Kapitel 32

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Pov. Luca
Seppl betritt das Restaurant und zieht sich, genau wie ich vorhin, seine Jacke aus. Die Frau vor ihm ist seine Mutter und auch die Mutter von Max und Chiara. Ich hab sie von den Bildern, die an Max' Wand hängen, erkannt. Chiara und Max betreten jetzt auch das Restaurant. Max' Mutter kommt fröhlich zu uns gelaufen und mein Vater steht auf. Die beiden Umarmen sich und sie setzt sich neben meinen Vater. Okay was soll das? Seppl kommt jetzt auch zu uns hin und sieht mich ungläubig an. "Immernoch einen Karter oder warum siehst du mich so an?" ,frage ich belustigt. Doch mein Lächeln verschwindet sofort als Max neben Seppl stehen bleibt und mich geschockt ansieht. Warum schauen die beiden so? Plötzlich kommt Chiara zu mir und umarmt mich fröhlich. "Concrafter wird mein Stiefbruder." ,jubelt sie und lässt mich kurz darauf wieder los. Jetzt klappt mir die Kinnlade runter und ich schaue ungläubig zu meinem Vater. "Stiefbruder?!" ,rufe ich laut. Meine Stimme ist eine Oktave hörer gerutscht weshalb ich mich jetzt räuspere. "Entschuldigt mich mal kurz." ,höre ich plötzlich Max sagen und im nächsten Moment ist er auch schon verschwunden. Seppl will ihm hinterher, doch ich halte ihn auf. "Ich mach das schon." ,sage ich und laufe Max hinterher zu den Toiletten.

Vorsichtig öffne ich die Türe zu den Männertoiletten und höre sofort ein Schluchzen. Max. Ich laufe zu der Kabine, aus der die Schluchzer kommen und klopfe vorsichtig dagegen. "Max?" ,frage ich vorsichtig. "W-was?" ,kommt es weinend zurück. "Mach bitte die Türe auf." "Wieso?" "Ich will mit dir reden." ,sage ich ruhig. "Kannst du auch so." ,kommt es stur aus der Kabine. "Ich will dich aber während wir reden in den Arm nehmen." ,sage ich. Meine Hände haben angefangen zu zittern und auch ich kämpfe mit den Tränen. Mir ist jetzt erst richtig klar geworden was die Beziehung unserer Eltern, für uns bedeutet. Ich darf nicht weinen, ich muss stark bleiben für Max. Langsam wird die Türe aufgemacht und ein weinender Max fällt mir um den Hals. Ich umarme ihn fest und streiche ihm beruhigend über den Rücken. Langsam beruhigt er sich, macht aber keine Anstalten mich los zu lassen. "Wir bekommen das hin." ,sage ich leise. Plötzlich lässt mich Max los und sieht mich traurig an. "Da gibt es nicht's was man hinbekommen könnte. Versteh es doch, dein Vater und meine Mutter sind seit fast einem Monat zusammen." ,meint er und bricht erneut in Tränen aus. Ich will ihn wieder in den Arm nehmen doch er weicht zurück. "Nicht." ,sagt er mit zittriger Stimme. "Max ich will dich nur trösten." ,sage ich ruhig und versuche ihn nochmal zu umarmen. Doch er weicht ein zweites mal zurück. "Luca....dir ist bewusst das wir unter diesen Umständen keine Beziehung führen können oder?" ,meint er jetzt ernst und sieht auf seine Hände. "W-was?" ,frage ich überfordert. "Wir können nicht zusammen sein, wenn unsere Eltern zusammen sind." ,meint er jetzt und sieht mir direkt in meine Augen. "Wieso denn nicht?" "Luca, wir werden vielleicht irgendwann Stiefbrüder sein. Du glaubst doch nicht das es für uns irgendeine Zukunft gibt." ,meint er verzweifelt. Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll, weshalb wir schweigend voreinander stehen. Plötzlich läuft Max an mir vorbei zur Türe und will sie gerade öffnen, doch ich verhindere das. Ich halte ihn an seinem Arm fest und ziehe ihn zu mir zurück. Max knallt gegen meine Brust und ich drücke ihn schnell gegen eine Wand. Ich presse meinen Körper gegen seinen und lege meine Hände an seine Hüfte. "Ich will aber nicht das es vorbei ist." ,sage ich und komme seinen Lippen näher. "L-luca." ,stottert er. "Was?" ,frage ich ruhig. Ich habe in erst heute Morgen gefragt ob er mein Freund sein will und das soll jetzt alles vorbei sein? Niemals. Ich werde um ihn kämpfen. Vielleicht trennen sich unsere Eltern ja auch wieder. "Mach es nicht noch komplizierter als es eh schon ist." ,meint Max und versucht mich vorsichtig weg zudrücken. "Glaubst du wirklich ich könnte meine Gefühle dir gegenüber einfach so abstellen? Max da wird immer etwas sein, egal wie sehr du versuchst es zu vergessen." "Es ist aber besser für uns Zwei, wenn wir es jetzt beenden! Luca, es wird uns doch beide viel mehr verletzten, wenn wir uns lieben." Max sieht von unten an und ringt sich ein Lächeln ab, das aber nicht wirklich nach einem aussieht. "Ich-ich...Max ich kann das nicht. Ich will nicht das du mein Stiefbruder wirst." ,sage ich verzweifelt und lege meine Stirn an seine. "Ich will auch nicht dein Stiefbruder sein, aber das können wir nicht entscheiden." ,meint er traurig und sieht in meine Augen.

"Kann-kann ich dich wenigstens nocheinmal..." ,ich beende meinen Satz nicht sondern sehe Max nur auf seinen Mund. Er versteht mich und nickt leicht. Sofort lege ich meine Lippen auf seine und schließe meine Augen. Max Finger fahren durch meine Haaren und er zieht mich weiter zu sich runter. Der Kuss wird immer intensiver und ich drücke Max immer mehr gegen die Wand. Ein leises stöhnen verlässt Max' Mund als ich seinen Hals küsse. Ich sauge an einer empfindlichen Stelle und bringe Max damit zum keuchen. Für einen wunderschönen kurzen Moment kann ich all unsere Probleme vergessen. Ich küsse Max wieder auf den Mund und schmecke etwas salziges. Tränen. Weint Max? Ich löse mich von ihm und er wischt sich verstohlen über seine Augen.

"Wieso weinst du?" "Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund wie du." ,meint er und lächelt schief. Ich weine auch? Schnell fasse ich an meine Wange und bemerke das Max recht hat. "Wir sollten langsam wieder hoch. Die fragen sich bestimmt wo wir bleiben." ,meint Max nach dem er sich geräuspert hat. "Wir sollten vielleicht erst unsere Tränen weg wischen." ,sage ich und gehe zum Waschbecken. Ich mache den Wasserhahn an und wasche mir mit dem Wasser über mein Gesicht. Max macht das selbe neben mir und als ich mich wieder aufrecht hinstelle, entdecke ich etwas an Max' Hals. Fuck!

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Hasst mich bitte nicht😭😓
Es ist mir echt schwer gefallen das kapitel zu schreiben😕🙈❤es tut mir auch leid dass es jetzt erst kommt, aber ich hatte heut ein Fußballspiel😁🙈❤

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