich von ihm zu entfernen. Ich will ihm nicht zuhören, also provoziert er mich. "Asher." Okaaay, das klang nicht wie ein Widerstand. Schmunzelnd entfernt er sich von mir und nimmt mir das Blatt aus der Hand.

Soeben will ich protestieren, doch er zerreißt es und wirft es in den Mülleimer. Seufzend lasse ich meine Schultern hängen. "Also Miss McCollen, Arbeit oder Bestrafung?"

Schnaubend drehe ich um und gehe aus dem Büro.

Wo sind wir denn hier?

Fucking Complicated / Asher-FortsetzungLies diese Geschichte KOSTENLOS!