9. Das Brooklyn

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Seufzend ziehe ich die Stiefel an, als sie mich plötzlich hochzieht und die Pilotenjacke überwirft. "Lass die immer so halb hängen, dann siehst du genau so aus, wie eine echte New Yorkerin." Stirnrunzelnd drehe ich mich um. "Sagt man das denn so?", frage ich lachend. Kurz scheint sie zu überlegen, doch winkt dann lachend ab.

Sie wuschelt mir einmal durch die Locken und richtet sie dann etwas messy her. "Du bist viel zu sehr in deinem Element", murmel ich grinsend, was sie erwidert und mir zuzwinkert. "Wenn juckts?" Na mich sicherlich nicht. Ich seh echt aus wie eines dieser Models, die Abends aus dem Club gehen.

"Also dann los.", grinst Hailey und schließt die Tür ihrer Wohnung hinter sich. Draußen steigen wir in ein Taxi und lassen uns zum Club fahren, bei dem wir bereits zehn Minuten später ankommen. Wir steigen aus und sehen bereits die große Schlange davor. "Brian soll raus kommen.", murmelt sie nachdenkend und holt ihr Handy raus. "Ai mami.", ertönt auch schon kurze Zeit später die Stimme von Zac, der jetzt vor mir steht und grinsend auf mich absieht.

Brian steht hinter ihm und wirft lässig den Arm über Hailey's Schulter. "Du siehst Heiß aus.", grinst Brian woraufhin ich schmunzelnd nicke und er sich jetzt der Blondine widmet, die genervt versucht ihn los zu werden. "Ist alles gut?", fragt Zac besorgt und lächelt mich warm an. "Klar, die Getränke werden es schon noch retten." Zögernd schüttelt er den Kopf und legt seinen rechten Arm um meine Taille. "Hör auf damit.", spricht er flüsternd in mein Ohr und streicht mir sanft eine Locke dahinter.

Genervt löse ich mich von ihm und ziehe Hailey an der Hand in das Brooklyn. Lachend hakt sie sich bei mir ein, ehe wir an die Bar gehen und was bestellen. Drängend versuche ich das Gefühl in meinem Magen zu ignorieren. Um ehrlich zu sein, bin ich gerade einfach nur in Heul-stimmung und würde mich am liebsten in ein warmes Bett verschanzen. "Ladies.", schmunzelt der Typ hinter der Bar, als mir was auffällt. "Liam." Grinsend nickt er und stellt und zwei Gläser hin.

"Nebenjob.", wirft er kurz ein, bevor er anfängt sich mit Hailey zu unterhalten. Seufzend hebe ich das Glas an meine Lippen, während mir ein bekanntes Gesicht in die Augen fällt.

Jayden.

Sichtlich schlucke ich die Flüssigkeit in meinem Hals runter und merke dann garnicht, dass das Glas bereits leer ist. Sauer stelle ich das Glas ab und tippe Liam an den Oberarm. "Jacky.", sage ich ungeduldig, woraufhin er mich etwas überrascht ansieht und mir kurze Zeit später das Glas abstellt. Gerade als ich es austrinke, spüre ich einen stechenden Blick auf meiner Haut.

Ich muss garnicht hinsehen um zu wissen das es Jay ist. Dementsprechend bin ich mehr als Froh, als Zac zu mir kommt und mich fragt ob ich tanzen will. Schmunzelnd und da Hailey gerade in Liam vertieft ist, stimme ich ihm zu und lasse mich von ihm auf die Tanzfläche ziehen.

Glücklicherweise liegt meine Jacke an der Bar, weshalb ich mich auch frei bewegen kann. Zac legt seine Hände an meine Hüfte und zieht mich etwas zu sich.

Langsam fängt auch der Alkohol zu wirken an und lässt mich etwas auflockern, sodass ich mich auf die Musik konzentriere und mich passend dazu bewege. Zac sieht grinsend auf mich herab, während meine Hände wie von selbst an seinen Nacken wandern und ihn zu mir runter ziehen. Kaum sind meine Lippen auf seine gedrückt zieht er mich enger an sich und vertieft den Kuss.

Ich weiß, dass ich im Endeffekt kein Stück besser bin als mein Vater es jemals war.

Doch anstatt aufgrund des Gedanken vernünftig zu werden, drücke ich mich enger an Zac und drehe mich dann um, damit ich weiter tanze. Er legt seinen Kopf sanft in meine Halsbeuge, als er anfängt Küsse auf meinem Hals zu verteilen und ich mich weiterhin bewege. Gerade ist mir einfach alles egal und genau das ist, was ich so an Alkohol bewundere.

Fucking Complicated / Asher-FortsetzungLies diese Geschichte KOSTENLOS!